Der Radio Hochstift Kandidaten-Check
Name: Sigrid Beer
Geburtsdatum und -ort: 22.2.1956 in PB-Schloß Neuhaus
Beruf: Freiberufl. Diplom-Pädagogin, MdL
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Paderborn-Elsen
Partei: B'90/Die Grünen
5 PERSÖNLICHE FRAGEN
Was fanden Sie als Kind schon eklig?
Die Haut auf heißer Milch
Was liegt auf Ihrem Nachttisch?
Ein Wallander
Was tun Sie im Privaten für den Umweltschutz?
Stromsparen, Ausschalter statt stand-by, Heizen und Warmwasser mit Sonnenenergie, noch darüber nötigen Strom und Gas vom Öko-Energielieferanten
Was für einen Glücksbringer haben Sie?
Ich habe lieb gewordene Kleinigkeiten, die mich z. B an meine Kinder erinnern. Aber ich bin nicht abergläubisch.
Wie sieht Ihr perfekter Sonntag aus?
Länger schlafen als sonst und in Ruhe mit meinem Mann frühstücken können und dann viel Zeit ohne Termine.
5 POLITISCHE FRAGEN
Warum wollen Sie in den Landtag?
Ich möchte für eine gerechtere Bildungspolitik und nachhaltigen Klimaschutz arbeiten.
Was ist Ihr Spar-Vorschlag für NRW (in mind. 2-stelliger Mio-Höhe)?
Mehr als 30 Millionen € über die Subventionskürzung für den unsinnigen Ausbau des Flughafens Münster/Osnabrück, den ineffizienten Schwerpunktlandeplatzen und Subventionskürzung, um Effizienzpotential bei den Landwirtschaftskammern zu nutzen.
Welche Koalition würden Sie bevorzugen und welche schließen sie aus?
Grün-rot würde ich bevorzugen und eine Jamaika-Koalition (schwarz-gelb-grün) schließe ich aus: Die Grünen sind keine Steigbügelhalter für eine Fortführung der fatalen schwarz-gelben Privat-vor Staat-Koalition, außerdem ist eine Tolerierung durch die Linken ausgeschlossen. Die Linken müssen schon entscheiden, ob sie eine So-schlicht-ist-die Welt-Wolkenkuckucksheim-Programm-Partei sein wollen oder Verantwortung übernehmen wollen. Im Wahlkampf haben sie ja so gut wie keine Aussagen für das Land NRW sondern nur Bundesthemen.
Was können Sie in Düsseldorf für unsere Kreise Paderborn und Höxter tun?
Sichern der kleinen Grundschulstandorte und von Schulstandorten der Sekundarstufe I durch innovative Schulen mit längerem gemeinsamen Lernen, mehr Gesamtschulplätze, mehr Mitspracherechte für Eltern und SchülerInnen in der Schule, Stärkung der Weiterbildung, Umsetzen der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen im Schulsystem, bedarfsgerechte Finanzierung des Frauenhauses sowie sozialer Präventionsarbeit, kostenloses Mittagessen für Kinder aus Armen Familien in KiTa und Schule, Schaffung einer RAA (Regionale Arbeitsstelle Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien), Realisierung des Nationalparks Senne-Egge, mehr Arbeit Klimaschutzmaßnahmen wie z. B. Gebäudesanierung, Förderung der regionalen Energieerzeugung.
Nennen Sie bitte die 3 wichtigsten Ziele Ihrer Amtszeit:
Mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Freude am Lernen für bessere Bildung, wirksamen Klimaschutz, Sicherung der Kommunalfinanzen.












