"Guten Rutsch!"
Glatte Straße - falscher Schritt - kurzes Stolpern - und: „peng !" - Wir liegen auf der Nase. - Ausgerutscht mit Knochenbruch. - Muss nicht sein. - Hier die wichtigsten Anti-Rutsch-Tipps: Schnell reagieren heißt das Motto. Also trainieren wir unsere Reflexe für alle „Fälle" Denn: schließlich entscheiden Bruchteile von Sekunden, ob wir uns noch rechtzeitig fangen können oder uns womöglich die Knochen brechen. Die beste Sturzversicherung ist ein geschmeidiger Körper. Tanzen, Nordic Walking oder Schlittschuh-Laufen schulen unser Gleichgewicht und geben uns ein Gefühl für den richtigen Rhythmus Tischtennis, Tennis und Badminton steigern unsere Reaktion. Aber auch zu Hause können wir das „Anti-Fall-Programm" prima üben. - „Blinder Storch" heißt das Rezept. So geht's: Stellen Sie sich barfuss hin, stemmen Sie die Hände in die Hüften - und: ziehen Sie ein Bein hoch - wie ein Storch. Dann den Kopf drehen. Ganz nach rechts, dann ganz nach links. -Klappt das gut, probieren Sie's mit geschlossenen Augen. - Immer noch im Gleichgewicht ? - o.k. - Und jetzt den Kopf in den Nacken legen - und wieder drehen.... - nach links und nach rechts. Eine super Übung fürs Gleichgewicht - Und beim nächsten „Ausrutscher" ein Sieg über die Schwerkraft.
Fit durch den Frost!
o.k. wenn es draußen kalt ist, sehnen wir uns eher nach einer mollig warmen Wohnung, als nach einem Spaziergang. Dabei bietet die Winterkälte unserer Gesundheit jede Menge Vorteile. Mit ein paar einfachen Regeln werden die Minusgrade sogar zum echten Wohlfühlprogramm. Warme Schuhe heißt die Regel Nummer eins bei einem Spaziergang an der kalten Winterluft. Denn wenn unsere Füße frieren, bedeutet das eine Klimakatastrophe für unseren Körper. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel. - Regel Nummer zwei: niemals ohne Mütze raus. Die Körperwärme zieht sonst ab wie durch einen Kamin. Das stresst unser Immunsystem und legt die Abwehrkräfte flach. Regel Nummer drei: am besten „Mund Zu !" - und beim Spazieren oder Laufen immer schön durch die Nase atmen. Nur so kommt selbst kalte Winterluft garantiert mit 37 Grad in unseren Bronchien an. Eine Temperatur, die unser Körper mag, denn schließlich ist er sie gewohnt. - Warm eingepackt bietet das frostige Vergnügen sogar noch weitere Vorteile: Grippeviren haben bei kalten Temperaturen kaum eine Chance. Allergiker können in frischer Winterluft wunderbar durchatmen und ihre Atemwege stärken. Und: wer gerne deftig isst, kann bei Frost sowieso jubeln. Kälte ist nämlich ein Super Kalorien-Killer. - So schön kann Winterkälte sein!
Wellness Tropical mit der Kokosnuss
Am tropischen Urlaubsstrand bekommen wir sie oft mit einem Strohhalm serviert. Grün und frisch. Aber auch im heimischen Supermarkt finden wir sie. Vor allem jetzt im Winter. Dunkelbraun, mit einer harten haarigen Schale und weißem Fruchtfleisch. Doch egal ob braun oder grün, ob zu Öl oder Fett verarbeitet. Die Kokosnuss steckt voll vitaler Wunder. Eigentlich dürfte sie gar nicht gesund sein. Sie hat nämlich vor allem gesättigte Fettsäuren im Gepäck. Normalerweise ein gigantischer Risikofaktor für hohe Cholesterinwerte, für Durchblutungsstörungen, für Herzinfarkt und Schlaganfall. - Doch bei der Kokosnuss ist das alles ganz anders. Ihre ‚satten' Fettsäuren kann unser Körper ganz zügig ohne Schaden aufnehmen. Er verbrennt Sie fast auf der Stelle und macht positive Energie daraus. Kokosfett kurbelt den Stoffwechsel an, Kokosnuss-Öl ist herzgesund. Es verhindert das Zusammenkleben der Blutplättchen, senkt den Blutdruck, schützt die Gefäße vor schädlichen Ablagerungen und: fängt freie Radikale ein. Kurz: Kokosfett und Kokosöl sind Fitmacher für das gesamte Herz- Kreislauf-System. - Doch auch der Kokos-Saft steckt voller Kraft. Die wässrige Milch der grünen Palmen-Früchte schwemmt Giftstoffe aus und entsäuert den Körper. Außerdem steckt im Kokoswasser eine große Portion an Magnesium und Kalium. Prima für Knochen und Zähne. Dazu sind die Mineralstoffe in der frischen grünen Schale -ganz natürlich- keimfrei verpackt. - Kein Wunder also, dass Menschen in Kokosnuss-Ländern meist super-gesunde Zähne...und so ein strahlendes Lächeln haben!
Wenn der Hals rauh ist...
Im Winter ist unsere Stimme besonders in Gefahr. Im Freien machen uns die kalten Temperaturen zu schaffen und drinnen trockene Heizungsluft. Der Hals und die Stimmbänder brauchen dann besondere Pflege. So klappt es - ganz natürlich.
Von innen und von außen können wir der Heiserkeit Paroli bieten. Z.B. mit einem Quarkwickel. Dafür tragen wir auf ein feuchtes Leinentuch dick kalten Quark auf, legen uns das Ganze auf den Hals, wickeln noch ein weiteres Tuch und einen Wollschal drüber - und: lassen das „Quark-Pflaster" über Nacht einwirken. Die warme Variante ist eine Auflage mit zerdrückten Kartoffeln. Auch inhalieren hilft. Am besten mit Salzwasser. Einfach eine Hand voll Kochsalz mit zwei Litern fast heißem Wasser verrühren, in eine Schüssel füllen - und die Dämpfe tief einatmen. Eine Wohltat für die strapazierten Stimmbänder. Außerdem können wir die lästige Heiserkeit mit Gurgeln bekämpfen. Ein kräftiger Salbeitee eignet sich hervorragend als Gurgel-Elixier. - Oder: australisches Teebaumöl. 10 Tropfen davon mit einem Glas warmem Wasser verrühren - und immer wieder damit gurgeln. Und natürlich ist alles, was unsere heiseren Stimmbänder zusätzlich reizt tabu. Da gilt: keine heißen oder kalten Getränke, sondern lauwarm - und vor allem: „Rauchen Verboten!"
Walnuss, die Well-Nuss
Weihnachtszeit ist Nuss-Zeit. Gerade in der dunklen Jahreszeit liefern uns Nüsse eine große Portion Kraft und Energie. Allen voran: die Walnuss. Ein echtes Power-Paket nicht nur zur Weihnachtszeit. Nahrhaft und gesund. Das sind die Haupteigenschaften der Kerne in der braunen Schale. Aus Persien (Iran) und aus Teilen des Himalaya ist die gesunde Nuss zu uns eingewandert. Schon im Altertum war man überzeugt: diese Nüsse tun dem Kopf gut, denn so eine halbe Walnuss sieht fast aus wie unser Gehirn. - Heute weiß man: die Nüsse sind tatsächlich echtes Kraft-Futter für den Kopf. Sie spendieren z.B. eine Fülle von B-Vitaminen für die Nerven. Dazu kommen Mineralstoffe und gesunde (ungesättigte) Fettsäuren. Alles prima Nährstoffe für unser Denk-Organ. Außerdem haben Walnüsse jede Menge Eiweiß im Gepäck. Da wird sogar ein Roastbeef blass vor Neid! Drei bis vier Walnüsse pro Tag panzern die Nerven und stärken die Konzentration. Die Wirkung lässt sich sogar noch steigern. Mit einem einfachen Rezept unserer Großmütter. Das klappt am Besten über Nacht. Weichen Sie Walnüsse -ohne die harte Schale- 10 Stunden lang in Wasser oder Milch ein. Dann setzen sie zum Keimen an und geben doppelt Power.
Tipps gegen den roten Winterzinken
Alle Jahre wieder. Wenn's draußen kalt ist, glüht die Nase wie ein Warnschild. Sieht komisch aus und ist manchmal richtig peinlich. Doch zum Glück gibt es natürliche Tricks gegen den roten „Winterzinken". Schon unsere Großmütter hatten ein prima Rezept gegen „Glühnasen". Einfach und wirksam. Die Spezial-Tinktur besteht aus einem halben Liter warmem Wasser und 6 Esslöffeln Apfelessig. Auf einem Wattebausch kommt der Mix auf die Nase, mehrmals am Tag rund 5 Minuten lang. - Auch Erdbeeren können helfen. Klingt kurios, aber ausgerechnet die roten Früchtchen sind Feinde einer roten Nase. Zwei Tiefkühl-Erdbeeren reichen, um die Nase zu bleichen. Lassen Sie die Erdbeeren auftauen und zerdrücken Sie sie mit einer Gabel. Der Früchtebrei kommt dann eine halbe Stunde lang auf die Nase. Eine ganz natürliche Schönheits-Maske. - Aber auch von Innen können Sie der winterlichen Glühnase Paroli bieten. Gehen Sie mit Kochsalz sehr sparsam um. Salz plustert die Blutgefäße auf. Und grade bei den feinen Adern in der Nase heißt das: „Alarmstufe Rot!"
Nervennahrung gegen Stress
Statt geruhsam sind die Tage vor Weihnachten oft besonders hektisch. Einkaufen, Geschenke verpacken, Weihnachtskarten schreiben, den Christbaum besorgen...wie soll ich das alles schaffen, fragen wir uns. Mit der richtigen Ernährung können wir die Stress-Bremse ziehen.
Wenn es hoch her geht schützen vor allem B-Vitamine unser Nervenkostüm. Damit können wir Stress buchstäblich wegessen. Das geht sogar zwischendurch. Wer sehr nervös ist, kaut am besten Trockenfrüchte. Datteln, Feigen, Rosinen oder Aprikosen. Das Dörrobst hat eine große Portion Magnesium im Gepäck - ein ideales Anti-Stress-Mineral. Auch Lecithin ist eine prima Nerven-Nahrung. Es steckt unter anderem in Vollkornbrot, Buttermilch, Zitrusfrüchten und Bananen. Eine Banane ganz langsam essen und jeden Bissen 30 (!) Mal kauen. Baut Stress ab und liefert Kraft für die nächste Runde. Aber auch Pflanzendüfte können unsere strapazierten Nerven wieder ins Gleichgewicht bringen. Baldrian, Bergamotte, Majoran, Sandelholz und Lavendel heißen die Stress-Killer. Über die Nase finden sie den Weg in unser gereiztes Gehirn. Als Öl in einer Duftlampe. Vor allem das Lavendel-Aroma haben schon unsere Großmütter geschätzt. Gern hatten sie ein Stofftaschentuch mit ein paar Spritzern Lavendelparfüm bei sich - gegen „nervöse Zustände" in allen Lebenslagen.
Was der Zimt alles kann...
Die Chinesen haben seine wohlig-würzige Rinde schon vor über 4000 Jahren verwendet. Bei den Alten Römern war der Zimt eines der kostbarsten Gewürze überhaupt. Inzwischen ist er ein Standard-Gewürz in der Weihnachtszeit. Doch bis heute kommt es auf die Qualität an. Die beste Qualität bietet mit Abstand der pure Ceylon-Zimt. Er ist hellbraun und schmeckt zart-süß. Zimt hat viele Gerbstoffe im Gepäck und kann sich mit einer Fülle von ätherischen Ölen schmücken. Eugenol, Linaool, Pinen und Zimtaldehyd sind nur ein paar davon. Sie regen unseren Kreislauf an und helfen unserem Darm beim Verdauen. Die Schleim-Stoffe im Zimt lindern Husten, Heiserkeit und Halsweh. Eine fantastische Winter-Wohltat ist ein schwarzer Tee mit Zimt. Dafür überbrühen Sie einen Teelöffel Schwarzen Tee und eine Viertel-Zimtstange mit knapp einem Viertelliter heißem Wasser. Die Mischung 5 Minuten lang ziehen lassen - durch ein Sieb gießen - und Schluck für Schluck trinken. So ein Zimt-Tee hilft prima, wenn Körper und Geist erschöpft sind - und ist außerdem eine warm-gesunde Wohltat an trüben Winter-Tagen.
Salz aus dem Toten Meer
Nein, Sie müssen keinen Urlaub in Jordanien oder Israel machen und auch keine Kur dort beantragen. Die Kraft des Toten Meeres können Sie sich ganz einfach ins eigene Badezimmer holen. Mit großem Wohlfühl- und Gesundheits-Effekt. Das Salz aus dem Toten Meer liefert eine ganze Schatzkammer an Mineralien. Magnesium, Kalium, Mangan oder Eisen sind nur ein paar davon. Das Salz hilft bei Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis. Es hilft bei Rheuma und Erschöpfung. Es lockert die Muskeln, lindert Schmerzen und löst Schlafprobleme. Für ein wohltuendes Wannenbad lösen Sie 500 Gramm Totes-Meer-Salz (gibts im Reformhaus oder in der Apotheke) erst einmal in 3 Litern heißem Wasser auf. Dann kommt der Salz-Sud ins warme Badewasser. 37 Grad sind genug. Kurz umrühren - und dann - rund eine Viertelstunde lang.....einfach abtauchen. Anschließend kurz abduschen, warm einwickeln und eine Stunde lang Nachruhen. Schon Königin Cleopatra hat das kostbare Salz für ihre Schönheits- und Gesundheitsbäder genutzt. Ein Bad, nach dem wir uns auch heute wie neugeboren fühlen. Ganz wohltuend gesund...in der Wanne daheim.
Wunder-Wurzel Meerrettich
Im Supermarkt kommt er aus der Tube oder aus dem Glas. Doch in Wirklichkeit kommt er aus der Erde. Den ganzen Sommer über hat seine Wurzel eine große Portion scharfer Kraft getankt. Eine Kraft, die uns vor allem im Herbst und Winter zu Gute kommt. Der Meerrettich - eine gesunde Wunder-Wurzel. Verantwortlich dafür sind scharfe Senföle, die in der Wurzel schlummern. Sie schleusen Schnupfen-Bakterien, Viren und schädliche Schadstoffe schnell aus dem Körper raus. Meerrettich regt sämtliche Drüsen im Magen-Darm-Kanal an, er pusht die Arbeit der Nieren, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Er ist ein echter „Durchputzer". Alles, was dem Körper schadet kommt weg. Außerdem schützt die Wurzel die Atemorgane, ist also eine prima Waffe bei Husten, Schnupfen & Co. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung helfen 2 Esslöffel frisch geriebener Meerrettich verrührt mit etwas Zwiebelsaft und Honig. Alle zwei bis drei Stunden ein Teelöffel von diesem Mix - und die Krankmacher können sich schleichen. Ganz nebenbei hilft die scharfe Wurzel auch noch gegen Rheuma und Kopfschmerzen. Frisch geriebenen Meerrettich mit einem Schuss Wasser glatt rühren, fingerdick auf ein Leintuch streichen und 10 Minuten lang auf die schmerzenden Stellen legen....das brennt!...schwemmt aber selbst den bohrendsten Schmerz erst Mal weg. Ganz ‚unterirdisch' gesund.



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