Der Radio Hochstift Kandidaten-Check
Name: Jürgen Unruhe
Geburtsdatum und –ort: 28.01.70 Höxter
Beruf: zZt. MdL, Zusteller bei der Deutschen Post AG
Familienstand: verheiratet, zZt: einen Sohn
Wohnort: Steinheim-Ottenhausen
Partei: SPD
5 PERSÖNLICHE FRAGEN
Was fanden Sie als Kind schon eklig?
Schlangen
Was liegt auf Ihrem Nachttisch?
Kinderbücher: Mein dreijähriger Sohn kommt jeden Morgen rüber und möchte ein Buch lesen
Was tun Sie im Privaten für den Umweltschutz?
Ich bin aktives Mitglied im Heimatverein Ottenhausen. Jedes Jahr schneiden wir mehrere hundert Meter Hecken, scheiteln Kopfweiden und pflegen unsere Obstbäume
Was für einen Glücksbringer haben Sie?
Meine Frau Jessica und meinen Sohn Till
Wie sieht Ihr perfekter Sonntag aus?
Am liebsten verbringe ich den Tag mit meiner Familie
5 POLITISCHE FRAGEN
Warum wollen Sie in den Landtag?
Um den Informationsfluss aus dem Kreis Höxter nach Düsseldorf und umgekehrt schneller zu machen. Es ist gut für den Kreis Höxter, wenn der Austausch nicht nur über den schwarzen Kanal erfolgt
Was ist Ihr Spar-Vorschlag für NRW (in mind. 2-stelliger Mio-Höhe)?
Wir werden mit Sicherheit auf den Prüfstand stellen, wo in NRW und im Bund Klientelpolitik betrieben wurde. Die Entlastungen, unter anderem für Hotelbesitzer und Erben, führen zu Mindereinnahmen für unser Land von 885 Mio. Euro im Jahr.
Würden Rats- und Bürgermeisterwahlen wieder zusammengelegt, könnten die Kommunen um ca. 40 Mio. Euro entlastet werden.
Imagekampagnen für die Minister und die zukünftige Ministerpräsidentin wird es nicht mehr geben.
Welche Koalition würden Sie bevorzugen und welche schließen sie aus? Die Koalition von SPD und Grünen bevorzuge ich. SPD und FDP passen derzeit auf Landesebene kaum zusammen. (Das Problem liegt hier eindeutig bei der FDP)
Was können Sie in Düsseldorf für unsere Kreise Paderborn und Höxter tun?
Die Vorteile rot-grüner Landespolitik nach dem Regierungswechsel vorteilhaft für unseren ländlichen Raum mitgestalten und wirken lassen. In Düsseldorf will ich die Besonderheiten des ländlichen Raums darstellen. Diese kamen in den letzten fünf Jahren schwarz-gelber Regierung zu kurz.
Nennen Sie bitte die 3 wichtigsten Ziele Ihrer Amtszeit
1. Bildung (vom Kindergarten bis zum Studium). Insbesondere das Schulsystem muss zukunftstauglich umgestaltet werden, ohne ständig die Beteiligten: Schüler, Eltern Lehrer zu überfordern. Konsequente Änderungen mit ihnen Schritt für Schritt.
2. Der ländlicher Raum steht in seiner sozialen Struktur (Familienfreundlichkeit, medizinische Versorgung etc.) vor großen Herausforderungen. Diese müssen endlich deutlich benannt und dann angepackt werden. Verdrängen kostet Zeit, nimmt uns Zukunftsperspektiven.
3. Integration und Sicherheit. Das Miteinander der Menschen mit all ihren unterschiedlichen Lebensläufen und Migrationshintergründen funktioniert nur, wenn wir den gesellschaftlich integrativen Ansatz weiter entwickeln. Kulturelle Unterschiede müssen nicht trennend wirken, sondern können in ihrer Vielfalt verbinden. Das muss Tag für Tag neu versucht werden, dann wird’s gelingen. Wir müssen im gegenseitigen Respekt miteinander umgehen. Gewalt wird nicht toleriert. Wir wollen eine Politik gestalten, die Sicherheit gibt.












