Was haben die im Radio noch mal gesagt? Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen aus den Radio Hochstift-Servicebeiträgen.



Bad Driburger radelt bis zum Nordkap

Oliver Gondolf und sein Radgespann vor dem Start (Foto: O. Gondolf)

Quälen für die gute Sache:
Der Bad Driburger Oliver Gondolf hat harte 14 Tage vor sich: er ist am 12.07. zu einer Radtour ans Nordkap gestartet. Mit der knapp 2300 Kilometer langen Solo-Fahrt sammelt der 33-jährige Geld für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei DKMS. Auf die Idee kam der zweifache Vater, nachdem seine Tochter eine Knochenmarksspende benötigte.

Gondolf hat sich auf die Fahrt acht Monate lang vorbereitet und rund 9000 Trainingskilometer absolviert. Seine Familie kann die Tour zuhause in Bad Driburg über ein GPS-Satellitensystem verfolgen, das am Lenker installiert ist. Die Strecke führt in rund einem Dutzend Etappen zwischen 155 und 242 Kilometern über Hamburg und Helsinki bis zum Nordkap in Nord-Norwegen.

Auf seiner Internetseite schreibt Oliver Gondolf Tagebuch. Die Einträge finden Sie hier


Unterstützen Sie das Engagement mit einer Spende!
Die Kontonummer für DKMS-Spenden lautet:

Kreissparkasse Tübingen
Konto 255 556
BLZ 641 500 20
Stichwort "Nordkap 2010"

 



Tiere und Hitze

Die Hitze in diesen Tagen macht nicht nur uns Menschen zu schaffen - sondern auch den Tieren. Für beide gilt: ausreichend trinken, nicht überanstrengen und sich möglichst nicht zu lange der prallen Sonne aussetzen.
Bei Tieren sind einige spezielle Dinge zu beachten:

 

Tiere schwitzen nicht wie wir Menschen über die Haut sondern geben überschüssige Körperwärme durch Hecheln ab. Außerdem halten sie ihre Körpertemperatur auch über die Pfoten auf Normalniveau. Deshalb sind schattige, kühle Liegeplätze an heißen Sommertagen besonders wichtig. Katzen freuen sich zum Beispiel über nasse Tücher auf Fensterbänken.

Regelmäßiges Bürsten kann auch helfen. Dadurch entfernen Sie lose Haare aus dem Fell Ihres Tieres.

Wenn es draußen sehr warm ist, müssen Haustiere – genauso wie wir Menschen – viel trinken. Stellen Sie deshalb immer mehrere Näpfe oder – bei Nagetieren und Vögeln – Trinkflaschen mit frischem Wasser bereit. Wenn Wasser zu lange steht, können sich gefährliche Keime bilden.

Einige Hunde und Katzen neigen dazu, zu wenig zu trinken – lassen sich aber durch fließendes Wasser oder spezielle Trinkbrunnen dazu animieren. Manche Tiere mögen auch Eiswürfel zum Spielen und Lecken. Wenn das alles nicht hilft, können Sie Ihrem Vierbeiner auch ungewürzte Fleischbrühe anbieten.

Vorsicht beim Füttern: gerade Nassfutter sollte bei hohen Temperaturen nicht länger als 20 Minuten stehen bleiben. Ansonsten trocknet die Oberfläche ein und Fliegen legen ihre Eier darauf ab.

Besonders wichtig für Hundehalter: Spaziergänge und Spielzeiten mit Ihrem Liebling sollten sie auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verschieben. Baden sollten Sie Ihren Hund nur, wenn er nicht stark erhitzt ist – sonst droht ein Kreislaufkollaps. Außerdem ist es besser, wenn Sie Ihren Hund bei Temperaturen um die 30 Grad nicht im Auto mitnehmen oder gar dort zurücklassen. Stattdessen sollten Sie den Hund draußen im Schatten anbinden. Falls sich eine Autofahrt nicht vermeiden lässt, schalten Sie die Klimaanlage auf niedriger Stufe ein.

Hellhäutige Tiere mit dünnem oder weißem Fell und rosa Nasen neigen außerdem zu Sonnenbrand. Hier kann Sonnencreme helfen, aber Vorsicht: einige Cremes enthalten so genannte p-Aminobenzoesäure – dieser Inhaltsstoff ist für Hunde giftig! Babysonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 ist in der Regel am besten für Tiere geeignet. Grundsätzlich gilt: Setzen Sie Ihr Haustier niemals der prallen Mittagssonne aus!

Sollte Ihr Hund, Ihre Katze oder Ihr Nagetier trotz aller Vorsichtsmaßnahmen plötzlich stark hecheln oder speicheln, ungewöhnlich schnell atmen und blasse Schleimhäute bekommen, hat das Tier wahrscheinlich einen Hitzschlag. Dann ist schnelles Handeln gefragt, denn es droht ein Kreislaufkollaps oder sogar Organversagen. Bringen Sie das Tier sofort in den Schatten und decken Sie es mit kühlen Tüchern ab – erst hinten und dann auch am Kopf, besonders an den Ohren. Sollte sich Ihr Tier trotzdem nicht entspannen oder wird es sogar bewusstlos, dann sollten Sie es sofort zum Tierarzt bringen um den Kreislauf mit Medikamenten zu stabilisieren.

 







Am Morgen
Wetter
Blitzer & Verkehr
Veranstaltungen

Werbung