"Guten Rutsch!"
Glatte Straße - falscher Schritt - kurzes Stolpern - und: „peng !" - Wir liegen auf der Nase. - Ausgerutscht mit Knochenbruch. - Muss nicht sein. - Hier die wichtigsten Anti-Rutsch-Tipps: Schnell reagieren heißt das Motto. Also trainieren wir unsere Reflexe für alle „Fälle" Denn: schließlich entscheiden Bruchteile von Sekunden, ob wir uns noch rechtzeitig fangen können oder uns womöglich die Knochen brechen. Die beste Sturzversicherung ist ein geschmeidiger Körper. Tanzen, Nordic Walking oder Schlittschuh-Laufen schulen unser Gleichgewicht und geben uns ein Gefühl für den richtigen Rhythmus Tischtennis, Tennis und Badminton steigern unsere Reaktion. Aber auch zu Hause können wir das „Anti-Fall-Programm" prima üben. - „Blinder Storch" heißt das Rezept. So geht's: Stellen Sie sich barfuss hin, stemmen Sie die Hände in die Hüften - und: ziehen Sie ein Bein hoch - wie ein Storch. Dann den Kopf drehen. Ganz nach rechts, dann ganz nach links. -Klappt das gut, probieren Sie's mit geschlossenen Augen. - Immer noch im Gleichgewicht ? - o.k. - Und jetzt den Kopf in den Nacken legen - und wieder drehen.... - nach links und nach rechts. Eine super Übung fürs Gleichgewicht - Und beim nächsten „Ausrutscher" ein Sieg über die Schwerkraft.
Fit durch den Frost!
o.k. wenn es draußen kalt ist, sehnen wir uns eher nach einer mollig warmen Wohnung, als nach einem Spaziergang. Dabei bietet die Winterkälte unserer Gesundheit jede Menge Vorteile. Mit ein paar einfachen Regeln werden die Minusgrade sogar zum echten Wohlfühlprogramm. Warme Schuhe heißt die Regel Nummer eins bei einem Spaziergang an der kalten Winterluft. Denn wenn unsere Füße frieren, bedeutet das eine Klimakatastrophe für unseren Körper. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel. - Regel Nummer zwei: niemals ohne Mütze raus. Die Körperwärme zieht sonst ab wie durch einen Kamin. Das stresst unser Immunsystem und legt die Abwehrkräfte flach. Regel Nummer drei: am besten „Mund Zu !" - und beim Spazieren oder Laufen immer schön durch die Nase atmen. Nur so kommt selbst kalte Winterluft garantiert mit 37 Grad in unseren Bronchien an. Eine Temperatur, die unser Körper mag, denn schließlich ist er sie gewohnt. - Warm eingepackt bietet das frostige Vergnügen sogar noch weitere Vorteile: Grippeviren haben bei kalten Temperaturen kaum eine Chance. Allergiker können in frischer Winterluft wunderbar durchatmen und ihre Atemwege stärken. Und: wer gerne deftig isst, kann bei Frost sowieso jubeln. Kälte ist nämlich ein Super Kalorien-Killer. - So schön kann Winterkälte sein!
Wellness Tropical mit der Kokosnuss
Am tropischen Urlaubsstrand bekommen wir sie oft mit einem Strohhalm serviert. Grün und frisch. Aber auch im heimischen Supermarkt finden wir sie. Vor allem jetzt im Winter. Dunkelbraun, mit einer harten haarigen Schale und weißem Fruchtfleisch. Doch egal ob braun oder grün, ob zu Öl oder Fett verarbeitet. Die Kokosnuss steckt voll vitaler Wunder. Eigentlich dürfte sie gar nicht gesund sein. Sie hat nämlich vor allem gesättigte Fettsäuren im Gepäck. Normalerweise ein gigantischer Risikofaktor für hohe Cholesterinwerte, für Durchblutungsstörungen, für Herzinfarkt und Schlaganfall. - Doch bei der Kokosnuss ist das alles ganz anders. Ihre ‚satten' Fettsäuren kann unser Körper ganz zügig ohne Schaden aufnehmen. Er verbrennt Sie fast auf der Stelle und macht positive Energie daraus. Kokosfett kurbelt den Stoffwechsel an, Kokosnuss-Öl ist herzgesund. Es verhindert das Zusammenkleben der Blutplättchen, senkt den Blutdruck, schützt die Gefäße vor schädlichen Ablagerungen und: fängt freie Radikale ein. Kurz: Kokosfett und Kokosöl sind Fitmacher für das gesamte Herz- Kreislauf-System. - Doch auch der Kokos-Saft steckt voller Kraft. Die wässrige Milch der grünen Palmen-Früchte schwemmt Giftstoffe aus und entsäuert den Körper. Außerdem steckt im Kokoswasser eine große Portion an Magnesium und Kalium. Prima für Knochen und Zähne. Dazu sind die Mineralstoffe in der frischen grünen Schale -ganz natürlich- keimfrei verpackt. - Kein Wunder also, dass Menschen in Kokosnuss-Ländern meist super-gesunde Zähne...und so ein strahlendes Lächeln haben!
Wenn der Hals rauh ist...
Im Winter ist unsere Stimme besonders in Gefahr. Im Freien machen uns die kalten Temperaturen zu schaffen und drinnen trockene Heizungsluft. Der Hals und die Stimmbänder brauchen dann besondere Pflege. So klappt es - ganz natürlich.
Von innen und von außen können wir der Heiserkeit Paroli bieten. Z.B. mit einem Quarkwickel. Dafür tragen wir auf ein feuchtes Leinentuch dick kalten Quark auf, legen uns das Ganze auf den Hals, wickeln noch ein weiteres Tuch und einen Wollschal drüber - und: lassen das „Quark-Pflaster" über Nacht einwirken. Die warme Variante ist eine Auflage mit zerdrückten Kartoffeln. Auch inhalieren hilft. Am besten mit Salzwasser. Einfach eine Hand voll Kochsalz mit zwei Litern fast heißem Wasser verrühren, in eine Schüssel füllen - und die Dämpfe tief einatmen. Eine Wohltat für die strapazierten Stimmbänder. Außerdem können wir die lästige Heiserkeit mit Gurgeln bekämpfen. Ein kräftiger Salbeitee eignet sich hervorragend als Gurgel-Elixier. - Oder: australisches Teebaumöl. 10 Tropfen davon mit einem Glas warmem Wasser verrühren - und immer wieder damit gurgeln. Und natürlich ist alles, was unsere heiseren Stimmbänder zusätzlich reizt tabu. Da gilt: keine heißen oder kalten Getränke, sondern lauwarm - und vor allem: „Rauchen Verboten!"
Walnuss, die Well-Nuss

Weihnachtszeit ist Nuss-Zeit. Gerade in der dunklen Jahreszeit liefern uns Nüsse eine große Portion Kraft und Energie. Allen voran: die Walnuss. Ein echtes Power-Paket nicht nur zur Weihnachtszeit. Nahrhaft und gesund. Das sind die Haupteigenschaften der Kerne in der braunen Schale. Aus Persien (Iran) und aus Teilen des Himalaya ist die gesunde Nuss zu uns eingewandert. Schon im Altertum war man überzeugt: diese Nüsse tun dem Kopf gut, denn so eine halbe Walnuss sieht fast aus wie unser Gehirn. - Heute weiß man: die Nüsse sind tatsächlich echtes Kraft-Futter für den Kopf. Sie spendieren z.B. eine Fülle von B-Vitaminen für die Nerven. Dazu kommen Mineralstoffe und gesunde (ungesättigte) Fettsäuren. Alles prima Nährstoffe für unser Denk-Organ. Außerdem haben Walnüsse jede Menge Eiweiß im Gepäck. Da wird sogar ein Roastbeef blass vor Neid! Drei bis vier Walnüsse pro Tag panzern die Nerven und stärken die Konzentration. Die Wirkung lässt sich sogar noch steigern. Mit einem einfachen Rezept unserer Großmütter. Das klappt am Besten über Nacht. Weichen Sie Walnüsse -ohne die harte Schale- 10 Stunden lang in Wasser oder Milch ein. Dann setzen sie zum Keimen an und geben doppelt Power.
Tipps gegen den roten Winterzinken
Alle Jahre wieder. Wenn's draußen kalt ist, glüht die Nase wie ein Warnschild. Sieht komisch aus und ist manchmal richtig peinlich. Doch zum Glück gibt es natürliche Tricks gegen den roten „Winterzinken". Schon unsere Großmütter hatten ein prima Rezept gegen „Glühnasen". Einfach und wirksam. Die Spezial-Tinktur besteht aus einem halben Liter warmem Wasser und 6 Esslöffeln Apfelessig. Auf einem Wattebausch kommt der Mix auf die Nase, mehrmals am Tag rund 5 Minuten lang. - Auch Erdbeeren können helfen. Klingt kurios, aber ausgerechnet die roten Früchtchen sind Feinde einer roten Nase. Zwei Tiefkühl-Erdbeeren reichen, um die Nase zu bleichen. Lassen Sie die Erdbeeren auftauen und zerdrücken Sie sie mit einer Gabel. Der Früchtebrei kommt dann eine halbe Stunde lang auf die Nase. Eine ganz natürliche Schönheits-Maske. - Aber auch von Innen können Sie der winterlichen Glühnase Paroli bieten. Gehen Sie mit Kochsalz sehr sparsam um. Salz plustert die Blutgefäße auf. Und grade bei den feinen Adern in der Nase heißt das: „Alarmstufe Rot!"
Nervennahrung gegen Stress
Statt geruhsam sind die Tage vor Weihnachten oft besonders hektisch. Einkaufen, Geschenke verpacken, Weihnachtskarten schreiben, den Christbaum besorgen...wie soll ich das alles schaffen, fragen wir uns. Mit der richtigen Ernährung können wir die Stress-Bremse ziehen.
Wenn es hoch her geht schützen vor allem B-Vitamine unser Nervenkostüm. Damit können wir Stress buchstäblich wegessen. Das geht sogar zwischendurch. Wer sehr nervös ist, kaut am besten Trockenfrüchte. Datteln, Feigen, Rosinen oder Aprikosen. Das Dörrobst hat eine große Portion Magnesium im Gepäck - ein ideales Anti-Stress-Mineral. Auch Lecithin ist eine prima Nerven-Nahrung. Es steckt unter anderem in Vollkornbrot, Buttermilch, Zitrusfrüchten und Bananen. Eine Banane ganz langsam essen und jeden Bissen 30 (!) Mal kauen. Baut Stress ab und liefert Kraft für die nächste Runde. Aber auch Pflanzendüfte können unsere strapazierten Nerven wieder ins Gleichgewicht bringen. Baldrian, Bergamotte, Majoran, Sandelholz und Lavendel heißen die Stress-Killer. Über die Nase finden sie den Weg in unser gereiztes Gehirn. Als Öl in einer Duftlampe. Vor allem das Lavendel-Aroma haben schon unsere Großmütter geschätzt. Gern hatten sie ein Stofftaschentuch mit ein paar Spritzern Lavendelparfüm bei sich - gegen „nervöse Zustände" in allen Lebenslagen.
Was der Zimt alles kann...
Die Chinesen haben seine wohlig-würzige Rinde schon vor über 4000 Jahren verwendet. Bei den Alten Römern war der Zimt eines der kostbarsten Gewürze überhaupt. Inzwischen ist er ein Standard-Gewürz in der Weihnachtszeit. Doch bis heute kommt es auf die Qualität an. Die beste Qualität bietet mit Abstand der pure Ceylon-Zimt. Er ist hellbraun und schmeckt zart-süß. Zimt hat viele Gerbstoffe im Gepäck und kann sich mit einer Fülle von ätherischen Ölen schmücken. Eugenol, Linaool, Pinen und Zimtaldehyd sind nur ein paar davon. Sie regen unseren Kreislauf an und helfen unserem Darm beim Verdauen. Die Schleim-Stoffe im Zimt lindern Husten, Heiserkeit und Halsweh. Eine fantastische Winter-Wohltat ist ein schwarzer Tee mit Zimt. Dafür überbrühen Sie einen Teelöffel Schwarzen Tee und eine Viertel-Zimtstange mit knapp einem Viertelliter heißem Wasser. Die Mischung 5 Minuten lang ziehen lassen - durch ein Sieb gießen - und Schluck für Schluck trinken. So ein Zimt-Tee hilft prima, wenn Körper und Geist erschöpft sind - und ist außerdem eine warm-gesunde Wohltat an trüben Winter-Tagen.
Salz aus dem Toten Meer
Nein, Sie müssen keinen Urlaub in Jordanien oder Israel machen und auch keine Kur dort beantragen. Die Kraft des Toten Meeres können Sie sich ganz einfach ins eigene Badezimmer holen. Mit großem Wohlfühl- und Gesundheits-Effekt. Das Salz aus dem Toten Meer liefert eine ganze Schatzkammer an Mineralien. Magnesium, Kalium, Mangan oder Eisen sind nur ein paar davon. Das Salz hilft bei Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis. Es hilft bei Rheuma und Erschöpfung. Es lockert die Muskeln, lindert Schmerzen und löst Schlafprobleme. Für ein wohltuendes Wannenbad lösen Sie 500 Gramm Totes-Meer-Salz (gibts im Reformhaus oder in der Apotheke) erst einmal in 3 Litern heißem Wasser auf. Dann kommt der Salz-Sud ins warme Badewasser. 37 Grad sind genug. Kurz umrühren - und dann - rund eine Viertelstunde lang.....einfach abtauchen. Anschließend kurz abduschen, warm einwickeln und eine Stunde lang Nachruhen. Schon Königin Cleopatra hat das kostbare Salz für ihre Schönheits- und Gesundheitsbäder genutzt. Ein Bad, nach dem wir uns auch heute wie neugeboren fühlen. Ganz wohltuend gesund...in der Wanne daheim.
Wunder-Wurzel Meerrettich
Im Supermarkt kommt er aus der Tube oder aus dem Glas. Doch in Wirklichkeit kommt er aus der Erde. Den ganzen Sommer über hat seine Wurzel eine große Portion scharfer Kraft getankt. Eine Kraft, die uns vor allem im Herbst und Winter zu Gute kommt. Der Meerrettich - eine gesunde Wunder-Wurzel. Verantwortlich dafür sind scharfe Senföle, die in der Wurzel schlummern. Sie schleusen Schnupfen-Bakterien, Viren und schädliche Schadstoffe schnell aus dem Körper raus. Meerrettich regt sämtliche Drüsen im Magen-Darm-Kanal an, er pusht die Arbeit der Nieren, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Er ist ein echter „Durchputzer". Alles, was dem Körper schadet kommt weg. Außerdem schützt die Wurzel die Atemorgane, ist also eine prima Waffe bei Husten, Schnupfen & Co. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung helfen 2 Esslöffel frisch geriebener Meerrettich verrührt mit etwas Zwiebelsaft und Honig. Alle zwei bis drei Stunden ein Teelöffel von diesem Mix - und die Krankmacher können sich schleichen. Ganz nebenbei hilft die scharfe Wurzel auch noch gegen Rheuma und Kopfschmerzen. Frisch geriebenen Meerrettich mit einem Schuss Wasser glatt rühren, fingerdick auf ein Leintuch streichen und 10 Minuten lang auf die schmerzenden Stellen legen....das brennt!...schwemmt aber selbst den bohrendsten Schmerz erst Mal weg. Ganz ‚unterirdisch' gesund.
Natürliche Hilfe bei Gastritis

Unregelmäßige Mahlzeiten, Stress oder Schichtarbeit können uns im wahrsten Sinne „Auf den Magen schlagen". Obwohl wir kaum etwas gegessen haben, fühlen wir uns „voll". Statt Appetit haben wir Sodbrennen. Und womöglich eine so genannte „Gastritis", eine Entzündung der Magenschleimhaut. Mit natürlichen Mitteln lassen sich die Beschwerden lindern. Kein starker Kaffee, kein Nikotin und kein Alkohol. Alles, was den angegriffenen Magen zusätzlich reizt, ist erst Mal tabu. Stattdessen sind Schonung und vor allem Beruhigung für die gestörte Magenschleimhaut angesagt. Dabei helfen Tees aus Kamille, Minze oder Melisse. Die Wirkstoffe in den Kräutern stoppen Entzündungen, sie lösen Krämpfe und killen schädliche Bakterien. Auch lauwarmer Brei bringt den brennenden Magen wieder ins Lot. Klingt nicht grade verführerisch, aber hilft bei Sodbrennen, Krämpfen & Co. Haferbrei, Reisbrei oder Omas berühmte Haferschleimsuppe legen einen gesunden Schutzfilm auf die angegriffene Magenschleimhaut. - Oder Sie probieren es mit Kartoffelsaft. Fertig aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke. Davon trinken Sie ein Schnapsglas vor jeder Mahlzeit. Frischgepresster Kartoffelsaft bindet überschüssige Magensäure im Nu und bremst eine drohende Entzündung schon im Vorfeld aus. - Und: Vorbeugen war schon immer besser als Nachsorgen.
Morgens munter aussehen
Ein kurzer Blick in den Spiegel erschüttert uns oft schon am frühen Morgen. Obwohl wir genug geschlafen haben, blickt uns kein klares, ausgeruhtes Gesicht entgegen. Stattdessen haben wir es mit Augenringen und Tränensäcken zu tun. Dem typischen ‚Morgenstau'. - Doch der lässt sich ganz natürlich in den Griff kriegen. Fettes Essen und Salz - gerade am Abend eine verheerende Kombination für unser Gesicht. Fette Speisen belasten das Lymphsystem, Kochsalz bindet Wasser im Körper - und der ‚Morgenstau' im Gesicht ist geradezu vorprogrammiert. Wesentlich gesünder fürs Abendbrot ist Nahrung, die viel Kalium im Gepäck hat. Der Mineralstoff hilft nämlich prima beim Entwässern über Nacht. ‚Wie im Schlaf' sozusagen. Kalium steckt vor allem in Radieschen, im Rettich, im Rote Bete-Salat und im Sellerie. Auch Pellkartoffeln, weiße Bohnen oder Sojaprodukte retten uns vor einem verquollenen Gesicht. - Und: so merkwürdig es klingt, auch die richtige Bettwärme spielt eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen den berüchtigten ‚Morgenstau'. Achten Sie darauf, dass Sie nachts gut zugedeckt sind. Denn unsere ‚Entwässerungs-Fabrik', die Nieren, brauchen eine bestimmte Betriebs-Temperatur. Sie arbeiten am besten, wenn sie's warm haben. - Falls Sie das ‚Morgengrauen' trotzdem dick erwischt: probieren Sie es mit Rizinusöl (aus der Apotheke). Massieren Sie die angeschwollene Augenpartie mit ein paar Tropfen. Jeden Morgen 5 bis 10 Minuten lang.
Gezielt abschalten fürs Wochenende
Endlich Freitag - endlich Wochenende. Nach einer Stress-Woche einfach nur rumhängen ist eine Möglichkeit. Gezielt umschalten die andere. So nutzen Sie ihre freie Zeit optimal. Egal wie das Wetter ist: Ein Spaziergang an der frischen Luft sollte auf alle Fälle zum Wochenende dazugehören. Am besten ganz allein. Mal nicht reden und nicht zuhören. So finden wir nach einer Arbeits-Woche am besten die eigene Mitte wieder. Die Kombination von Bewegung und Natur entspannt, baut Stress ab und lässt uns vieles klarer sehen. - Hilfreich ist auch ein „Nach-Hause-Komm-Ritual". Erstmal Schuhe runter, rein in die bequemste Wohlfühl-Kleidung. Dann den Lieblings-Tee in die Kanne - und ein köstliches Aroma-Öl in die Wanne. Schon bei den Düften schaltet unser Körper automatisch auf „Aus"-Zeit. Und noch eine Belohnung können wir uns nach einer Stress-Woche mit gutem Gewissen gönnen. Wir können uns eine Kleinigkeit schenken, die uns das ganze Wochenende über Freude macht. Das kann ein Strauß Blumen sein, ein neues Duftöl für die Aromalampe, ein Buch, das wir schon immer mal lesen wollten - oder eine DVD. Ein Film, den wir schon immer mal sehen wollten - und den wir uns jetzt in Ruhe anschauen können. Ganz ohne Kino-Karten-Stress.
Was kann das Sauerkraut?
Es liefert uns jede Menge Vitamin C, es bringt unseren Magen und den Darm auf Vordermann. Es hat kaum Kalorien und schafft Ordnung bei der Verdauung. Das Sauerkraut. - Ein Steckbrief.
Sauerkraut - das Zauberkraut. Schon vor Jahrhunderten hat es Seefahrer vor dem berüchtigten Skorbut geschützt. Einem dramatischen Vitamin-C-Mangel mit verheerenden Folgen. Und noch heute leistet uns das Kraut aus dem Fass fantastische Dienste. Rohes Sauerkraut, gut gekaut bringt Fitness für die gesamte Verdauung. Ähnlich wie Joghurt macht es Magen und Darm stabil. Sauerkraut schmeißt Giftstoffe raus, hilft unserem Immunsystem auf die Sprünge und stabilisiert unser Nervenkostüm. Außerdem wandert der saure Geselle mit einer üppigen Portion B-Vitaminen, Kalium, Zink und Magnesium durch unseren Körper. Macht das Herz stark und entwässert. Roh ist das weiße Kraut am gesündesten. Zwei bis drei Gabeln rohes Sauerkraut lassen sich perfekt zur Zwischenmahlzeit am Schreibtisch naschen. Köstlich sauer und voll vital.
Konzentration durch Kaugummi
Schon die alten Griechen haben ihn ab und zu zwischen die Zähne geschoben. Mastika hieß die Masse damals. Ein Mittel, um die Zähne zu reinigen und den Atem zu erfrischen. Doch der Kaugummi kann noch mehr. o.k. - Heutzutage ist der Kaugummi in Silberfolie verpackt Er besteht aus Zucker, Weichmachern, Maissirup und Geschmacksstoffen. Klingt schrecklich ungesund, doch die Grundsubstanz besteht immer noch aus Harz. Der Geschmack meist aus Pfefferminze. Und so können wir den Kaugummi für unsere Gesundheit nutzen: Er ist z.B. ein Platzhalter für die Zahnbürste. Wenn wir unterwegs sind und keine Möglichkeit haben, uns die Zähne zu putzen, kaut er erste Speisereste weg. Außerdem baut er Stress ab und steigert unsere Konzentration. Das hat eine Studie der Universität Erlangen gezeigt. Beim Kauen kurbeln wir unser Gedächtnis an und bleiben länger wach. Kaugummi-Kauen stoppt Heißhunger-Attacken - und: beugt sogar verstopften Ohren vor. Denn: durch die Kaubewegung bleibt die Verbindung zwischen Mittelohr und Mundhöhle frei. Das bedeutet: das Ohr bekommt Luft und bleibt trocken. Bakterien finden keinen Nistplatz. Sogar in großer Höhe tut uns das Gummi-Kauen gut. Auch im Flugzeug macht es die Ohren frei. Und lässt uns die nächste Landung nicht überhören.
Mit Natur gegen Migräne
Erst pocht es langsam in den Schläfen. Dann wird der Druck immer schlimmer und schließlich geht nichts mehr. Die Augen flimmern und selbst der kleinste Lichtstrahl tut weh. Eine heftige Migräne hat uns am Wickel. Sie lässt sich nicht wegblasen, aber lindern. Migränepatienten sind sehr aktiv, sehr konzentriert und können sich nur schwer entspannen, sagt die Wissenschaft. Deshalb schreit der Kopf hin und wieder „Nein!". Die erste Regel heißt deshalb: mehr auf den Körper achten. Ausgleichssport wie Schwimmen oder ein strammer Spaziergang bietet der Kopflast Paroli. Hat es Sie doch erwischt, können Öle Linderung verschaffen. Etwas Pfefferminzöl auf die Stirn und auf die Schläfen verteilen. Oder: 5 Tropfen Lavendelöl auf einen Würfelzucker träufeln und langsam im Mund zergehen lassen. Aber auch als Tee lindern Heilpflanzen den bohrenden Schmerz im Kopf. Ein großer Helfer ist dabei der Majoran. Dafür übergießen wir einen Teelöffel Majoran mit einer Tasse heißem Wasser, lassen das Ganze 8 Minuten ziehen - und trinken den Tee ungesüßt - Schluck für Schluck. Fast noch besser klingt der Silberweiden-Tee. Hört sich wie Elfen-Medizin an und wird als „Aspirin der Volksmedizin" bezeichnet. Einen Teelöffel Rinde mischen wir einem Viertelliter kaltem Wasser, bringen das Ganze zum Kochen, lassen es 5 Minuten ziehen. Ebenfalls langsam trinken.
Vitalkraft aus dem Dschungel: die Papaya
Sie kommt aus den Tropen und schmeckt einfach köstlich. Sie ist Naturarznei und Schönheitsmittel. Fruchtig-frisch und sehr gesund. Die Künste der Papaya. Die Haut glatt, das Fruchtfleisch orange-rot und das Innenleben gefüllt mit dunklen Kernen. So sieht sie aus, die Energiebombe aus dem Dschungel. Voll gepackt mit Vitamin C und jeder Menge Enzymen. Wirkstoffe, die Bakterien killen, unser Immunsystem auf Trab bringen, Herz und Kreislauf stärken - und: vor allem unserer Verdauung helfen. Kurz: die Papaya ist eine Super-Hausapotheke. Jeden Tag zwei Früchte löffeln - vertreibt Müdigkeit und bringt neue Kraft. Auch bei Entzündungen zeigt die Tropen-Frucht ihr Können. Ein Stück Fruchtfleisch auf die betroffenen Stellen einreiben - das lindert und heilt. Aber auch als Schönheitsmittel kann sich die Papaya sehen lassen. Raue Haut wird wieder geschmeidig und glatt, wenn wir sie mit den Innenseiten der Schale massieren. Am Besten Sie kaufen die Früchte möglichst reif und essen Sie so schnell wie möglich zum Frühstück. Damit holen Sie sich ein großes Stück Dschungel-Kraft für den ganzen Tag.
Wohlfühlen in der Sauna

„Some Like It Hot" - „Manche mögen's heiß". Die Sauna ist der beste Ort der Welt, sagen die Finnen. Mindestens einmal pro Woche legen sie sich zum Schwitzen auf die Holzbank in der Blockhütte und springen danach ins kalte Wasser. Ein rundum Wohlfühl-Programm für Körper Haut und Seele. Der Temperatur-Unterschied von fast 100 (!) Grad bringt unseren Kreislauf mächtig in Schwung und kurbelt unser Immunsystem an. Doch nicht jeder verträgt die „hard-core-Version" der finnischen Blocksauna. Wer's sanfter mag, hat trotzdem genug Möglichkeiten. - Das Dampfbad z.B. Hat nur 45 Grad, aber 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Pures Dschungel-Feeling. Die schwüle Wärme lockert ganz sanft die Muskeln. Ist also ideal nach dem Sport. Mäßige Temperaturen aber trockenere Luft liefert das Laconium. Eine kühle Abwandlung der finnischen Sauna. Die milde Wärme entgiftet den Körper, baut Stress ab und: ist sogar für Schwangere geeignet. Für Sauna-Neulinge hat das Tepidarium einen speziellen Wohlfühl-Effekt parat. Optimales Warmwerden bei 30 bis 40 Grad auf warmen Kacheln. Stärkt die Abwehr und schont den Kreislauf. - Für welche Schwitzkur Sie sich auch immer entscheiden. Eine Grundregel gilt überall - und die heißt: „Pssst !". Denn: so ein Wärme-Gang soll nicht nur den Körper, sondern auch die Seele entspannen
Porree putzt durch

Die Ägypter haben ihn am liebsten mit Brot gegessen. Die alten Germanen haben ihn gerne mit Käse kombiniert. Er war die „Speise der Helden". Mutmacher und Kraftspender. Der Lauch oder Porree. Ein Gemüse mit erstaunlicher Wirkung. Der lange Schlanke mit der weißen Wurzel und dem grünen Schopf ist bis heute eine ideale Zwischenmahlzeit, aber auch eine super Begleiter für Fleisch, Fisch, Geflügel und Eintöpfe. Der Lauch bzw. Porree hat nämlich ganz wenig Kalorien. Eignet sich also bestens beim Kampf gegen überflüssige Pfunde. Außerdem hilft er unserem Immunsystem auf die Sprünge. Er hat reichlich Vitamin C und so genannte Senföle im Gepäck. Beides prima Bakterien-Killer. Auch unsere Galle, unsere Leber und die gesamte Verdauung profitieren von seiner Kraft. Denn: im Magen und im Darm räumt das Lauchöl mit schlechten Säften gründlich auf. Also wie wärs? - Mit einem Lauch-Snack zur Mittagspause oder als leichte Abendmahlzeit. - Geht ganz einfach. Eine Stange Porree in zentimeter-dicke Scheiben schneiden und mit Wasser abbrausen. Dann in heißem Olivenöl anbraten und garen lassen. Etwas Salz, Pfeffer und eine Prise gemahlenen Kurkuma / Gelbwurz dazu. - Fertig!! - Dazu ein Stück Brot wie bei den alten Ägyptern - und wir sind alle Helden!
Fitness für zwischendurch
Arbeit - Haushalt- Alltagsstress. Und mal wieder keine Zeit für ein bisschen Sport zwischen durch? - Ab jetzt gibt's keine faulen Ausreden mehr. Ein kurzes Training hat überall Platz: Beim Autofahren, im Büro, beim Einkaufen oder im Bett. Schon beim Aufwachen können wir das Trainings-Programm starten und unsere Wirbelsäule lockern. D.h. nicht sofort aufstehen, sondern erst Mal ausgiebig recken und strecken. Macht jeder Hund und jede Katze, um müde Glieder in Schwung zu bringen. Dann raus aus den Federn und ab ins Bad. Ein fantastisches Trainingszentrum für unser Gleichgewicht. Abwechselnd auf einem Bein Zähne putzen oder Haare kämmen - ist nicht ganz leicht, aber schult unser Gleichgewicht enorm. - Auch die Bushaltestelle oder die Schlange an der Supermarktkasse lassen sich prima für ein Minuten-Training nutzen. Beim Warten einfach Bauch und Po immer wieder anspannen - und entspannen. Ein unsichtbares Muskeltraining für kritische Stellen. - Sogar unseren Venen können wir ganz nebenbei Gutes tun. Beim Kochen, Bügeln oder am Kopierer stellen wir uns so oft wie möglich auf die Zehenspitzen. Für die nächste Jogging-Runde sind Sie dann gut gerüstet.
Richtiges Atmen für die Gesundheit
Lieber aus der Brust oder doch besser aus dem Bauch ? - Wie war das gleich noch mal mit dem Ein- und Ausatmen? Babys und Kinder machen es ganz automatisch richtig. Wir Erwachsenen haben es dagegen im Laufe unseres Lebens fast verlernt. Also: höchste Zeit, mal wieder tief Luft zu holen. Wochenlang kommen wir ohne Essen aus, ein paar Tage ohne Trinken, aber nur wenige Minuten, - ohne zu atmen. Rund 20-tausend Mal tun wir's. Jeden Tag. Unbewusst und oft völlig verkehrt. Viel zu flach. D.h. unsere Lungen und unser Körper bekommen nicht genug Energie. - Die natürlichste Art kräftig Luft zu schöpfen ist die Bauchatmung. Ein Sauerstoff-Kick, der sogar am Schreibtisch funktioniert. Augen kurz zu, eine Hand auf den Bauch legen und tief durch die Nase einatmen, bis sich die Bauchdecke leicht hebt. Kurz anhalten und die Luft ganz langsam wieder durch den Mund ausatmen. Eine Atemübung, die selbst im größten Trubel wunderbar entspannt. Gegen das Nachmittags-Tief hilft uns dagegen die Brustatmung. Schnell und kurz. Spendet Sauerstoff im Turbo-Effekt. So funktioniert das Rettungs-Programm: Fünfmal ganz gezielt nur bis in die Brust ein- und wieder ausatmen. Also: Brust raus, Bauch rein - und nur bis unter die ersten Rippen atmen. Vertreibt Müdigkeit im Nu - und: gibt unserer Konzentration einen neuen Schub. Und was will man mehr?
Nicht nur im Bier gut: der Hopfen
Seit Jahrhunderten ist er die Seele des Bieres. Und: er war auch schon Arzneipflanze des Jahres: Der Hopfen. Der Kletterkünstler mit den langen Ranken und den grün-gelben Zapfen hat uns in Sachen Entspannung viel zu bieten. Das Bier bringt er zum Schäumen, doch uns beruhigt er ungemein. Entspannung pur bietet uns z.B. ein Hopfenbad. Eine Hand voll getrockneter Hopfenzapfen in die Wanne streuen und dann in den bitter-herben Duft eintauchen - schwemmt den Alltags-Stress wunderbar weg und macht das Bad zu einer echten Erholungsreise. Genau so der Hopfen-Tee. Da genügt ein kleiner Löffel mit getrockneten Blüten. Rein in einen Becher, mit heißem Wasser aufgießen, eine Viertelstunde ziehen lassen, leicht mit Honig süßen und Schluck für Schluck trinken. Ein prima Rezept für innere Ruhe. Außerdem killt der Hopfen Bakterien und Keime, macht also unser Abwehrsystem fit - und: er ist eine klassische Einschlaf-Hilfe. Dafür füllen wir ein kleines Kissen mit getrockneten Hopfenzapfen, nehmen es mit ins Bett - und atmen das beruhigende Aroma ein. Kurz: der Hopfen bietet uns eine Super-Entspannungs-Kur. Fast kostenlos - und: wie im Schlaf.
Tipps gegen nächtliche Hungerattacken
Heimtückisch und hinterhältig überfällt er uns. Er zwingt uns, das warme Bett zu verlassen, in die Küche zu marschieren und den Kühlschrank zu plündern. Der Heißhunger mitten in der Nacht. Für Millionen Menschen ein großes Problem. Wir tricksen die gemeinen Hungerattacken einfach aus. Schuld an den fiesen Überfällen ist das Stresshormon Cortisol. Wenn uns Job und Privatleben zu sehr belasten hat es freie Bahn. Es vermehrt sich rasant und ruft nach Futter. Also bauen wir möglichst viele Stress-Bremsen ein. Das fängt schon mit dem Frühstück an. Kräftig und gesund sollte es sein. Ideal sind Müsli, Vollkornbrot, Milchprodukte, frisches Obst oder rohes Gemüse. Denn: wer mit leerem Magen in den Tag startet, fährt auf Sparflamme. Heißhungerattacken haben dann besonders leichtes Spiel. Genauso tückisch ist ein spätes und schweres Abendessen. Da gilt die Regel: leicht und gesund. Ein Salat mit Olivenöl, Fisch und Gemüse sind prima Begleiter beim Kampf gegen den gemeinen Nachthunger. Auch zuviel Alkohol ist tabu. Die Wein- und Bier-Prozente drücken unseren Blutzuckerspiegel und schüren den Appetit auf Süsses. Wesentlich besser ist ein Apfel vor dem Schlafengehen. Gut gekaut bewahrt er uns prima vor mitternächtlichen Heißhunger-Orgien. Und noch ein Trick: ein ausgedehnter Abendspaziergang an der frischen Luft. Macht uns müde und liefert uns die nötige Bettschwere.....da kann der Kühlschrank noch so locken.
Indoor-Sport Trampolin
Die NASA hat's mit Astronauten getestet. - Und: was den Weltraum-Fahrern gut tut, hilft uns auf der Erde allemal. Ein Hüpfprogramm, das selbst bei schlechtem Wetter greift.
Kostet nicht die Welt - und verleiht Flügel - So ein Trampolin. Es lässt sich schnell aufstellen und ganz flugs wieder zusammenklappen. Ist also der ideale Sportplatz für die eigenen vier Wände. Egal, ob's draußen stürmt, regnet oder schneit. Ein Fit-Faktor für die ganze Familie mit garantiertem Spaß-Effekt. Und: ein absolutes Kinder-Spiel. Ganz leicht können wir auf dem Trampolin unser Gefühl fürs Gleichgewicht trainieren. Wir können Fallen üben und beweglich bleiben. Eine Super-Schule für den Kreislauf und unser Reaktionsvermögen. Zehn Minuten Hüpfen am Tag ersetzen eine halbe Stunde Jogging, sagen Mediziner. Außerdem ist das weiche Auf und Ab Balsam für die Gelenke. Die sanften Sprünge regen den Stoffwechsel an, verbrennen überschüssige Kalorien, fördern die Durchblutung, spenden unserem Immunsystem einen Kraft-Kick, lösen Verspannungen und: geben uns endlich wieder das Gefühl für den richtigen Rhythmus. Ob mit oder ohne Musik. ...Leicht und locker. Guten Absprung - und: guten Flug !
Öfter mal nen Tee!
Ob im Beutel oder aus der Dose. Mit heißem Wasser verwandelt er sich im Handumdrehen in eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Und: bietet uns eine Rettungsinsel im Alltags-Stress. Der Tee. Zeit für eine kleine Zeremonie:
Gesundheit und Lebensfreude, sich gut fühlen und neue Kraft tanken. Mit einem aromatischen Duft aus Blättern, Blüten, Gewürzen oder Kräutern. Eine kurze Tee-Pause kann wahre Wunder wirken. Ein Wohltäter für viele Lebenslagen ist der Rooibos oder Rotbusch-Tee. Sein Geschmack erinnert an Vanille und Blumen - leicht süß, das heißt: er braucht keinen Zucker. Ein großer Pluspunkt ! Und: noch einen Vorteil hat der Rote aus Südafrika: Er putscht nicht auf. Nix Teein, nix Koffein. Wir können uns also ruhig noch am späten Abend eine große Tasse Rotbusch gönnen. - Fein für den Körper und die Seele sind auch so genannte Ayurveda-Tees. Ayurveda kommt aus Indien und bedeutet: die Wissenschaft vom Leben. Verschiedenste Kräuter und Gewürze können da in einer Tasse Tee versammelt sein. Je nach Temperament. Eine Mischung aus Fenchel, Gewürznelken, Hagebuttenschalen und Löwenzahnkraut streckt den Alltags-Stress nieder. - Und der Duft ....ist sowieso ein Genuss für alle Sinne.
Guter Durchblick für die Augen
In der kalten Jahreszeit haben es unsere Augen nicht leicht. Trockene Heizungsluft, kalter Wind, stundenlanges Sitzen vor dem Computer, dem Fernseher oder Autofahren in der Dämmerung. Unsere Augen haben ein Verwöhn-Programm verdient. Schon mit kurzen „Aus"-Zeiten können wir unseren gestressten Augen Gutes tun. Wer zum Beispiel lang am Computer sitzt, braucht zwischendurch unbedingt den Blick in die Ferne. Stellen sie Sich so oft wie möglich ans Fenster. Schauen Sie soweit Sie können - und dann ins Nichts. Eine großartige Erholung für müde Bildschirm-Augen. Oder: einfach mal den Blick durchs Büro schweifen lassen. Von oben nach unten - von links nach rechts. Eine Gymnastik-Übung, die den Sehmuskel fit macht. Auch Augen schließen hilft. - Am besten mit der „Doppel-Jalousie". Das heißt: Lider runter, Hände davor und die Augen langsam im Dunkeln kreisen lassen. Ein paar Mal nach rechts und ein paar Mal nach links. O.k. dann sehen wir zwar völlig schwarz, aber unsere Augen fühlen sich pudelwohl. - Bei dieser „Abschalt"-Übung können sie nämlich wunderbar entspannen. Aber auch von innen können wir unserer Sehkraft auf die Sprünge helfen. Spinat und Karotten heißen die Speiseplan-Fitmacher fürs Auge. Zwei Gemüsesorten mit einer großen Portion an Pflanzenfarbstoffen, die den wichtigen Sehpurpur bilden. Die Grundlage für einen gesunden Durchblick.
Power-Kick für Morgenmuffel
Wir wachen auf, steigen aus dem Bett und kommen einfach nicht in Schwung. Trotz Schlaf fühlen wir uns müde, schlapp und ausgelaugt. Aber: Keine Panik! - Ein einfaches Hausrezept bringt uns noch vor dem Frühstück gehörig auf Trab.
Ein echtes Turbo-Duo gegen das ‚Morgengrauen' sind: Apfelessig und Honig. Der eine süß, der andere säuerlich. Beide goldig gelb. Schon auf nüchternen Magen liefern sie uns den ersten Schub an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Der Kreislauf kommt auf Touren, die Verdauung kommt in Schwung. Unsere Nerven bekommen die erste Nahrung und die Harnwege werden nach dem Schlafen kräftig durchgespült. Kurz: unser ganzer Organismus kriegt mit diesem Duo schon am frühen Morgen einen Mega-Energie-Schub. - Das Rezept bekommen wir sogar mit den verschlafensten Augen hin. Wir brauchen: ein Glas Wasser, am besten nicht zu kalt. Da rühren wir zwei Esslöffel Apfelessig und zwei Teelöffel Honig ein. Das Ganze lassen wir ein paar Minuten stehen, rühren noch mal kräftig um - und: trinken den Morgen-Cocktail dann langsam Schluck für Schluck. - Ein altes Hausmittel neu entdeckt. Apfelessig und Honig. Zwei geniale Partner für einen Wohlfühl-Start in jeden neuen Tag.
Abtauchen in der Badewanne
Nach einer anstrengenden Arbeitswoche haben wir uns eine kleine „Aus-Zeit" verdient. Das geht - mehr oder weniger- kostspielig mit einem Wellness-Wochenende im Hotel - oder: ganz günstig im eigenen Bad. Im Handumdrehen können wir unser Badezimmer in eine wahre Wellness-Oase verwandeln. Wir machen die Wanne zum Kurzentrum und bieten so einer ganzen Reihe von Alltagsbeschwerden Paroli. Z.B. mit einem Lavendelbad. Ein paar Tropfen Lavendelöl ins Badewasser geben, bis zum Hals eintauchen, den warmen Duft tief einatmen...Schon nach wenigen Minuten sind Erschöpfung und Stress wie weggeblasen. - Falls eine Erkältung droht, gönnen wir uns eine Wanne mit Eukalyptus oder Pfefferminze. Das Aroma macht die Atemwege frei und stärkt unsere Abwehrkräfte. Und: wenn die Gelenke oder Muskeln schmerzen ist ein herb-würziges Bad mit Wacholderöl angesagt. Wacholder fördert die Durchblutung, er lockert Verkrampfungen und kriegt selbst hartnäckige Verspannungen weich. - Ganz egal, mit welchem Aroma-Bad Sie ihr Wellness-Wochenende starten. Nehmen Sie sich Zeit - Vor allem baden Sie nicht zu heiß - und: nicht zu lange. Auch wenn sich's noch so wohlig anfühlt. Ideal ist etwa eine Viertelstunde in der Wanne bei rund 38 Grad. - Danach nur leicht abtrocknen, die Haut mit Bodylotion oder Öl verwöhnen - und: eine Weile relaxen. Dann kann die Wochenend-Party gerne kommen !
Kälte-Service für die Lippen
Zart rosa, weich wie Samt und soo geschmeidig. So wünschen wir uns unsere Lippen. Doch in der kalten Jahreszeit haben wir oft mit dem Gegenteil zu kämpfen. Die Lippen sind rissig, spröde und trocken. – Mit natürlichen Tricks bügeln wir sie wieder glatt. Sahne – Butter - Honig – auf dieses Trio haben schon unsere Großmütter geschworen. Und sie haben gewusst, warum. Sahne und Butter haben nämlich genau den richtigen Fettgehalt, um die Lippen optimal vor Kälte zu schützen. Also: bevor es morgens aus dem Haus geht, bestreichen wir die Lippen mit saurer Sahne oder –wahlweise- mit ungesalzener Butter. Das ist ein natürlicher Kitt für Risse – und: ein Super-Schutzfilm gegen Minusgrade samt trockener Heizungsluft. – Am Abend dann ist der Honig dran. Vor dem Schlafengehen eine Fingerspitze auf die Lippen auftragen. – Killt Keime und gibt der zarten Haut neue Widerstands-Kraft. – Oder eine Massage mit Gurkenscheiben. Ebenfalls eine fantastische Frische-Kur für trockene Lippen ! –Überhaupt: lieben unsere Lippen sanfte Massagen. Z.B. mit einer extra-weichen Zahnbürste. Die tauchen wir in Salbei-Tee und lassen sie dann langsam über den Mund kreisen. – Und noch ein Extra-Tipp: Kakao-Butter. Sie heilt rissige Lippen im Nu – und: schmeckt auch noch !.....Einfach zum Küssen....
Wellness für die Füße
Sie tragen uns das ganze Leben lang. Tausende von Kilometern gehen sie mit uns durch dick und dünn. - Trotzdem behandeln wir Sie meist sehr stiefmütterlich. Unsere Füße haben sich ein Wellness-Programm wirklich verdient. Langes Stehen, enge Schuhe, hohe Absätze.- Das mögen unsere Füße gar nicht. Sie lassen sich nicht gern einsperren, sie wollen sich bewegen - und: sie brauchen Luft. Deshalb: nach einem langen Arbeitstag erst Mal: runter mit den Schuhen ! Und auf Strumpfsocken oder barfuss durch die Wohnung laufen. Das regt die Durchblutung an und gibt Zehen & Co. den ersten Wärme-Kick. Dann kommt das Fußbad dran. Ein ideales Training für die Blutgefäße sind Wechselbäder. Dafür brauchen wir zwei Fußwannen. In die eine kommt 38 Grad warmes Wasser. In die andere Wasser mit rund 15 Grad. Erst stellen wir die Füße für 2 bis 3 Minuten in die warme Wanne, dann ein paar Sekunden lang in die kalte. Das Ganze ein paar Mal wiederholen. Anschließend die Füße gut abtrocknen und eincremen. Oder: mit Franzbranntwein einreiben. Die sanften Streichbewegungen verschaffen einen zusätzlichen Massage-Effekt. Danach läuft alles wieder wie ‚geschmiert'. - Garantiert!
Die Zauberwurzel für kalte Tage: Ingwer

Nass-kalt und ungemütlich. Wenn uns das Wetter wieder mal bis auf die Knochen kriecht tut Wärme besonders gut. - Ein prima Kälte-Killer ist der Ingwer.
Wie die Feuerwehr kommt der Ingwer daher. Die Wurzel mit der seidig-beigen Haut, die es längst in jedem Supermarkt gibt. Schon beim Anschneiden verströmt der Ingwer seinen warmen Duft. Eine wunderbare Mischung aus Holz- und Zitrusaroma. Süß und scharf zugleich. Ein Universalgewürz mit einem Super-Zeugnis. Ätherische Öle kann der Ingwer jede Menge vorweisen. Und: Er ist der ideale Warmmacher von Innen.
Zum Beispiel der Ingwer-Tee: Wir übergießen einen Esslöffel frisch gehackten Ingwer -ohne Schale- mit einem Viertelliter heißem Wasser. Lassen das Ganze 5 bis 8 Minuten ziehen, süßen mit etwas Honig - und trinken langsam Schluck für Schluck. Kalte Hände und kalte Füße verschwinden auf der Stelle.
Wohlige Wärme spenden Ingwerscheiben auch in Fleisch- oder Gemüsebrühe. Kurz mitgekocht oder mit gegessen heizen Sie uns spürbar auf.
Der Ingwer - Ein idealer Begleiter für die kalte Jahreszeit.
Futter für das Gehirn - So essen Sie sich "schlau"
Wo sind die Autoschlüssel ? - Wo der Einkaufszettel ? - Was wollte ich heute erledigen ? - Wo hab' ich nur meinen Kopf gelassen ? - Behalten Sie den Überblick. Essen Sie sich klug.
Lecithin heißt der Stoff, der unser Gehirn fit macht. Also her damit !. - Das fängt schon beim Frühstück an. O.k. - Auf Lebertran verzichten wir und nehmen dafür:....Haferflocken, Milchprodukte, Nüsse und Bananen. Sie geben dem Kopf den ersten großen Kick für einen konzentrierten Arbeitstag. Eine gesunde Grundlage für optimale Leistung. - Auch Zink braucht unser Hirn.. Das spendieren uns ganz freiwillig: Karotten, Avocados, Tomaten und Hühnerfleisch - Damit kommen wir locker über die Mittagspause. - Ideal für's Denken ist auch das Duo Eugenol und Estragol. Die beiden sind keine Komiker, sondern ätherische Öle. Gemeinsam stecken sie in frischem Basilikum. - Tomate, Mozzarella, Basilikum ? - Macht den Kopf frisch - und kurbelt den Stoffwechsel im Gehirn an. - Und so für zwischendurch heben wir uns noch ein paar Trockenfrüchte auf. Apfelringe, Rosinen, Nüsse getrocknete Aprikosen oder Pflaumen. Das typische Studentenfutter. Heißt ja nicht umsonst so...
Treppensteigen macht fit
In Genf haben knapp 70 Uniprofessoren über 12 Wochen weder Aufzüge noch Rolltreppen der Hochschule benutzt. Und das Ergebnis ist schon verblüffend: Denn sie wurden nicht nur fitter, sondern auch die Pfunde purzelten. So verloren die Professoren durchschnittlich knapp 2 Prozent Hüftumfang und fast 1 Prozent an Gewicht.
Auch sehr interessant - sogar der Sauerstoff-Gehalt im Blut stieg um fast 9 Prozent an. Und noch eine schöne Zahl zum Schluß: Der Fettanteil im Körper sank um knapp 4 Prozent!
Jetzt ist es also auch wissenschaftlich belegt - Treppensteigen hilft.. und das bedeutet ja - jeder Schritt im Alltag ist super für den Körper. Also einfach mal das Auto weiter weg parken und die paar Schritte zur Arbeit oder zum Einkaufen zu Fuß gehen.
Trockenen Mund vermeiden
Wenn der Mund trocken ist, dann ist das nicht nur unangenehm, sondern kann auch unserer Gesundheit schaden. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel. Viel trinken heißt eine wichtige Regel. Doch die hilft nur bedingt. - Wir haben noch weitere Natur-Tipps gegen die lästige Mund-Trockenheit.
Gerade in der kalten Jahreszeit ist die passende Luftfeuchtigkeit das A & O. 50 Prozent sind ideal.
Genauso wichtig ist Feuchtigkeit von innen. Rohe Karotten, rohe Selleriestangen, Aniskörner oder Gewürznelken regen die Speicheldrüsen enorm an - und bekämpfen so die lästige Dürre im Mund.
Tabu ist dagegen alles, was den Mund verklebt. Zucker, Bonbons, süße Torten - darum sollten Sie am besten einen großen Bogen machen.... und stattdessen zuckerfreien Kaugummi kauen - oder immer wieder einen Schluck Buttermilch trinken.
Genauso wichtig sind: Vollkornbrot, Meeresfisch, Körner und Nüsse. Diese Nahrungsmittel haben nämlich viel Zink im Gepäck. Ein Spurenelement, das trockenen Schleimhäuten Paroli bietet.
Am besten: gut gekaut. Je gründlicher, desto besser. Das spornt nicht nur die Muskeln im Mund, sondern auch die Speichelproduktion und die Verdauung an. Denn: gut gekaut ist halb verdaut.
Kartoffeln, Quark und Honig - Starke Helfer für die Augen
Manchmal kriegen wir die Augen am Morgen kaum auf. Ursachen sind: trockene Heizungsluft, Staub oder eine Erkältung. Erste Hilfe für die „dicken Augen" kommt aus der Natur.
Kartoffeln, Quark und Honig heißen die drei natürlichen „Augenöffner". Die können Sie einzeln oder in Kombination verwenden. Z.B. mit einer Quark-Honig-Kur. Dafür kommt zimmerwarmer Quark eine Viertelstunde lang auf die geschlossenen Augen. Das beruhigt die strapazierten Lider. Danach wird die Quark-Paste mit Honig-Wasser abgewischt. Ein prima Entzündungshemmer. Für die Reinigungslösung kochen Sie einen Esslöffel Honig kurz mit zwei Tassen Wasser auf, schöpfen den Schaum ab - und: lassen die Flüssigkeit abkühlen. Dann einen Wattebausch eintauchen - und: die Augenlider mit dem lauwarmen Honig-Wasser abwischen. - Genauso gut wirken Kartoffeln. Gekocht und zerdrückt. Der Brei kommt warm auf die Augen und wird abgespült, sobald er kalt ist. - Doch auch ein heißes Fußbad mit Kochsalz bietet verklebten Lidern bestens Paroli. - Klingt vielleicht etwas merkwürdig, aber hilft - Ganz natürlich von unten nach oben.
Pflegetipps für reife Haut
Je älter wir werden, umso weniger Feuchtigkeit kann unsere Haut speichern. Auch die Fett-Produktion lässt nach. Spätestens ab 40 machen sich mehr oder weniger tiefe Knitterfältchen breit. Vor allem rund um Augen, Nase und Mund. Doch die lassen sich mit einer Extra-Portion Pflege mildern. Der berühmte Schönheitsschlaf spielt dabei eine wichtige Rolle. Rund acht Stunden sollten es sein. Nur in den Ruhephasen kann unsere Haut wichtige Reparatur-Arbeiten erledigen. Tagsüber ist sie nämlich mit anderen Dingen beschäftigt. Vor allem mit der Abwehr von schädlichen Umwelteinflüssen. Genauso wichtig wie der Schönheitsschlaf ist ausreichend Feuchtigkeit. Auch von innen. D.h. Trinken, trinken, trinken. Wasser oder ungesüßten Früchte- und Kräutertee. Mindestens zwei bis drei Liter - jeden Tag. Die Flüssigkeit hilft den Hautzellen, möglichst elastisch zu bleiben. Und von außen ? - Gibt's einen echten Geheimtipp, den Sie ganz leicht selber mixen können: eine Avocado-Maske. Dafür pürieren Sie das Fruchtfleisch einer halben Avocado, mischen es mit etwas Zitronensaft, einem Teelöffel Honig und einem Esslöffel Quark. Diese Maske kommt 20 Minuten lang auf Gesicht, Hals und Dekolleté. Dann mit einem feuchten Tuch abnehmen. Wirkt wahre Wunder und verjüngt die Haut - sogar in reiferem Alter.
Grün-Gesunde Kraft für den Herbst - Die Endivie
Ob als Beilage oder als Zwischensnack. Ein frischer Salat ist eine gesunde Sache. Gerade im Spätherbst und im Frühwinter, wenn die Salat-Saison schon längst zu Ende ist, entfaltet ein Kraus-Kopf seine größte Power. Die Endivie. Ein prima Fittmacher.
Herzhaft und zart-bitter - so lässt sich der Geschmack am besten beschreiben. Und fast alles, was in der Pflanzenwelt bitter schmeckt, schreckt Schädlinge ab. Nicht nur im Salat-Beet, sondern auch in unserem Körper. Schon im Mund killen die Bitterstoffe im Endivien-Salat schädliche Pilze, Parasiten und Bakterien. Sind also ein ganz natürliches Desinfektionsmittel für den gesamten Verdauungs-Apparat. Dazu kommt eine große Portion Vitamin C. Ein prima Schutzschild für unsere Immunabwehr. Außerdem: gesunde Pflanzenfarbstoffe (Karotene) für die Schleimhäute, Kalium für einen gesunden Blutdruck - und jede Menge Spurenelemente, die unseren Zellstoffwechsel in Schwung halten. Der grüne Kraus-Kopf schreckt einfach vor nichts zurück. - Nicht mal vor leichtem Frost. Selbst dann liefert uns die Endivie noch ein großes Paket an gesunder Power. Als Salat-Snack oder als Beilage zum Hauptessen.
Das Kreuz mit dem Kreuz - Erste Hilfe bei Ischias
Gerade in der nass-kalten Jahreszeit haben Ischias-Schmerzen Hochkonjunktur. Erst ein heftiges Zwicken im Rücken - dann wandern die Schmerzen vom Po über die Hüfte bis ins Bein. Im schlimmsten Fall sogar bis runter in die Ferse. So bieten Sie den dem Ischias natürlich Paroli. Wärme und Entspannung heißt die Grundregel im akuten Fall. Am besten legen Sie sich nach dem ersten ‚großen Stich' so schnell wie möglich flach auf den Boden - und zwar in Rückenlage. Die Fersen und die Unterschenkel kommen auf einen Stuhl. Ganz locker - im rechten Winkel - eine Viertelstunde lang. ...Das entlastet den ge-quetschten Nerv. Dann ist die Wärme dran. Da hilft Omas Wärmflasche oder die „heiße Rolle". Dafür wickeln Sie ein Handtuch ganz eng zusammen, tränken es mit heißem Wasser - und legen den dampfenden Wickel auf die schmerzende Rücken-Partie. Tut unheimlich gut ! - Linderung bei Ischias bringt auch eine Auflage mit zerdrückten heißen Kartoffeln, ein heißer Brei aus Heilerde oder: eine heiße Fango-Packung. - Alles natürliche Wohltäter, die dem Nerven-Schmerz Paroli bieten. Genauso wie wärmende Öle: Rosmarin oder Wacholder. Die Aromen eignen sich nicht nur für ein wohltuendes Wannenbad. Auch zur Massage sind sie bei Ischias-Schmerzen höchst willkommen. Sie regen die Durchblutung an...und helfen uns das Kreuz möglichst locker zur tragen.
Schale für Schale Gesundheit - Die Zauberkraft der Zwiebel
Die Zwiebel gehört zu den ältesten Arznei- und Gewürzpflanzen. Schon vor Tausen-den von Jahren wurde ihre Heilkraft gegen allerlei Beschwerden eingesetzt. Noch heute können wir ihre Power prima für unsere Gesundheit nutzen.
Schale für Schale, Haut für Haut - in der Zwiebel steckt ein ganzes Bündel von Ab-wehrstoffen. Vor allem bei Erkältungskrankheiten gehört sie zur ersten Wahl. Ihre scharfen ätherischen Öle sind ein natürliches Desinfektionsmittel für die Schleimhäu-te. Viren und Bakterien bekommen einen ordentlichen Dämpfer. Ein altes Hausmittel bei Erkältungen ist der Zwiebel-Sirup. Den können sie ganz einfach selber machen. Hacken Sie eine große Zwiebel in feine Stücke, geben Sie drei Esslöffel Honig dazu und lassen Sie das Gemisch 24 Stunden durchziehen. Fertig ! - Von dem Sirup nehmen Sie mehrmals am Tag einen Teelöffel voll ein. - Ist die Nase verstopft, wirkt der pure Saft wahre Wunder. Ein bis zwei Tropfen Zwiebelsaft in die Nase träufeln - und die Atemwege werden schnell wieder frei. - Und sogar unsere Augen profitieren von der Kraft der Zwiebel. Schon beim Schneiden. Sind die tränenden Augen erst wieder getrocknet, finden sich auf der Hornhaut kaum noch schädliche Bakterien. Die hat der Zwiebelsaft inzwischen ganz natürlich vernichtet.
Kalte Jahreszeit und die Haut rebelliert
Warme Unterwäsche, dicke Pullover und trockene Heizungsluft. Für unsere Haut ist das eine Strapaze. Sie kann kaum atmen und kriegt oft zuwenig Feuchtigkeit. Gera-de in der kalten Jahreszeit braucht unsere Hülle eine besondere Pflege.
Lieber weniger als mehr heißt eine wichtige Regel. Zweimal am Tag duschen oder tägliches Baden ist gerade jetzt Gift für die Haut. Ideal sind zwei bis drei Wannen- oder Duschbäder pro Woche. Dazwischen reicht eine gründliche Reinigung mit Seife, Waschlappen oder Schwamm für Achseln & Co. Denn in der kalten Jahreszeit schwitzen wir längst nicht so wie im Sommer. - Nicht rubbeln, sondern tupfen heißt die nächste Regel. Also: wenn schon Bad oder Dusche - die Haut niemals komplett mit dem Handtuch trocken reiben - nur leicht abtupfen und dann den Körper mit Weizenkeimöl einreiben. Das versorgt die Haut mit einer dicken Portion Vitamin E. Ein echter Juckreiz-Killer. - Doch auch die richtige Kleidung ist im Herbst-/ Winter wichtig. Baumwolle ist eine prima Hülle. Sie hilft der Haut beim Atmen und stoppt lästigen Juckreiz. - Und von innen ? Hilft das Spurenelement Zink. Es steckt in Hähnchenfleisch, in Meeresfisch, in Pinienkernen und: Haferflocken. - Die Flocken können Sie sogar beim Baden benutzen...als natürliches Peeling und zur Pflege bei herbst-trockener Haut.
Die Ananas: Schmeckt nach Urlaub und ist voll gesund
Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Ein stachlig grüner Schopf und eine schuppige Schale sind ihre Kennzeichen. Das Aroma ihres Fruchtfleisches lässt uns von tropischen Ländern träumen. Aber die Ananas ist vor allem eins: Voll gesund: Eine Fülle von Vitaminen hat die Ananas im Gepäck. Dazu kommen 16 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Doch ihr großer Trumpf ist das sogenannte Bromelain. Ein echtes „Enzym-Wunder", das die Ananas zu einem natürlichen Heilmittel macht. Es hilft unserem Körper, Eiweiß zu zerlegen und killt schädliche Darmbakterien. Nicht umsonst gilt die Ananas als gutes Mittel gegen Durchfall. Außerdem schwemmt die Tropenfrucht überschüssiges Wasser aus dem Körper und kurbelt die Durchblutung an. Bromelain kann Muskeln entspannen und Krämpfe linder. Aber auch als Schönheitsmittel lässt sich der „Zauberstoff" einsetzen. Ein Wattebausch getränkt mit Ananassaft bleicht Altersflecken an den Händen - oder lässt sie sogar ganz verschwinden. Den größten Gesundheitseffekt spendieren frische, reife Früchte. - Doch Vorsicht ! Den Kühlschrank als Aufbewahrungsort liebt die Ananas nicht ! Schließlich kommt sie aus den Tropen.....da wo es warm und sonnig ist.
Gewürztee wärmt von innen
Mütze, Schal, Anorak und Handschuhe. Von außen können wir einiges tun, um uns gegen nass-kalte Herbsttage zu schützen. Aber auch von innen können wir unseren Körper prima aufheizen. Selbst gemachter Gewürztee hilft uns dabei.
Anis, Fenchel und Kümmel heißen drei wunderbare Kälte-Killer. Die Gewürz-Kombi macht nicht nur von innen warm. Sie pusht auch unsere Verdauung und hilft uns über trübe Stimmung hinweg. Power, die wir im Herbst / Winter besonders gut gebrauchen können. So funktioniert der gesunde Wärme-Mix. Mischen sie Anis-, Fenchel- und Kümmelsamen zu gleichen Teilen. Einen Teelöffel von den Mix übergießen Sie mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lassen das Ganze zugedeckt 10 Minuten ziehen. Anschließend abgießen, evtl. mit etwas Honig süßen - und Schluck für Schluck trinken.... Wenn Sie mögen, können Sie den Tee auch noch mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. - O.k. Pfeffer im Tee? Klingt vielleicht schräg...heizt aber super ein, vor allem, wenn es draußen nass-kalt und ungemütlich ist.
Richtige Ernährung gegen den Herbstblues
Nass, kalt und grau. Tageslicht wird immer rarer und Schmuddelwetter macht uns immer mehr zu schaffen. Das kann verdammt auf's Gemüt schlagen. Doch wir sagen: weg mit dem Herbst-Blues und her mit der guten Laune! „Alarmstufe Gelb" ist eine prima Waffe an trüben Tagen.
Holen Sie sich in der grauen Jahreszeit so oft wie möglich Sonne auf den Teller! Bananen z.B. - Leuchtend-gelb machen sie nicht nur das Auge froh. Sie haben außerdem noch einen natürlichen Glücklich-Macher im Gepäck: Serotonin, einen Hormonstoff, der unsere Stimmung hebt. Auch andere „gelbe" Nahrungsmittel bieten dem Herbst-Blues paroli. Hirse, das „fröhliche Getreide" hat jede Menge Sonnenenergie und Silizium gespeichert. Die Power geben die Körner in der dunklen Jahreszeit gerne an uns ab. Aber auch gelbe Paprika, Honig oder der leicht gelbe Anis-Samen sorgen an trüben Tagen für gute Laune. Bereits die Alten Ägypter haben ihn als Teeaufguss oder zum Backen verwendet, denn: schon bei den Pharaonen hieß es: Anis verscheucht trübe und depressive Stimmungen.
Sanfter Schlafkünstler Baldrian
Seine Heilkraft ist Tausende von Jahren alt. Schon in der Antike hat man ihm wahre Wunder nachgesagt. Und im Mittelalter galt er sogar als Pest-Killer. „Esst jede Menge Baldrian, so gehet euch die Pest nichts an" - hieß es damals. Bis heute hilft der Baldrian -o.k. nicht gegen die Pest - aber für einen natürlich gesunden Schlaf.
Seine Heilkraft liegt unter der Erde. Beim Baldrian schlummern die sanften Schlafsubstanzen in den Wurzeln. Ätherische Öle und andere beruhigende Inhaltstoffe gehören dazu. Gemeinsam senden sie natürliche Müdigkeitssignale an unser Gehirn. Das Ergebnis: wir schlafen schneller ein - und: schlafen besser durch. Gerade in Stresszeiten und bei leichten Schlafstörungen sind Baldriantee oder Baldriantropfen eine prima Hilfe. Wunderbar gut tut auch ein Einschlaf-Bad mit Baldrianöl. Das lockert die Muskeln und hilft zusätzlich beim Entspannen. O.k. der Geruch ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür hat Baldrian im Gegensatz zu chemischen Schlafpillen keine Nebenwirkungen. D.h. unser Körper hat am nächsten Morgen keinen Müdigkeits-Kater', sondern ist trotz Schlafhilfe natürlich ausgeruht und fit.
Pflanzenkraft für das Immunsystem
Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Herbstzeit ist Erkältungszeit, oder: im schlimmsten Fall (Schweine)-Grippe-Zeit. Viren und Bakterien haben Hochsaison. Mit einer Pflanzen-Kur können Sie Ihr Immunsystem stark machen.
Ein fittes Immunsystem kennt keine Grippe - heißt es. Und tatsächlich lassen sich Viren und Bakterien ganz natürlich ausbremsen. Gerade im Darm fängt die gesunde Abwehr an. Klingt vielleicht seltsam, aber hilft: Jeden Tag ein paar Gabeln rohes Sauerkraut, einfach zwischendurch oder vor dem Essen...damit kriegen Viren und Bakterien schon mal eine gesunde Abfuhr. Zusätzliche Power kann unser Immunsystem mit einem Grippe-Schutz-Kräutertee tanken. Bibernellwurzel, Quendelkraut, Stechpalmenblätter und Königskerzenblüten - das Ganze können Sie sich in der Apotheke mischen lassen. Zwei Tassen am Tag machen die Abwehrkräfte stark. Aber auch eine Tinktur aus frischen Pflanzen eignet sich prima für das Immunsystem. Thymian, Spitzwegerich, Sonnenhut und Taigawurzel stecken in den sogenannten ‚Resistenztropfen'. - Damit wir natürlich fit und gesund durch den Herbst und Winter kommen.
Grippeschutz-Kräutertee-Mix aus der Apotheke:
40 g Bibernellwurzeln (Pimpinellae radix)
30 g Quendelkraut (Thymi herba)
20 g Stechpalmenblätter (Illicis folium)
10 g Königskerzenblüten (Verbasci flores)
Einen TL Mischung mit heißem Wasser aufgießen, 5 Minuten lang ziehen lassen und abgießen. Zwei Tassen täglich trinken. Drei bis vier Wochen lang.
Resistenztropfen-Mix aus der Apotheke:
20 ml Thymiantinktur (Thymi tinctura)
20 ml Spitzwegerichtinktur (Plantaginis tinctura)
40 ml Sonnenhuttinktur (Echinaceae tincutra)
20 ml Taigawurzeltinktur (Eleutherococci tinctura)
3 mal täglich 15 bis 25 Tropfen mit ein wenig Wasser verdünnen und vor dem Essen einnehmen. Drei bis vier Wochen lang.
Geheimtipp aus Down Under: Manuka-Honig
Seit Urzeiten gilt Honig als natürliches Heilmittel. Zu den Sorten, die wir bisher schon kennen (Tannenhonig, Akazienhonig etc.) ist erst vor kurzem eine Neuentdeckung dazu gekommen: der Manuka-Honig aus Neuseeland. Seine Heilkraft verblüfft sogar Mediziner.
Dass Honig heilt, ist seit Jahrhunderten bekannt. Doch der Honig des Manuka-Strauchs ist ein echtes Ausnahmetalent. Als Bakterien-Killer läuft er anderen Sorten locker den Rang ab. Sogar in verdünnter Form. ‚Methyl-Glyoxal' heißt der Zauberstoff. Davon hat der Manuka-Honig über hundert Mal (!) mehr im Gepäck als andere Sorten. Von außen eignet sich die feucht-klebrige Masse bestens zur Wundheilung. Von innen - wirkt er dagegen erstklassig bei Erkältungen oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen. - Und noch einen dicken Pluspunkt bietet der Manuka-Honig: seine gesunde Power geht auch bei Hitze nicht kaputt. Er ist also bestens geeignet für die klassische heiße Milch mit Honig oder zum Süßen von Erkältungstees. - Und wenn es bei nass-kaltem Herbstwetter wieder öfter im Hals kratzt: lassen Sie einen Löffel voll Manuka-Honig einfach im Mund zergehen, als natürliche Medizin. Süß und super-gesund.
(weitere Infos unter: www.manukahonig.org)
Entspannen mit der Speckstein-Massage
Loslassen, viel Wärme spüren und: frische Immunkraft für den Herbst /Winter tanken. Das klappt in der Sauna, im Dampfbad - oder mit einer Speckstein-Massage. Wellness für die trübe Jahreszeit - so funktioniert's: Geschmeidig-glatt und wohlig-warm kommt der Speckstein daher. Erst werden die Steine in einem Ofen heiß gemacht, dann landen sie auf den Körper. Auf dem Hals, auf dem Dekolleté, auf den Schultern oder auf der Wirbelsäule. Dort wirken sie wahre Wunder! Langsam aber sicher gibt der Speckstein seine Wärme ab, bis tief unter die Haut. Das heißt: Verspannungen lösen sich, verkrampfte Muskeln werden wieder locker - und sogar Falten können verschwinden. Außerdem kurbelt die Wärme unser Immunsystem an. Speckstein zieht Gift aus dem Körper und entschlackt. Mit Öl lässt sich die Wirkung noch verstärken. Reiben Sie die Haut mit Oliven- oder Jojobaöl ein, bevor die Steine dran kommen. - Und dann: einfach Augen zu - und den Duft samt Wärme so lange wie möglich genießen...vor allem jetzt, wenn es wieder nass, grau und trüb ist.
So bleibt der Baby-Po zart
Warm, feucht und dicht in einer Windel verpackt. Das mag der Baby-Po auf Dauer gar nicht. Er wird rot, die Haut schuppt sich oder kriegt womöglich einen dicken Ausschlag. „Windel-Dermatitis" heißt das dann im Fach-Chinesisch. So bekommen Sie den wunden Po wieder samtig-glatt und pfirsich-zart:
Lavendel-Wasser wirkt oft wahre Wunder. Geben Sie zwei Tropfen davon auf einen Wattebausch und tupfen Sie die entzündeten Stellen vorsichtig damit ab. Das beruhigt die gereizte Haut. Außerdem ist viel frische Luft angesagt, denn: je trockener der Po, umso schwerer haben es Entzündungen. Also: Lassen Sie Ihr Baby so oft wie möglich ‚ganz ohne' auf dem Wickeltisch strampeln - und: nutzen Sie die Zeit für Streicheleinheiten. Kinder mit sensibler Haut brauchen nämlich eine Extra-Portion Wärme und Geborgenheit. - Stoff statt Plastik heißt die nächste Regel. O.k. Stoffwindeln machen mehr Arbeit, lassen dafür aber mehr Luft an die empfindliche Babyhaut. - Auch spezielle Farben können dem wunden Po gut tun. Blautöne z.B. lindern den Juckreiz....ganz automatisch in einem himmelblauen Baby-Bett.
Frische Kraft für spröde Knochen
Sie trocknen aus und werden brüchig. Je älter wir sind, umso mehr schrumpfen unsere Knochen. Meist ein schleichender Prozess - so ab 45 aufwärts. Im schlimmsten Fall kommt es dann zum gefürchteten Knochenschwund, oder: ‚Osteo-Porose' wie Mediziner sagen. So können Sie ihre Knochen fitt halten:
Sport und Bewegung sind prima Fittmacher für die Knochen. Auch wenn sie schon leicht ‚angeknackst' sind. - Ähnlich wie unser Gehirn braucht auch unser „Gerüst" ein regelmäßiges Training, um geschmeidig zu bleiben. Denn: wer rastet, der rostet und: wer rostet....baut automatisch Knochenmasse ab. - Also: jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehen, so oft wie möglich Treppen steigen, Tanzen oder Aqua-Jogging. Sanfte Bewegung ohne Sturzgefahr heißt das ideale Training für mürbe Knochen. Und von Innen? ...können wir mit Kalzium stützen. Buttermilch, Joghurt, grünes Gemüse oder Fisch sind gesunde Starkmacher. Aber auch viel Ruhe kommt super an, denn: ausgerechnet dann produziert unser Körper besonders viele Wachstumshormone für die Knochen. Ganz automatisch...und wie im Schlaf.
Kaffee - viel besser als sein Ruf

Sein unvergleichlicher Duft macht uns am frühen Morgen munter. Kein Wunder, denn: fast 800 (!) verschiedene Aromastoffe steigen uns dann in die Nase. Aber Kaffee hat noch mehr drauf als den typischen „Hallo-Wach-Effekt". Er kann sogar vor Krankheiten schützen.
Mit ätherischen Ölen, Fruchtsäuren und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen trumpfen die Bohnen auf. Das heißt: Kaffe ist durchaus ein gesundes Getränk - und: sogar eine natürliche Altersbremse. Die Hauptrolle spielen dabei die Polyphenole, also die Pflanzenstoffe. Sie schützen den Kaffeestrauch vor Parasiten, Insekten und anderen Schädlingen. Diesen Schutz geben die Bohnen an unseren Körper weiter. Sie machen freien Radikalen das Leben schwer, das heißt: unsere Zellen bleiben länger jung und gesund. Außerdem kann Kaffee das Alzheimer oder Parkinson-Risiko senken. Darauf deuten neue Studien hin. Aber auch unser Zuckerspiegel kann von den bitteren Bohnen profitieren. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, kriegt seltener Diabetes. Zwei bis drei Tassen am Tag sind eine ideale Dosis. Am besten natürlich ohne Zucker. - Seinen Namen hat der Kaffee vermutlich aus dem Türkischen. „Kahve" heißt er da. Und das bedeutet soviel wie Kraft oder Stärke.
Schokolade tut guuuuut...

Schokolade macht glücklich! Bei Liebeskummer oder trüber Laune muss sie besonders oft herhalten. Sie soll uns trösten und uns wieder gute Laune machen...Doch gesund?...kann Schokolade doch gar nicht sein. Wir bieten Paroli und sagen: „Yes, she can!" Mit der Schokolade ist es fast so ähnlich wie mit Bier oder Wein. Erstens kommt es auf die Menge an und zweitens auf die Zutaten. Für einen gesunden Schokoladengenuss gilt: keine Milch, möglichst wenig Zucker, aber dafür jede Menge Kakaomasse. Satte 70 bis 80 Prozent sollten es sein. Dann macht ‚Schoki' nicht dick, sondern punktet mit Gesundheits-Effekten. Kakaobohnen haben nämlich einige Schutzstoffe im Gepäck. Resveratrol ist einer davon. Ein Starkmacher für Herz und Kreislauf, der übrigens auch im Rotwein steckt. Außerdem funktioniert Resveratrol als Rohrputzer und Kalk-Killer. Das heißt: Venen und Arterien bleiben geschmeidig. Schon ein kleines Stück dunkle Schokolade kann stundenlang für flüssiges Blut sorgen. Das Herz pumpt besser durch und die Blutblättchen kommen schneller an ihren Arbeitsplatz. - Und ganz nebenbei...macht auch dunkle Schokolade...ein Stück glücklich!
Die Latschenkiefer hilft den Bronchien
Die Latschenkiefer ist ein Gewächs mit Symbolkraft. Seit Jahrhunderten steht sie für Ausdauer, für langes Leben und...für zähe Gesundheit. Nicht zu Unrecht, denn: an Heilkraft hat der Nadelbaum einiges zu bieten.
Die Power steckt tatsächlich in den Nadeln! Latschenkiefern wachsen in den Alpen, in den Pyrenäen oder den Karpaten. Also meist hoch oben, wo sie Wind und Wetter trotzen müssen. Dafür brauchen sie jede Menge Kraft...und die geben sie gerne an uns weiter. Dicht aneinander gedrängt und stachlig sind sie mit ätherischen Ölen vollgepumpt. Egal ob Husten, Schnupfen oder Bronchitis. Latschenkiefernöl ist ein prima Bakterien-Killer und ein fantastischer Schleimlöser. Der würzige Duft ist eine Wohltat wenn die Atemwege schlapp machen. Zum Inhalieren, als Tee oder in der Wanne. - Aber auch bei Rheuma helfen die gesunden Stacheln. Ihre Wirkstoffe kurbeln die Durchblutung an, sie spülen Giftstoffe aus den Muskeln und aus den Glenken. Vor allem in der nass-kalten Jahreszeit tut uns die Latschenkiefer gut. Ganz robust...und sehr gesund!
Tipps gegen den Herbstdepri
Die Tage werden immer kürzer, morgens fahren wir im Dunkeln zur Arbeit und in der Dämmerung geht's wieder nach Hause. Viele leiden jetzt an Müdigkeit, gedrückter Stimmung oder auch Heißhungerattacken. Schuld daran ist das Hormon Melatonin, das jetzt in der dunklen Jahreszeit verstärkt ausgeschüttet wird. Weil wir mehr davon im Blut haben, reagieren wir auch empfindlicher auf negative Ereignisse. Die werden als deutlich belastender empfunden, als sie eigentlich sind.
Viele erleben den absoluten Tiefpunkt gegen Ende November / Anfang Dezember - die Weihnachtszeit sorgt dann wieder für bessere Stimmung.
Wer etwas gegen die Herbsttristesse tun möchte, sollte sich möglichst oft draußen aufhalten und Tageslicht tanken, am besten noch kombiniert mit Bewegung wie Wandern, Walken oder Joggen. Auch drinnen im Büro oder zu Hause sollten Sie sich´s möglichst hell machen. Wenn Sie trotzdem tiefer ins Loch fallen als sonst und sich dadurch in Ihrem täglichen Leben beeinträchtigt fühlen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
Calendula - was kann die Ringelblume?
Calendula - die Ringelblume ist eine echte Sonnenbraut. Ihre orange-gelben Blüten haben den Sommer zum Leuchten gebracht. Doch die Ringelblume kann viel mehr als einfach nur schön aussehen. Als Heilpflanze steht sie hoch im Kurs. Von ihrer Power können wir auch im Herbst noch prima profitieren.
Als Balsam, als Creme, als Umschlag oder als Tee. Die Heilkraft der Ringelblume kennt kaum Grenzen. Sie hat ätherische Öle, Schleimstoffe, Bitterstoffe und sogar Salizylsäure im Gepäck, also: natürliches Aspirin. Calendula-Salbe stillt Schmerzen, heilt Wunden und macht die Haut schön. Als Tee wirken die Blütenblätter bei Verdauungsbeschwerden und Erkältungen. Die Wirkstoffe der Ringelblume können Krämpfe lösen, Entzündungen stoppen und die Schleimhäute schützen. Ein bis zwei Teelöffel getrocknete Calendula-Blüten und ein Viertelliter kochendes Wasser - 10 Minuten ziehen lassen - und fertig ist eine gesunde Gurgellösung für die drohende Schnupfen-Saison. So ein Aufguss tut nicht nur gut - die orange-gelbe Farbe bringt uns auch an den trübsten Herbsttagen noch ein Stück Sommer zurück.
Zähneputzen kinderleicht
Kinder mögen Süßes, doch das Zähneputzen danach ist oft gar nicht ihr Ding. Zähneputzen ist lästig, Zähneputzen ist doof. Doch mit ein paar einfachen Tricks kann den Kleinen die Zahnpflege richtig Spaß macht!
Eine Zahnbürste mit einem lustigen Motiv macht schon mal Lust aufs Putzen. Vor allem wenn das Kind die Bürste selbst ausgesucht hat. Klar, so eine „Lilifee" oder „Shrek"-Zahnbürste ist etwas teurer als ein normal-langweiliger "Schrubber", - aber die Investition lohnt sich. Auch bei der Zahnpasta gilt: lassen Sie ihr Kind selber wählen. Der Geschmack ist ebenfalls ein wichtiger Spaß-Faktor. Die richtige Putztechnik gucken sich die Kleinen gerne von "uns Großen" ab. Manche Zahnärzte bieten auch spezielle Kinderzahnputzkurse an. Das finden viele Kinder ganz toll! Da lernen sie was, was sie den Eltern hinterher ganz stolz vorführen können! - Und mit Musik klappt das Ganze noch mal so gut. Ideal ist es, wenn das Lieblingsstück der Kinder so lang ist wie das Zähneputzen dauern soll - nämlich rund drei Minuten.
Urlaubsgefühl für Zuhause
Sand unter den Füßen, Salz und Sonne auf der Haut...was für ein Gefühl! - o.k. der Sommerurlaub ist seit einer Weile vorbei, doch das Wohlfühl-Gefühl von Sandstrand und Meer können wir uns ganz locker auch nach Hause holen.
Zarte Haut, sanft gepeelt...ist ein alter Trick. Auch in der eigenen Wanne kein Problem. Dafür reicht schon ein Mix aus Meersalz und Olivenöl. Rubbeln Sie sich nach dem Baden mit der Salz-Öl-Paste ab, dann kurz abduschen...und die Haut fühlt sich wunderbar glatt an...wie im Urlaub! - Und die Haare? O.k. die haben bei Sonne, Salz und Meer gelitten. Spröde, trocken und strohig sehen sie plötzlich aus. - Ist aber auch kein großes Problem. Bei strapaziertem Haar hilft eine Mayonnaisewäsche wunderbar. Ein Eigelb und zwei Esslöffel Olivenöl glatt rühren, ins trockene Haar einmassieren, knapp eine Viertelstunde einwirken lassen...und dann gut ausspülen...Zwei alte Oma-Tricks , mit denen Haare und Haut auch im Herbst fantastisch fit bleiben.
Frischer Herbstteint mit Rosen

Der Sommer ist vorbei. Wenig Licht und trockene Heizungsluft gehören allmählich wieder zum Alltag - und: die letzten Rosen blühen. Und genau daraus können wir uns einen prima Schutz-Cocktail für die nass-kalte Jahreszeit zaubern. Ganz einfach selbst gemacht.
In den letzen Rosenblüten steckt noch jede Menge Power. Schließlich haben sie den ganzen Sommer über Kraft getankt. Davon kann unsere Haut auch noch im Herbst profitieren, z.B. mit einem selbst gemachten Rosen-Gesichtswasser. Geht ganz einfach: Übergießen Sie eine handvoll Rosenblätter (ungespritzt aus dem eigenen Garten oder aus der Apotheke) mit 100 ml lauwarmem Wasser und lassen Sie den Sud zwei Tage lang ziehen. Dann abseihen und anschließend mit 20ml Orangenblütenwasser und 15ml Aloe-Vera-Saft mischen. Das selbst gemachte Gesichtswasser spendiert der Haut nicht nur jede Menge Feuchtigkeit und einen frisch-rosigen Teint...es duftet auch im Herbst noch wunderbar nach Sommer....
Ein Gläschen Rotwein?

Herbstzeit ist Weinzeit. Doch Alkohol und Gesundheit, passt das überhaupt zusammen? Ja, es passt, solange die Dosis stimmt. Rotwein kann sogar ein prima Heilmittel sein. Ein Saft mit einer ganz besonderen Kraft.
Ein kleines Glas Rotwein pro Tag kann unserer Gesundheit tatsächlich gut tun. Herz, Kreislauf, Venen und das Immunsystem können von der Kraft der roten Trauben profitieren. Verantwortlich für die Schutzwirkung sind die dunklen Pflanzenfarbstoffe und bestimmte Gerbstoffe. Tannine heißen sie ganz wissenschaftlich. Dazu kommen - auch ganz wissenschaftlich- so genannte Resveratrole. Das sind natürliche Anti-Aging-Stoffe. Sie bremsen freie Radikale aus und halten uns natürlich jung. Die gesunde Wirkung haben inzwischen sogar Wissenschaftler untersucht und festgestellt: ein Glas Rotwein am Tag ist gesund. Weniger verstopfte Adern und weniger Herz-Kreislauf-Probleme. Ganz wie in Italien oder Frankreich. Da gehört „un petit rouge" zur täglichen Medizin.
Grünkohl - der Star unter den Gemüsen

O.k. schon beim Gedanken an den Geruch und den Geschmack rümpfen viele Leute die Nase. Ganz nach dem Motto: „Kohl - Igitt!". Ist doch ein Arme-Leute-Essen, was soll da schon dran sein. Dabei hätte der Grünkohl einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde verdient. Er ist nämlich verdammt gesund!
Grünkohl ist der „Star" unter den Gemüsen. Mit einem Super-Plus an Spurenelementen und Vitaminen sticht er die Konkurrenz locker aus. Allein der Vitamin A-Gehalt schlägt alle Rekorde: davon hat der Grünkohl viermal mehr als Brokkoli, sechsmal mehr als Erbsen und sogar 40(!) Mal mehr als Sellerie im Gepäck. Das macht den Grünkohl zu einem großen Beschützer für unser Immunsystem. Außerdem bietet er enorm viel Biotin, ein Schönheitsmittel für Haut und Haare. Dazu kommen jede Menge Ballaststoffe für einen gründlichen Hausputz im Darm. Das Tolle dabei: der Grünkohl lässt sich bei seiner Arbeit Zeit. Langsam aber intensiv saugt er Giftstoffe weg und päppelt gleichzeitig unsere Verdauung auf.
Frisch gibt es den grün-gesunden Kohl noch bis zum nächsten Frühjahr. O.k. vom Geschmack her vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber dafür rekordverdächtig gesund!
Gesunder Rücken - so geht´s!
Den Getränkekasten falsch gehoben, zu lange auf einem unbequemen Stuhl vor dem Computer gesessen oder eine falsche Bewegung gemacht - und zack! - schon ist es passiert. Urplötzlich haben wir es ‚im Rücken'. - So werden Sie schnell wieder fit:
Sich ins Bett legen und warten, bis die Schmerzen von selbst nachlassen...ist der falsche Weg. Bewegen statt schonen heißt das Motto, denn: je schlapper die Rückenmuskeln, umso schneller kriegen wir's ‚im Kreuz'. Bei akuten Schmerzen hilft erst Mal ein Entspannungsbad. Eine Wanne mit Rosmarin- oder Thymianöl kurbelt die Durchblutung an und lockert die verkrampften Muskeln. Anschließend reiben Sie die Stellen, die weh tun, mit warmem Rosenholzöl ein. Auch eine heiße Fangopackung tut gut. Und dann...sollten Sie so schnell wie möglich wieder aktiv werden. Nicht gleich mit voller Kraft, sondern mäßig. Da tut alles gut, was die Rückenmuskeln stark macht. Radfahren oder Schwimmen sind ideal. - Ein sanftes Training für Wirbelsäule & Co. - und für den Rest des Körpers sowieso....
Blühende Gesundheit mit Lindenblüten
Im Sommer haben uns die Blätter mit Schatten verwöhnt und die Blüten mit einem betörenden Duft. - Und jetzt im Herbst? Verwöhnen sie uns noch immer. Die Linde und ihre Blüten sind eine echte Wohltat...nicht nur für EINE Jahreszeit. Rachen, Hals und Bronchien. Lindenblüten schützen unsere Atemwege und helfen uns bei Erkältungen. Spezielle Schleimstoffe machen es möglich. Sie funktionieren so ähnlich wie ‚Bodyguards'. Sie schirmen unsere Schleimhäute gegen Angreifer ab. Lindenblüten können Husten lösen und Erkältungen lindern. Gerade jetzt im Herbst, wenn es nass, grau und dunkel wird. Als Tee bringen die Blüten den Körper ins Schwitzen und treiben gleichzeitig Fieber aus. Ein echter Allrounder also, für die drohende Schnupfen-Saison. - Und außerdem: ein ganz natürliches Beruhigungsmittel. Getrocknete Lindenblüten stecken auch in vielen Einschlaf-Tees für Kinder und für Erwachsene. Kein Wunder....wo uns doch allein der Duft so wunderbar vom letzten Sommer träumen lässt...
Senf - der scharfe Gesundheitswächter
Klar, bei „Senf"...da denken wir an erst mal an einen dicken gelben Klecks - und außerdem geht es meistens um die Wurst. Senf zum Wienerwürstchen, Senf zur Bratwurst oder Weißwurs(ch)t-Senf. Dabei ist die scharfe Paste viel zu schade, um einfach nur neben oder auf einem Würstchen zu landen. In den Senf-Körnern steckt nämlich jede Menge gesunde Kraft.
Schwarze Senfsamen haben die größte Power. Von außen und von innen. Sie strotzen nur so vor scharfen ätherischen Ölen. Senftee hilft bei Heiserkeit - und ein Senfumschlag lindert Bronchitis, Blasenentzündungen oder Rheuma. Scharf macht warm, Wärme kurbelt die Durchblutung an, und je besser die Durchblutung, umso mehr Giftstoffe kriegen wir aus dem Körper. Bei Rheuma wirkt ein Senfpflaster warme Wunder. Schon unsere Großmütter haben auf dieses einfache Rezept geschworen. Schwarzen Senfsamen im Mörser zerstoßen, mit warmem Wasser zu einem dicken Brei verrühren, die Paste auf ein Tuch streichen, dann um die schmerzenden Gelenke wickeln und 2 bis 3 Minuten lang einwirken lassen. Der Effekt ist: heiß, scharf und...gesund.
(Zusatz-Info: Senftee gegen Heiserkeit
1 TL schwarze Senfsamen, 200 ml Wasser
Samen zerstoßen und mit kochendem Wasser übergießen. Rund 10 Minuten lang ziehen lassen, abseihen - und: je eine Tasse zum Essen trinken)
Erkältung und Grippe vorbeugen

Jetzt im Herbst haben sie wieder Hochsaison: Erkältungs- und Grippeviren. Und natürlich ist die Schweinegrippe ja auch noch aktuell! Ausweichen können wir ihnen nicht, aber mit einem fitten Immunsystem können wir den Angreifern natürlich Paroli bieten.
Häufig Händewaschen heißt eine wichtige Regel in der Erkältungszeit. Die Viren lauern nämlich überall. Auf Türklinken, auf Geldscheinen - oder: beim Händeschütteln. Um die Angreifer abzuspülen, reichen Wasser und Seife. - Frische Luft und möglichst viel Tageslicht sind ebenfalls wichtig. Ohne Tageslicht produziert unser Körper weniger Vitamin D, doch genau dieses Vitamin brauchen wir für ein starkes Immunsystem. Obst und Gemüse machen uns zusätzlich abwehr-fit. Die berühmten „fünf Portionen am Tag" sind ein prima Schutz gegen Schnupfen, Husten und Co. - Aber auch Pflanzen können unsere Abwehrkräfte stärken. Im Roten Sonnenhut oder im Wasserdost stecken Wirkstoffe für ein fittes Immunsystem. Gesund gewappnet kann es ruhig kommen, das Schmuddelwetter im Herbst.
Rote Bete - gesund aus dem Untergrund
Sie ist ein echter Hingucker. Mit einem satten Rubinrot leuchtet sie uns aus dem Gemüseregal entgegen. Die Rote Bete. Ihre Farbe hat es tatsächlich ganz schön in sich. Nicht nur weil wir uns an den frischen Knollen verdammt rote Finger holen können.
Auch für unsere Gesundheit spielt der rubinrote Farbstoff eine wichtige Rolle. Betanin heißt er, ein echter Power-Stoff. Er macht das Herz und den Kreislauf stark und schützt unsere Zellen außerdem vor freien Radikalen. Doch in den satt roten Knollen steckt noch mehr. Eine gute Portion Vitamin C, viele B-Vitamine, dazu jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Mix macht die Rote Bete nicht nur zu einer gesunden Nährstoffbombe, sondern auch zu einer Wunderwaffe gegen Erkältung und Grippe. Gerade im Herbst und Winter können wir so einen Abwehrkünstler besonders gut gebrauchen. Als Saft oder im Salat bringt die Knolle unser Immunsystem gehörig auf Trab.
Gesunder Pausensnack für die Kleinen
Manchmal gammeln sie einfach im Schulranzen vor sich hin - oder: sie landen heimlich im Müll. Wenn die Pausenbrote nicht schmecken, kennen unsere Kinder kein Pardon. Es gibt ein paar Tipps, die bei der Zusammenstellung der Snacks helfen:
Abwechslung ist angesagt, denn: wenn jeden Tag dasselbe in der Brotbox liegt, ist das nicht nur langweilig, sondern auch nicht besonders gesund. Fast schon ein Muss ist nicht allzu grobes Vollkornbrot mit einer Scheibe Käse, magerem Schinken oder dünn mit Wurst bestrichen. Ein Salatblatt oder Gurkenscheiben peppen das Pausenbrot zusätzlich auf. Schließlich essen auch bei Kindern die Augen mit. Außerdem gehören jeden Tag Obst und Gemüse in die Brotdose. Am besten festes Obst, das nicht so schnell matschig wird. Also: Äpfel, Birnen, Trauben oder Mandarinen. Prima sind auch frische Paprika-Stücke, Radieschen oder ein paar Cherry-Tomaten. Sieht lustig-bunt aus und ist gleichzeitig gesund. - Und: je gesünder der Pausen-Snack, umso fitter bleiben unsere Kinder im Unterricht.
Schröpfen - altes Heilmittel neu entdeckt
Schon Kaiser und Könige haben es getan, wenn sie sich schlapp, müde oder krank gefühlt haben. Sie haben einen Arzt gerufen - und sich schröpfen lassen. Mit heißen Glasgefäßen auf der Haut.. Eine Methode, die wieder in Mode kommt. Das alte Saugkraft-Ritual liegt voll im Trend.
Wärme macht Energiebahnen frei, Wärme lockert Blockaden, Wärme schlüpft unter die Haut, Wärme tut gut - und: Wärme kann Krankheiten aus dem Körper ziehen. Das ist die Basis des Schröpfens. Vor allem am Rücken kommen Schröpf-Gläser zum Einsatz. Die Hitze leitet Schadstoffe ab, Nerven kriegen einen neuen Kick und Muskeln entspannen sich bis in die tiefsten Tiefen. Schröpfen kann bei akuten und chronischen Schmerzen helfen. Arthrose, Asthma, Rücken- oder Kopfschmerzen lassen sich mit den warmen Sauggläsern lindern. Die Haut ist ein Spiegel des Körpers, sagt die Lehre. Und: während wir ganz entspannt auf dem Bauch liegen, tastet der Therapeut die Wirbelsäule ab und fühlt...wo sind Verspannungen, wo ist es weich, wo ist es kühl und wo ist es heiß. Auf die kritischen Stellen kommen dann die Schröpfgläser. - Das war schon vor Jahrtausenden so...in China und Ägypten, in Griechenland und im alten Rom. Damals Wellness für Kaiser und Könige - und heute: ein neuer Wellness-Trend.
Die Kraft in der Traube

Prall und saftig hängen sie im Herbst an den Rebstöcken. In den Weinbergen oder im eigenen Garten. Herbstzeit ist Traubenzeit. Egal ob grün oder rot - sie sehen nicht nur lecker aus, sie sind gesund - und machen schön.
Vitalstoffe und Vitamine - B 1, B 2, B 5, B 12 und Vitamin C... für Trauben ist das Gesundheitspaket ein Kinderspiel. Schließlich haben sie den ganzen Sommer über Kraft getankt. Besonders wertvoll sind die roten Trauben. Sie haben Wirkstoffe im Gepäck, die das Blut flüssig halten und den Körper vor Schadstoffen schützen. Ein ideales Anti-Aging-Obst also. „Resveratrol" heißt der Wirkstoff, der unsere Zellen fit und jung hält. - Wir können die Trauben zwischendurch naschen - oder: uns mit den saftigen Herbstfrüchten eine -fast- kostenlose Schönheitsmaske zaubern....mit einer Traubenkompresse. Dafür tauchen Sie ein Leintuch in Traubensaft ein und legen es für gut eine Viertelstunde aufs Gesicht...dann mit kaltem Wasser abspülen...macht den Teint auch im Herbst noch rosig frisch.
Naturtipps gegen Sodbrennen
Viele von uns kennen das Gefühl. Ganz plötzlich brennt es in der Speiseröhre und im Rachen. Irgendetwas stößt uns sauer auf, vom Magen bis in den Mund. Die Natur kann bei Sodbrennen erste Hilfe leisten.
Fettes Essen, zuviel Kaffee oder Alkohol können Ursachen für das lästige ‚Aufstoßen' sein. „Reflux" heißt das Übel ganz medizinisch. D.h .die sauren Magensäfte bleiben nicht da, wo sie hingehören, sondern steigen fast ungebremst in den Rachen und den Mund. Kommt Sodbrennen nur ab und zu vor, kann trockenes Weißbrot helfen. Wie ein Schwamm saugt es die überflüssige Säure auf. Auch Malventee oder Extrakte aus der Schleifenblume bringen das saure Milieu wieder ins Lot. - Und: auch aus Asien kommt ein gesunder Tipp: „Ky-Ka-Lei-Wa" - eine Gemüsesuppe, die zuviel Säure ganz mild und gesund dämpft. Den ersten lauwarmen Schluck trinken Sie am besten schon vor dem Frühstück. - Und den Rest...über den Tag verteilt. Beruhigt den Magen und löscht das Feuer im Rachen.
Hier ist das Rezept für die Ky-Ka-Lei-Wa Gemüsesuppe:
2 bis 3 ungeschälte Kartoffeln abbürsten und klein schneiden. 2TL Leinsamen und 2TL Kümmelfrüchte dazugeben - und in 2 Litern Wasser aufkochen.. Evtl. kurz durchrühren und den Tag über verteilt lauwarm trinken.
So finden Sie das richtige Fitness-Studio
Das Angebot ist riesig. Fitnessstudios gibt es inzwischen fast überall. Doch nicht alle sind auch wirklich gut. Unsere Check-Liste hilft Ihnen weiter:
Licht, Luft und genügend Platz sind wichtige Kriterien. Wenn ein Fitness-Studio die nicht bietet...vergessen Sie's. - Und: schauen Sie auch bei den Geräten ganz genau hin. Gibt es einen Trainer, der Ihnen alles ganz genau erklärt ? Nimmt er sich Zeit? Und zeigt er Ihnen, wie Sie welche Geräte benutzen sollen? - Ein kostenloses Probetraining ist eigentlich ein Muss und der Wohlfühl-Faktor ist sehr wichtig. Erst wenn alles passt, kommt der nächste Schritt. Bevor Sie einen Vertrag in einem Fitness-Studio unterschreiben, fragen Sie nach den Laufzeiten, fragen Sie nach der Kündigungsfrist - und schauen Sie sich das Kleingedruckte gut an. Denn schließlich soll das Training im Fitness-Studio Spaß machen - und keinen Ärger bringen.
Gesichts-Gymnastik gegen Falten
O.k. die Tagescreme am Morgen und die Nachtcreme am Abend, damit können wir unserem Gesicht schon mal was Gutes tun. Aber auch Gymnastik hilft unserem Aussehen super auf die Sprünge. So klappt es:
Gesichtsmuskel-Training ist gar nicht so schwer. Schon wenige Minuten am Tag reichen, um Falten zu glätten. Rund und um den Mund, an der Nase oder an den Augen. Die Übungen funktionieren immer und überall. Beim Aufwachen, beim Duschen, am Schreibtisch oder bei der Hausarbeit. - Gegen Augenfalten tut eine Brauenmassage gut. D.h. die Brauen mit zwei Fingern ein paar Minuten lang ganz locker kneifen. Von außen nach innen und wieder zurück. - „Grinsekatze" heißt eine weitere Übung. Einfach ein leichtes Grinsen aufsetzen, und dann mit jedem Atmer ein paar Mal nach links und ein paar Mal nach rechts lächeln. Macht straffe Wangen.
Und rund um den Mund? - Spitzen Sie einfach zwischendurch die Lippen und lassen dann langsam wieder locker. - Übrigens: beim Küssen funktioniert diese Übung ganz automatisch!
Gesundes Wandern im Herbst
Raus in die Natur! Abschalten, Stress abbauen und zur Ruhe kommen. Beim Wandern klappt das prima. Spätsommer und Herbst sind dafür die ideale Jahreszeit. Egal ob im flachen Gelände oder in den Bergen. Mit unseren Tipps wird eine Wandertour zu einem gesund-fitten Vergnügen: Klar, die passenden Schuhe sind die Basis. Feste Wander- oder Trekkingschuhe stützen die Knöchel und schützen die Füße vor gefährlichem Umknicken. Genauso wichtig ist ein Erste-Hilfe-Set.. Also: Blasenpflaster, Desinfektionsmittel und eine elastische Binde. - Und beim Proviant heißt es in jedem Fall: viel Flüssigkeit! Durst macht nämlich schnell schlapp. Pro Person gehören mindestens anderthalb Liter in den Wanderrucksack. Wasser, Saftschorle, Tee oder heiße Brühe. Dazu ein paar Scheiben Vollkornbrot, eine handvoll Nüsse, eine Portion frisches oder getrocknetes Obst - und: rohes Gemüse. Besonders gut machen sich frische Paprika oder zur Erfrischung ein Stück Gurke. - Und: nehmen Sie sich keine Gewalttouren vor. Schon eine Wanderung von zwei bis drei Stunden macht geschmeidig fit für den Herbst. - Ganz ohne Stress.
Tipps gegen die Zahnarzt-Panik
Rasendes Herzklopfen und Schweißausbrüche. Wenn ein Zahnarztbesuch ansteht, sind die meisten von uns (rund 75% !) schon vor der Behandlung völlig fertig. Der fiese Geruch nach Desinfektionsmitteln, die Bohrer im Blick, fein säuberlich aufgereiht, ...und: schon fühlen wir uns wie in einer Folterkammer. So kriegen Sie die Zahnarzt-Panik in den Griff:
Entspannung heißt das A & O auf dem Behandlungsstuhl. Das klappt schon mit einem einfachen Trick: Tief durch die Nase einatmen und dabei den Bauch rausstrecken. Dann langsam ausatmen und den Bauch wieder einziehen. Wenn Sie sich voll auf diesen Rhythmus konzentrieren, haben Sie schon eine große Hürde genommen. - Fast überall gibt es inzwischen auch Zahnärzte mit einer Anti-Angst-Praxis. Da duftet es beruhigend nach Zimt und Orangen, die Bohrer sind dezent unter Tüchern versteckt und aus Lautsprechern kommt sanfte Entspannungsmusik. Ein Wohlfühl-Klima, in dem Panik-Attacken oft automatisch verschwinden. Sitzt die Angst besonders tief, kann Hypnose helfen. Eine Entspannungs-Reise während der Zahnarzt bohrt, eignet sich sogar schon für Kinder. In speziellen Praxen wird diese Panik...einfach weggezaubert.
Info: Eine Liste mit Adressen gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose. Internet: www.dgzh.de
Wasser macht schön

H2-O...heißt die Formel ganz wissenschaftlich und ganz nüchtern. Wasser ist für uns so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Wir trinken Wasser, wenn wir Durst haben, wir stellen uns unter die Dusche, wenn wir uns verschwitzt fühlen - oder: wir kochen Kaffee und Tee damit. Doch Wasser hilft uns nicht nur im Alltag. Wasser ist auch ein echter Schön-Macher!
Wasser ist ein fantastischer Falten-Killer, denn: Je mehr Feuchtigkeit in der Haut gespeichert ist, umso praller und jugendlicher sieht sie aus. Also: den Wasserspeicher immer gut nachfüllen! Von innen klappt das mit Mineralwasser, Saftschorlen oder Kräutertees. Mindestens zwei Liter am Tag sollten es sein. Damit Sie das Trinken nicht vergessen, helfen einfache Tricks. Z.B. ein großer Zettel auf dem Schreibtisch: „Trinken nicht vergessen!", oder: ein Wasserglas, das Sie sofort wieder auffüllen, wenn Sie es leer getrunken haben. - Von außen verwöhnt eine Maske mit Meeresschlick, Algen- oder Gurkenextrakten die Haut. Da stecken neben Feuchtigkeit auch noch jede Menge Mineralien drin. Auch eine regelmäßige Gesichtsdusche polstert prima. Ideal für die Handtasche: ein Gesichtsspray mit Thermalwasser. Einfach mehrmals am Tag aufsprühen und dann sanft mit den Fingern einklopfen.....Danach sieht die Haut so frisch und erholt aus...wie nach einem Spaziergang am Strand.
Stiefmütterchen gegen Pickel

Da ein Pickel, dort ein Mitesser....wenn wir in den Spiegel gucken, sieht unsere Haut nur selten so aus, wie wir es uns wünschen. Nicht nur in der Pubertät. Fast-Food und / oder Stress machen auch erwachsener Haut das Leben schwer. Statt teuerer Gesichtswässer und Cremes können auch Blüten prima helfen.
Pickel und unreine Haut sind ein klarer Fall für Stiefmütterchen. Getrocknet gibt es sie das ganze Jahr über in der Apotheke. Daraus können Sie wunderbar eine klärende Gesichtsmaske zaubern. Geht ganz einfach! Überbrühen Sie einen Esslöffel getrocknete Stiefmütterchen mit 150ml heißem Wasser. Den Sud lassen sie zehn Minuten lang ziehen. Dann abseihen und mit Heilerde zu einem cremigen Brei verrühren. Der Mix kommt als Maske aufs Gesicht. - Antrocknen lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. Verantwortlich für den Clearing-Effekt ist die Salicylsäure, die in den Stiefmütterchen steckt. Sie öffnet verstopfte Poren, sorgt für ein schonendes Peeling - und: gibt der Haut einen natürlichen Frische-Kick. Blütenzart und super-sanft!
So wird der Ranzen richtig gepackt!
Hefte, Bücher, Ordner. Turnzeug, Pausenbrote und Trinkflaschen. Tag für Tag sammelt sich in einem Schulranzen jede Menge Gewicht an. Oft zuviel für unsere Kinder. Darauf sollten Sie achten, bevor der Rücken leidet:
„Weniger ist mehr!" heißt eine wichtige Grundregel, gerade bei den „Kleinen". 10 bis 15 Prozent des Körpergewichtes, mehr sollten Grundschüler auf keinen Fall schleppen. Also „ausmisten", jeden Tag aufs Neue. In den Ranzen gehört nämlich immer nur das, was auch tatsächlich am nächsten Schultag gebraucht wird. Am besten Sie machen mit ihrem Kind eine gemeinsame Check-Liste und helfen beim richtigen Packen. Bücher z.B. gehören an die Rückseite des Ranzens, also dicht an den Körper. Das belastet die Wirbelsäule am wenigsten. Nach außen sind dann Ordner, Hefte und Federmäppchen dran. Wichtig ist auch, dass der Ranzen stabil ist und: dass die Träger richtig eingestellt sind. Zu straff gibt einen Buckel - und zu locker ein Hohlkreuz. Wenn alles passt, ist ein gesunder Rücken....kinderleicht!
Tolle Knolle Sellerie
Ob gedünstet oder im Salat, ob als Suppengemüse oder als Rohkost. Sellerie schmeckt nicht nur wunderbar würzig, die tolle Knolle ist außerdem robust und vor allem: voll gesund. Jede Menge ätherische Öle stecken in der Super-Knolle. Schon beim Schälen und Schneiden steigen sie uns wohltuend in die Nase. Und tatsächlich ist Sellerie ein prima Mittel bei Husten und Schnupfen. Er ist ein fantastischer Schleimlöser und ein natürliches Antibiotikum. Ganz automatisch desinfiziert er den Mund und den Rachen. Außerdem killt er Bakterien und Pilze im Magen und im Darm. Und: je gesünder der Darm, umso gesünder der Mensch. Aber auch mit B-Vitaminen punktet das Gartengemüse. Und zwar so ausgewogen und geschickt kombiniert, dass unser Körper nur zugreifen muss! B-Vitamine sind ein prima Nerven-Futter und erstklassige Stress-Killer. Sellerie ist wie gemacht für Schulkinder und für alle, die sich lange konzentrieren müssen, am Arbeitsplatz oder im Haushalt. Also her mit der tollen Knolle! Egal ob als Suppengemüse oder knackig frisch im Salat.
Hohen Blutdruck in den Griff kriegen
150 zu 70, 160 zu 90 oder 180 zu 105. Es sind nur zwei Zahlen die uns zeigen, ob unser Blutdruck im grünen Bereich liegt, oder ob er zu hoch ist. Steigt der Druck zu sehr, bedeutet das: Risiko! Hoher Blutdruck kann Schlaganfälle oder Herzinfarkte auslösen. So bleiben Sie ganz natürlich im „Grünen Bereich":
Knoblauch ist nicht nur ein prima Blutdruck-Senker, sondern auch ein echter Rohrputzer! Ein bis zwei Zehen pro Tag (!) sollten es allerdings sein, damit die Blutgefäße sauber bleiben. Falls der Geruch und der Geschmack nicht Ihre Sache sind, können Sie auf Knoblauchpräparate aus der Apotheke ausweichen. Auch Kalium sorgt für einen gesunden Fluss. Der Mineralstoff steckt vor allem in Obst, in Hülsenfrüchten und in Fisch. Die richtige Ernährung und wenig Kochsalz tun dem Blutdruck gut. Übergewicht, Alkohol, Nikotin, Bewegungsmangel und Stress sind dagegen Blutdruck-Treiber. Also: möglichst oft runter vom Sofa - und versuchen Sie bei Aufregung cool zu bleiben. Da hilft ein simpler Trick: lassen Sie einfach ein paar Minuten lang kaltes Wasser über die Handgelenke laufen. Das beruhigt....nicht nur den Blutdruck.
Rosskastanie macht die Venen fit
Den ganzen Sommer über hat sie uns fantastischen Schatten gespendet. Jetzt fallen allmählich ihre Früchte vom Baum. Glatt, glänzend und mahagoni-braun. Rosskastanien begeistern Kinder beim Basteln, sind wunderbare „Handschmeichler" - und: außerdem venengesund.
Aescin heißt ein wichtiger Wirkstoff der Rosskastanie. Er dichtet Venen und sogar kleinste Blutgefäße von innen ab, ist also eine prima Waffe gegen Krampfadern & Co. Rosskastanien-Extrakt steckt inzwischen in vielen Salben und Gels aus dem Reformhaus oder der Apotheke. Die Beine damit einreiben oder massieren - das ist eine echte Wohltat! - Wirkt wie der Kastanien-Schatten: Kühl und wunderbar frisch ! So ein Einreibemittel können Sie auch ganz einfach selber machen. Dafür scheiden Sie eine gute handvoll Kastanien in grobe Stücke, füllen sie mit Alkohol aus der Apotheke in eine Flasche...und lassen den Mix dunkel und einigermaßen kühl ziehen. Die Rosskastanien-Tinktur hält sehr sehr lang...und: macht die Venen auch im übernächsten Jahr noch fit - und natürlich stark.
Tipps gegen Fuß- und Nagelpilz
Sie sind unsichtbar - und trotzdem verdammt gemein! Unbemerkt nisten sich die Pilze ein - und: schlummern eine Weile vor sich hin. Manchmal dauert es Jahre, bis sie zuschlagen. Doch dann kommt es oft heftig. Es juckt zwischen den Zehen - oder: die Fußnägel werden seltsam dick und dunkel. Klarer Fall: Pilzbefall. So bieten Sie den Parasiten Paroli:
Fußbäder mit Meersalz sind prima Pilz-Killer. Beim Urlaub am Meer klappt das fast automatisch. Doch so eine Anti-Pilz-Kur funktioniert auch zu Hause. Mit einem Meersalz-Fußbad. Mindestens einmal pro Woche. Egal ob am Morgen oder am Abend. Also: wann immer es geht: raus aus den engen Schuhen, weg mit den Strümpfen - und: rein in eine warme Salz-Lauge. Rund eine Viertelstunde lang. Dann die Füße gut abtrocknen. Auch zwischen den Zehen. Anschließend kommt ein Hauch Puder gut. Denn: je trockener die Füße, umso weniger Chancen haben die lästigen Pilze. Grundsätzlich gilt: Luft tut immer gut. Das klappt mit weiten und bequemen Schuhen, oder: beim barfuss laufen! Draußen solange es die Temperaturen hergeben - und drinnen: sowieso !
Herbst-Power aus dem Bienenstock
Bei Gesundheit aus dem Bienenstock denken wir natürlich zuerst an Honig. Doch wenn es auf den Herbst zugeht, haben Bienen noch einen ganz anderen Stoff im Programm. Und der heißt: Propolis. Mit diesem Kitt schützen sie ihren Stock vor Viren und Bakterien - und: machen ihn fit für die kalte Jahreszeit. Von dieser natürlichen Abwehr können auch wir profitieren.
Als Salbe, als Tropfen oder als Tinktur. Die Propolis-Power steckt inzwischen in vielen Naturarzneien. Das Bienen-Harz ist ein echter Allrounder und vor allem: ein natürliches Antibiotikum. Egal ob Viren, Bakterien, Bazillen oder Pilze - Propolis hält viele Angreifer gleichzeitig in Schach. Ohne Nebenwirkungen schaffen das chemische Mittel gar nicht. Außerdem punktet der Kitt aus dem Bienenstock mit Vitaminen, Spurenelementen, heilsamen Säuren und ätherischen Ölen. Propolissalbe ist z.B. eine Wohltat bei Gelenkschmerzen. Macht warm und duftet gut. Als Tinktur hilft Propolis bei Halsschmerzen und Heiserkeit. 20 Tropfen reichen für ein lauwarmes Glas Wasser. Zum Gurgeln, Trinken und als natürlicher Schutzschild für unsere Schleimhäute. Gesund und Herbst fit - direkt aus dem Bienenstock.
RUHIG SCHLAFEN BEI VOLLMOND
Es ist mal wieder soweit. Der Vollmond lockt....Erwachsene schlafen dann schlechter als sonst, doch vor allem Kinder und Jugendliche sind dann besonders aufgekratzt. So können Sie ganz natürlich Paroli bieten: Kamille, Sandelholz oder Geranium. Schon ein par Tropfen von diesen Aromaölen in einer Duftlampe sorgen nicht nur für ein angenehmes Raumklima, sondern auch für einen erholsamen Schlaf. Aber auch ein spezieller Schlummer-Tee kann in unruhigen Nächten helfen. Dafür brauchen Sie eine Mischung aus getrocknetem Baldrian, Melisse und Lavendel. Drei Teelöffel von den Kräutern kommen auf einen halben Liter kochendes Wasser. Den Mix lassen sie 10 Minuten lang ziehen. Dann abseihen und: vor dem Schlafengehen Schluck für Schluck trinken. Der Beruhigungs-Tee verspricht eine natürlich-geruhsame Nacht nicht nur bei Vollmond.
IMMER IN BEWEGUNG - TIPPS FÜR EINEN GESUNDEN RÜCKEN
Im Sommerurlaub hauptsächlich am Strand gelümmelt?Dann rein in den Flieger, zurück aufs heimische Sofa...und danach an den Schreibtisch? Da wird der Rücken garantiert sauer. Er möchte in Bewegung bleiben, damit er sich wohl fühlt. So klappt es:
Unser Rücken freut sich über (fast) jede Bewegung. Radfahren, Joggen, Inline-Skating oder Schwimmen. Schon zwei Stunden pro Woche reichen leicht und locker, um Rückenmuskeln und Bandscheiben fit zu halten. Besonders gut sind alle Sportarten, die die Muskeln rund um die Wirbelsäule tief entspannen und gleichzeitig stark machen. Auch Yoga und Pilates tun dem Rücken gut. Oder: Sie probieren es mit Tanzen. Salsa funktoniert z.B. ganz wunderbar. Der Rhythmus macht nicht nur die Wirbelsäule und die Hüften wunderbar geschmeidig. Die Tanzbewegungen machen außerdem locker – und: möglicherweise Lust auf mehr....
AMBROSIA-ALLERGIE - POLLENALARM IM FRÜHHERBST
Sie ist der neue Schrecken aller Allergiker und Heuschnupfen-Patienten. Die Ambrosia-Pflanze. Noch bis vor ein paar Jahren war sie bei uns völlig unbekannt. Doch inzwischen hat sich das ‚Ragweed’, das Unkraut aus Nordamerika, auch bei uns rasant verbreitet. – Also: wappnen Sie sich. Die Ambrosia ist eine echte Pollen-Schleuder. Eine einzige (!) Pflanze produziert rund 60-tausend (!) Samenkörner. Klein, aber hoch aggressiv, mit allem was für eine Allergie dazugehört: Niesattacken, brennende Augen, Kopfschmerzen, eine verstopfte Nase und sogar Atemnot können die Folge sein. In Australien heißt die Ambrosia mittlerweile „Asthma-Pflanze“. Selbst wer bisher noch nie eine Allergie gehabt hat, muss sich vor den Pollen in Acht nehmen. Mit dem Wind können sie Hunderte von Kilometern weit fliegen. Noch bis zum Spätherbst kann die Ambrosia blühen. Falls Sie eine im Garten oder auf dem Balkon entdecken, muss die Pflanze samt Wurzel raus. Am besten mit Handschuhen und Mundschutz – und dann: in einem geschlossenen Beutel ab in den Hausmüll. Auf dem Kompost oder im Biomüll hat die Pflanze nichts zu suchen, denn, wie gesagt: die Pollen können verdammt aggressiv werden...nicht nur auf den Schleimhäuten, sondern auch auf der Haut.
(Infos auch unter www.lanuv.nrw.de)
FIT IM KOPF - GEHIRNJOGGING LEICHT GEMACHT
Wie unser Gehirn genau funktioniert – das weiß die Wissenschaft bis heute nicht. Fest steht nur: unser Kopf ist ein großer Speicher...für Träume, für Gefühle, für Düfte, für Erinnerungen – und: für Gedanken.. Damit die grauen Zellen möglichst lange in Schuss bleiben, können wir einiges tun. „Gehirnjogging“ heißt das Zauberwort, damit das Gedächtnis möglichst lange in Schwung bleibt. Denn: genau wie unser Körper brauchen auch die „grauen Zellen“ ein regelmäßiges Training. Das kann ganz einfach klappen. Kreuzworträtsel oder ‚Sudoku’ Zahlenrätsel halten den Kopf in Schuss. Genauso wie knifflige Spiele. Schach, Bridge, Canasta, Rommé oder Skat. Da sind Denken und Strategie gefragt. Einfach fit im Kopf...das klappt auch, wenn wir was ganz Neues lernen. Das Alter spielt keine Rolle. Alles ist möglich! Ein aktueller Computer-Kurs oder eine Fremdsprache an der Volkshochschule. Je mehr unser Kopf gefordert wird, umso besser. Kommt dann noch ein gesundes Leben dazu, mit viel Obst- und Gemüse, Vitaminen und jeder Menge Schlaf; dann bleibt nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf lange fit !
Hausrezepte gegen Haarausfall

Am Morgen liegen sie plötzlich massenweise auf dem Kopfkissen, oder: sie hängen haufenweise im Kamm oder in der Bürste. Egal ob dünn oder dick. Sogar gesunde Haare sind nur begrenzt haltbar. Und grade im August / September ist die „Ausfallquote“ besonders hoch. – Unsere Tipps helfen. Zwiebeln lassen Haare wachsen. Das wussten schon unsere Großmütter. Das Rezept ist ganz einfach: Nehmen Sie eine halbe Gemüsezwiebel und massieren Sie die Kopfhaut damit ein. 10 bis 15 Minuten lang. In den Knollen steckt nämlich eine dicke Portion Schwefel. Er sorgt für neue Kraft und frische Fülle. Nach der Zwiebel-Massage waschen Sie die Haare mit einem milden Shampoo. – Prima wirkt auch eine Kur mit Ei, Rum und Öl. – Für die Kraft-Mischung brauchen Sie 5 Esslöffel Olivenöl, 10 Esslöffel Rum und ein Eigelb. Der Mix bleibt unter einer Folie oder einem Handtuch über Nacht im Haar und wird erst am nächsten Morgen ausgewaschen. Aber auch von innen lassen sich Haare stark machen. Mit Eisen, Jod und B-Vitaminen. Die Kombi steckt in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Ein gesundes Power-Trio für die Kopfhaut. Vor allem jetzt im Spätsommer, wenn uns die meisten Haare ausfallen....
Immunfit für den Herbst - Tipps für Eltern und Kinder

Der Sommer dauert nicht mehr lange, der Herbst steht in den Starlöchern - und: die erste Erkältung lauert. So können Sie sich und ihre Kinder wappnen.
Raus an die Luft! ...heißt eine wichtige Regel. Egal wie das Wetter ist. Selbst bei Regen oder kühleren Temperaturen. Mindestens eine Stunde im Freien ist Pflicht! Passend eingepackt natürlich. Ganz nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern höchstens die falsche Kleidung. Denn eigentlich sind Temperaturwechsel ein Supersprit für unser Immunsystem. Genauso wie das richtige Essen. Also: wenig Fast-Food und wenig Süßigkeiten. Stattdessen: viel Obst und jede Menge Gemüse. Die Vitamine schmecken sogar Kindern, wenn sie beim Ernten, Einkaufen oder beim Kochen mitmachen dürfen. - Und: sorgen sie für genug Schlaf. Damit kriegen die Abwehkräfte zusätzlich Power. Gut elf Stunden brauchen Vorschulkinder und rund acht Stunden braucht ein erwachsener Mensch, damit das Immunsystem in Takt bleibt. - Nicht nur im Herbst.
Wellness-Trend: Ayurveda
Tausende von Jahren ist sie alt: die indische Heilkunst Ayurveda. Das Motto heißt: Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Dann bleibt der Mensch möglichst lange gesund. Eine alte Wellness-Methode, die wieder voll im Trend liegt.
Tiefe Entspannung und frische Power. Klingt erst mal wie ein Widerspruch, ist aber keiner. Ayurveda macht beides möglich. Mit einer kompletten Kur oder einem Wellness-Test-Tag. In jedem Fall spielen Heilkräuter eine wichtige Rolle. Als Massage, als Ölguss, als Dampfbad oder als Wärmepackung. Der Mix macht's. Die Kräuter können träge Energiebahnen wieder in Schwung bringen, aber auch Hektik und Stress mildern. - „Panchakarma", fünffache Reinigung, nennt sich das System, das unserem Körper beim Entschlacken hilft - und auch beim tiefen Entspannen. Während so einer Ayurveda-Behandlung wird nämlich gar nichts geredet. Da herrscht....einfach nur Stille...
Kerngesunde Körner - Der Mais hat es in sich!
Sonnig und satt gelb. Vor allem im Sommer landen Mais-Kolben gerne auf dem Grill. Und den Rest des Jahres ? ...schlummern sie in der Versenkung. Schade eigentlich, denn: die knackigen Körner haben nicht nur im Sommer jede Menge zu bieten.
Maiskörner sind echte Biokugeln. Da kommt kaum ein anderes Gemüse oder Getreide mit. Mais punktet vor allem mit dem Nervenvitamin B 1. D.h. die Körner beruhigen unsere Nerven und helfen unserer Konzentration. - Doch der Mais packt noch andere Trümpfe aus. Seine Wirkstoffe kurbeln die Blutbildung an, sie sorgen für gute Laune - und: machen uns schön. Die Körner spendieren uns kräftiges Haar und gesunde Haut. - Ursprünglich stammt der Mais aus den Anden, aus dem Hochland von Peru. Inzwischen haben die kleinen Körner mit der großen Power halbe Kontinente und ganze Generationen ernährt. - Sonnengelb und sehr gesund! Getrocknet und gemahlen als Polenta, als Kolben auf dem Sommergrill, tiefgekühlt oder - oder als Gemüse aus der Dose: Mais ist in jedem Fall ein gesunder Allrounder...für jede Jahreszeit!
So meistern Sie die letzte Hitze

Oft trumpft der August noch mal ordentlich auf! Mit Hochsommerhitze und schweißtreibenden Temperaturen - so wie gestern: Bis zu 29 Grad und viel Sonne im Hochstift.
Die einen jubeln darüber, andere stöhnen. Doch in jedem Fall sind die ‚"Hundstage" eine Belastungsprobe für unseren Körper. - So bleiben Sie trotzdem „cool".
Bei heißen Temperaturen tut eine Dusche immer gut. Am Morgen, am Abend oder - wenn möglich - einfach zwischendurch. Nicht eiskalt, sondern lauwarm. Das erfrischt am meisten, weil unser Körper dann keine extremen Schwankungen ausgleichen muss. Aber auch der Kopf freut sich über einen coolen Kick. Melissengeist, Franzbranntwein oder ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf der Stirn und auf den Schläfen bringen die Konzentration selbst am heißesten Schreibtisch wieder auf Trab. - Auch feuchte Umschläge eignen sich prima zur Abkühlung am Arbeitsplatz. Papierhandtücher mit kaltem Wasser im Nacken oder auf der Stirn machen schnell wieder fit. - Oder: Sie lassen kühles Wasser über die Arme laufen. Vom Handgelenk bis zum Ellenbogen. Jede Stunde ein paar Minuten lang. - Dann kann der Hochsommer gerne noch eine Weile dauern.
Kühlen statt Kratzen - S.O.S. beim Wespenstich
Im Hochsommer haben sie Hochkonjunktur. Gerade jetzt sind Wespen besonders angriffslustig. Ihre Stiche jucken ganz gemein und können manchmal sogar lebensgefährlich sein. Mit unseren Quick-Tipps leisten Sie Erste Hilfe:
Wasser - Kälte - Alkohol. Darauf haben schon unsere Großmütter geschworen. Hat eine Wespe zugestochen, reinigen Sie den Stich erst Mal unter fließendem kaltem Wasser. Das spült schon mal eine Portion Gift und Keime aus der Haut. - Danach tut eine Kältekompresse gut. Am besten wickeln Sie dafür Eiswürfel in ein Leintuch und kühlen den Stich gut eine halbe Stunde lang. Das lindert den Juckreiz und bremst die Schwellung. - Oder: Sie probieren es mit einem Alkohol-Wickel. Dafür gießen Sie verdünnten Alkohol aus der Apotheke oder klaren Schnaps auf einen Waschlappen und legen ihn auf die Stichstelle. Das desinfiziert und kühlt. - Normalerweise ist ein Wespenstich kein Grund zur Aufregung. - Allergiker müssen allerdings aufpassen!
Sie sollten ein Notfall-Set parat haben oder sofort nach einem Stich zum Arzt gehen.
Wild und gesund: die Hagebutte

Für Kinder sind sie bis heute ein kostenloser Scherzartikel: die Hagenbuttensamen mit ihren haarigen Kernen. Ein natürlicher Juckpulver-Lieferant. Die werden einem einfach unter das Hemd oder unter die Bluse geschmuggelt...und schon fängt das große Kratzen an. Doch außer jucken können Hagebutten noch sehr viel mehr.
Vor allem mit ihrem Vitamin-C-Gehalt punkten die roten Früchte. Damit machen sie sogar dem Sanddorn Konkurrenz. Außerdem haben Hagebutten jede Menge andere Heilstoffe im Gepäck, z.B. Lycopen, eine Vorstufe von Vitamin A. Ein Super-Schutz für unser Immunsystem und ein prima Radikalen-Killer. Außerdem spendieren uns Hagebutten viel Kalzium. Sie machen unsere Gefäße, unsere Knochen, die Zähne und das Zahnfleisch stark, d.h. sie garantieren einen festen Biss...bis ins hohe Alter. Vom Spätsommer bis zum Herbst können wir die Früchte sammeln. An Hecken oder am Waldrand. Dort kämpft die Hagebutte bis zum ersten Frost um jeden Zentimeter Boden und um jeden Sonnenstrahl. Vollgepackt mit gesunden Biostoffen - und einem guten Panzer gegen eine drohende Erkältung im kommenden Herbst.
Natürlich gegen fettige Haare
Extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Oft eine verheerende Kombination für unsere Haare. Kaum gewaschen, hängen sie schon wieder schlaff und schwer am Kopf. Aber auch übermäßiger Stress kann eine Rolle spielen. So kriegen Sie den fettigen Schopf natürlich in den Griff:
Eine regelmäßige Brennnessel-Kräuter-Spülung wirkt oft wahre Wunder. Der Mix bringt die Kopfhaut ins Lot und macht außerdem die Haare stark. Für so eine selbstgemachte Spülung brauchen Sie je einen Teelöffel Brennnesseln, Kamille und Rosmarin. Die getrockneten Kräuter übergießen Sie mit heißem Wasser und tun einen Schuss Obstessig dazu. Die Tinktur nach dem Waschen kurz einmassieren - und einfach im Haar lassen. Das hemmt die Fettproduktion der Talgdrüsen, gibt den Haaren aber trotzdem einen seidigen Glanz. Oder Sie probieren es mit ein paar Tropfen Teebaumöl im Shampoo. Der Mix reguliert den Fetthaushalt langsam aber sicher - und: je öfter, desto besser.
Kleiner "Schleimer": der Flohsamen
O.k. „Kleiner Schleimer" klingt nicht gerade nett und auch nicht besonders appetitlich. Aber: ein kleiner Schleimer tut unserer Gesundheit besonders gut. Es ist der Flohsamen. Klingt auch nicht wirklich sympathisch. O.k. für seinen Namen kann er nichts, aber: für unsere Gesundheit kann er jede Menge tun.
Flohsamen sind ein fantastischer Schutzschild für die Verdauung. In Afrika, Arabien und Indien ist das Flohsamenkraut zu Hause. Die Samen gibt es in blond, also gelblich, und in rot-braun. Beim Verdauen quillt er auf und spendet Magen und Darm eine gesunde Schleimschicht. Vor allem die dunklen Körner sind echte Ballaststoff-Bomben und super Entgiftungs-Künstler. Flohsamen sind eine ideale Müllabfuhr. Wie ein Schwamm saugt sie Gift- und Schadstoffe aus dem Körper - ganz nach dem Motto: ‚Wir müssen draußen bleiben!' Rühren Sie die Samen in einen Joghurt, ins Müsli oder unter einen Obstsalat, trinken Sie danach ein bis zwei Glas Wasser - und: die Verdauung bleibt im Lot. Bei Durchfall spendet das Pflanzengel eine natürliche Barriere gegen schädliche Darmbakterien. Und bei Verstopfung - bringen die kleinen Schleimer die Verdauung wieder auf Trab....ganz ohne Nebenwirkung.
Wellnesstrend "Watsu"
Schon der Name verrät es uns: ‚Watsu' ist eine Kombination aus der fernöstlichen Shiatsu-Massage und warmem Wasser. Erfunden hat sie ein Amerikaner schon vor über 20 Jahren. Eine Wellness-Methode, die inzwischen auch bei uns groß im Kommen ist.
‚Watsu' bietet Entspannung pur. Eine Wohltat für verspannte Muskeln und ein wunderbarer Stress-Killer. Bei rund 36 Grad schweben wir fast schwerelos im warmen Wasser. Gestützt und getragen von einem erfahrenen Masseur. D.h. wir können uns einfach fallen lassen, ohne selbst auch nur einen einzigen Muskel zu bewegen. Nach dem Schwebezustand kommt die Massage dran. Mit sanftem Fingerdruck werden Verkrampfungen gelöst, Bänder und Gelenke behutsam gestretcht. Die Wirbelsäule wird locker und unsere Muskeln werden wieder geschmeidig. Die ‚Watsu'-Massage macht Energiebahnen frei, regt das Lymphsystem an und hilft dem Körper, Schlacken und Giftstoffe los zu werden. O.k. je nach Dauer kann so eine Schwebe-Massage im Wasser zwischen 30 und 100 Euro kosten. Nicht gerade billig, aber mindestens genauso entspannend wie ein Urlaubstag am Meer.
Erfrischung bei Sommerhitze: flüssiges Gemüse
Sommer, Sonne, Hitze. Die „Hundstage" im August können uns noch mal ordentlich ins Schwitzen bringen. Viel trinken heißt dann eine wichtige Regel. Doch immer nur Mineralwasser oder Saft-Schorle ist auf Dauer langweilig. Wie wäre es zur Abwechslung mit flüssigem Gemüse? Voll cool und voll gesund.
An heißen Tagen, wenn wir sowieso keinen richtigen Appetit haben, ist ein pikanter Drink genau das Richtige. Ganz prima kommt z.B. ein geeister Gurken-Cocktail. Geht ganz einfach. Ein Stück Salatgurke in kleine Stücke schneiden, mit kühlem Wasser bedecken, etwas Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und einen Hauch Chili-Pulver dazugeben - und dann ab in den Mixer. So ein Gurken-Drink schmeckt nicht nur super-erfrischend, er liefert unserem Körper auch jede Menge Mineralien. Gerade die brauchen wir, wenn wir viel schwitzen. Ein dickes Plus an Vitaminen und Spurenelementen lässt sich auch mit einem Radieschen-Cocktail tanken. Auch die kommen mit etwas Wasser und Gewürzen in den Mixer. Zum Schluss dann noch einen Schuss Buttermilch dazu - und fertig ist der Frischmacher.
Siesta machen - der gesunde Mittagsschlaf
Der britische Premierminister Winston Churchill und US-Präsident John F. Kennedy haben ihn gemocht. Der griechische Reeder Aristoteles Onassis hat ihn geliebt genauso wie der berühmte spanische Maler Salvador Dali. Den Mittagsschlaf. Auch wir können von einer „Siesta" prima profitieren. Vor allem im Sommerurlaub können wir so einen gesunden Mittagsschlaf selber testen. Die Menschen im Süden machen es uns vor. Kurz, aber intensiv. Mediziner und Schlafforscher haben inzwischen sogar herausgefunden: nach einer Siesta bringen wir wieder mehr Leistung, wir sind vitaler - und: wir leben länger ! 30 bis 90 Minuten, also eine halbe bis anderthalb Stunden, dann sind wir wieder fit ...bis in den späten Abend ! Also: hinlegen, dämmern oder dösen. Ab 13 Uhr hat sowieso jeder Mensch ein Leistungstief. Vom Baby bis zum Greis. Wer schnell abschalten kann ist mit einer Siesta besonders gut dran. Dann reicht oft schon eine Viertelstunde für einen neuen Vital-Kick. Falls Sie mit so einem Kurz-Schlaf gar nichts anfangen können, gehen Sie am Mittag raus in die Luft...und machen Sie ihre persönliche Siesta...statt im Bett irgendwo im Grünen.
Argan-Öl, das flüssige Gold
O.k. wir kennen Sonnenblumenöl, wir kennen Rapsöl und Olivenöl. Aber Arganöl? Für die Berber in Marokko ist es fast genauso wertvoll wie Gold. Ein echter Schatz - auch für unsere Gesundheit.
Arganöl gilt als „Trüffel unter den Ölen". Gourmets und Spitzenköche schwärmen von seinem Geschmack. Leicht nussig - und super gesund. Ein altes Heilmittel, mit dem sich inzwischen auch die moderne Wissenschaft beschäftigt hat. Das Ergebnis ist erstaunlich: über 80 Prozent gesunde Fettsäuren, ein dickes Plus an Vitamin E und Radikalenfänger stecken in dem Öl. Arganöl hält den Blutdruck und das Blutfett im Gleichgewicht - und: ist ein natürliches Anti-Aging-Mittel. Es hilft bei trockener und gereizter Haut, es lindert Ekzeme und hilft bei Neurodermitis. - Einzigartig ist dieses Öl aber noch aus einem anderen Grund: die gesunde Power steckt nicht in der Frucht, sondern in den Kernen. Rund 30 Kilo geben grade Mal einen Liter Öl ! - Kein Wunder, dass dieses flüssige Gold auch für unsere Gesundheit immer noch Gold wert ist.
Mariendistel: Erste Hilfe für Leber und Galle
Fremde Länder, ungewohntes Essen. Gerade im Urlaub „verrenken" wir uns oft den Magen. Erste Hilfe bietet dann die Mariendistel. Ausgerechnet diese Stachelpflanze tut unserer Verdauung besonders gut.
Vor allem Leber und Galle profitieren von der Mariendistel. Ihr Hauptwirkstoff heißt „Silymarin". Klingt fast wie ein Zauberwort aus irgendeinem Märchen - und tatsächlich: bietet die Mariendistel einen ganz besonderen Schutz. Sie dichtet die Leberzellen gegen viele Angreifer ab. Lösungsmittel aus Farben und Lacken, schädliche Stoffe aus Schmerzmitteln oder Alkohol kann die Pflanze teilweise in Schach halten. Auch nach zu fettem oder zu üppigem Essen hilft sie unserer Verdauung, denn: die Mariendistel regt außerdem die Galle an. Als Dragees oder als Tonikum können wir sie im Reformhaus kaufen. Ein kleines Glas vor dem Essen - und schon haben wir einen super-gesunden Aperitif....nicht nur bei ungewohnten Speisen in fernen Urlaubsländern.
Dill - ein gesunder Sommerfreund
Schon die Alten Ägypter haben ihn als Heilkraut geschätzt. Vorderasien ist vermutlich seine Heimat. Typisch für den Dill sind seine zart gefiederten Blätter und sein intensiver Duft. Heute verwenden wir ihn hauptsächlich zum Einmachen von Gurken oder im Gurkensalat. Dabei kann der Dill noch viel mehr als „nur" würzen.
Frischer Dill punktet mit Karotin und Mineralien. Vor allem Kalium und Kalzium hat die Pflanze im Gepäck. Zwei prima Bausteine für unsere Knochen. - Der Samen dagegen hilft unserem Magen und unser Verdauung. Verantwortlich dafür sind ätherische Öle. Sie heißen Carvon, Limonen und Pinen. Egal ob Reizmagen oder Darmbeschwerden. Bei Grummeln und Krämpfen im Bauch tut ein Tee aus Dill und Honig gut. Die Samen kurz im Mörser zerstoßen, mit kochendem Wasser aufgießen, abseihen, mit Honig süßen - und langsam trinken. Beruhigt die Verdauung - und die Nerven. Dill ist nämlich auch ein prima Stress-Killer. Kinder haben die Samen früher als eine Art „Beruhigungskaugummi" gekriegt. Und dass der Dill beruhigt, verrät schon sein Name: „dilla" - im altnorwegischen heißt das schlicht und einfach „einlullen".
Vitamine für die Schönheit
Sie stecken im Obst und im Gemüse. Sie sorgen für ein starkes Immunsystem, sie geben den Nerven frische Kraft, sie killen freie Radikale - und: machen uns schön! Am besten schaffen wir das mit den drei starken Vitaminen A, C und E.
Die drei wirken einzeln, aber auch im Team. Ganz nach dem Musketier-Prinzip: Einer für alle, alle für Einen. Vitamin C z.B. ist nicht nur ein super Sprit für unsere Abwehrzellen, es ist auch ein echter Jungbrunnen. Dieses Vitamin braucht unser Körper, um Kollagen zu bilden, den Stoff der unsere Haut straff und geschmeidig hält. Vitamin E bremst Altersflecken aus und Vitamin A ist ein prima Beauty-Elixier für Haare, Haut und Nägel. Außerdem liefert uns das „A" einen natürlichen Sonnenschutz. Mit einem erfrischenden Sommer-Cocktail kriegt unser Körper das Schönheits-Trio ganz automatisch. Ein halber Liter frisch gepresster Orangensaft, ein Achtelliter Karottensaft und zwei Teelöffel Weizenkeimöl - gut umrühren und kühl in kleinen Schlucken trinken. Schmeckt gut - und macht von innen schön! Nicht nur im Sommer!
Gesunde Wasserkraft für den Körper

Ganz klar! Unser Körper besteht fast zu 70% aus Wasser. Das sind rund zwei Drittel. Und nur wenn wir genug Wasser kriegen, funktionieren unser Kreislauf und auch unsere Organe optimal. Wasser ist unser Lebenselixier und außerdem ein natürlicher Schönmacher.
Wasser wirkt wie eine Müllabfuhr. Es kurbelt den Stoffwechsel an - und: schwemmt Giftstoffe aus dem Körper. Trocknen wir zu sehr aus, machen Herz, Kreislauf und Organe schlapp. Das Blut wird zu dick und unser Gehirn kriegt nicht mehr genug Nährstoffe. Also: sorgen wir regelmäßig für Nachschub. Ein bis zwei Liter am Tag sind das absolute Muss! Mineralwasser mit Calcium macht außerdem die Knochen stark. Stilles Mineralwasser mit Magnesium bringt die Verdauung in Schwung. Und: Mineralwasser mit einem Schuss frischem Zitronensaft ist ein prima Schlank-Macher. Jede Stunde ein Glas von diesem Mix - dämpft den Hunger und lässt Fettpolster schmelzen. Außerdem ist Wasser ein prima Falten-Killer, denn: Wasser polstert die Haut von innen. Und mit diesem Feuchtigkeits-Plus bleibt sie lange glatt und geschmeidig.
Das Geheimnis schöner Hände

Sie stehen ständig im Rampenlicht - und trotzdem behandeln wir sie wie Stiefkinder. Wir traktieren Sie mit Putzmitteln, wir wühlen mit ihnen in der Erde, wir laugen sie im Wasser aus und lassen sie ungeschützt stundenlang in der Sonne. Unsere Hände sind echte Schwerarbeiter - und haben deshalb eine besondere Pflege verdient.
Aloe Vera, Mandelmilch oder Bienenwachs heißen die Wohltäter. Wenig Fett, aber viel Feuchtigkeit. Darüber freuen sich unsere Hände nach jedem Waschen. Ein Muss, grade jetzt im Hochsommer, ist eine Creme mit UV-Filter. Denn nicht nur unser Körper, auch unsere Hände brauchen dringend einen Sonnenschutz. Sind die Hände sehr strapaziert, tut ein Handbad gut. Das können Sie ganz einfach selber machen. In eine Schüssel mit lauwarmem Wasser kommt ein Viertelliter Milch und ein Teelöffel Honig. In dem Milch-Wasser-Honig-Mix baden Sie die Hände fünf Minuten lang. Danach können Sie Fingern & Co. noch ein Peeling aus Meersalz und Olivenöl gönnen - und zum Schluss: eine warme Packung. Dafür die Hände dick mit Sheabutter, Mandel- oder Jojobaöl eincremen, dann Plastikfolie und ein warmes Handtuch drum. So ein Wickel schleust Fett und Feuchtigkeit in die Haut - und ist für die Hände ein wahres Fest !
So essen Sie sich im Sommer frisch!
Der Sommer kann knallheiß sein, er kann dampfig schwül sein - oder: er kann uns mit extrem wechselnden Temperaturen zu schaffen machen...Jedenfalls hat es unser Körper im Sommer nicht leicht. Also: helfen wir ihm auf die Sprünge !
Machen wir es einfach wie die Menschen am Mittelmeer ! Leicht und knackig. Jeden Tag ein halbes Kilo Obst und ein halbes Kilo Gemüse - und zwar in den Farben Rot, Grün, Gelb und Orange. Mit dieser Mischung bekommt unser Körper rund 5000 (!) gesunde Pflanzenstoffe, ohne dass er sich mit der Verdauung groß anstrengen muss. Ein bunter Salat mit kalt gepresstem Olivenöl, viel Meeresfisch und frische Früchte als Nachtisch sind bei Sommerwetter ideal. Auch Nudeln sind fantastische Fit-Macher. Sie geben viel Energie. Dick machen sie nur, wenn viel fettes Fleisch oder dicke Soßen dazu kommen. Fünf kleine Mahlzeiten sind nicht nur im Sommer besser als drei große. - Und der Durst ? - Klar, der lässt sich im Sommer mit Mineralwasser, mit Saftschorle oder Kräutertee wegtrinken. Wir können ihn aber auch „wegessen". Mit Salatgurken, reifen Tomaten oder Melonen - ganz wie am Mittelmeer.
Zitronenmelisse: Gesundheit vom Fensterbrett
Ihre Heimat ist der vordere Orient. Schon im Altertum wurde sie als Heilpflanze und geschätzt. Der arabische Arzt Avicenna hat sie im 11. Jahrhundert nach Spanien gebracht. Von dort aus ist sie bis in unsere Kloster- und Bauerngärten gewandert.....immer noch mit einer großen Portion Heilkraft im Gepäck:
Vor allem unsere Verdauung und unsere Nerven profitieren von der gesunden Kraft der Melisse. Sie beruhigt und entspannt, sie löst Krämpfe und killt schädliche Keime. Melissentee hilft bei Magen-Darm-Problemen, bei Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Schon zwei bis drei Tassen am Tag lindern die Beschwerden. Außerdem ist Melisse ein wunderbarer Frischmacher. Schon mit ein paar Stängeln lässt sich Mineralwasser prima aufpeppen. Das Zitronenaroma sorgt für einen extra-gesunden Durstlöscher an heißen Sommertagen. - Aber auch bei Insektenstichen leistet die Melisse erste Hilfe. Ihre Pflanzen-Wirkstoffe kühlen die Haut, neutralisieren das Gift und lindern den Schmerz. Reiben Sie die Stichstellen einfach mit einem Tropfen Melissenöl oder mit frisch zerquetschten Melisseblättern ein - und der lästige Juckreiz verschwindet....schnell und natürlich.
Was tun bei Reisekrankheit?
Die schönsten Wochen des Jahres! - Da haben wir uns so auf den Sommerurlaub gefreut, doch kaum sitzen wir im Flieger, macht sich ein flaues Gefühl im Magen breit. Uns wird schwindlig und übel. Doch mit ein paar Tricks können sie die Reisekrankheit in den Griff kriegen.
Wenn der Magen im Flugzeug, im Reisebus oder auf dem Schiff zu viele Wellen schlägt, können Aromaöle helfen. Vor allem Basilikum, Kamille, Melisse, Pfefferminze und Sandelholz beruhigen den verstörten Magen. Nehmen Sie sich ein Riechfläschchen mit und schnuppern Sie immer wieder daran - oder geben Sie ein paar Tropfen davon auf ein Taschentuch. - Auch mit speziellen Kaudragees aus der Apotheke lässt sich die Übelkeit bekämpfen. - Weiterer wichtiger Tipp: Trinken Sie vor und während der Reise keinen Alkohol und: essen Sie möglichst wenig. In der Luft oder auf dem Wasser hat unser Körper nämlich schon genug Stress, braucht also keinen zusätzlichen Ballast. - Und: suchen Sie sich am besten einen Sitzplatz in der Mitte. Egal ob im Flieger, auf dem Schiff oder im Reisebus. In den mittleren Reihen gibt es die wenigsten Turbulenzen....und damit die meiste Ruhe für den Magen.
S.O.S. bei Sonnenbrand

Dass zuviel Sonne unserer Haut nicht gut tut, - o.k. das wissen wir inzwischen. Aber manchmal sind die warmen Strahlen einfach zu verlockend...und wir tanken zuviel. Falls Sie ein Sonnenbrand erwischt hat, ist S.O.S. angesagt. - Ganz natürlich.
Starker Schwarztee ist ein guter Ersthelfer bei sonnenverbrannter Haut. Schwarzer Tee hat nämlich viele Gerbstoffe im Gepäck, die kühlen und lindern. Geht ganz einfach so ein S.O.S.-Sonnenbrand-Umschlag: Tauchen Sie ein Leinentuch in den abgekühlten Tee und legen Sie es eine Weile auf die gereizte Haut. - Auch ein Apfelessig-Wasserwickel kühlt die Glut prima. Mischung 1:1. - Mit diesem Mix kriegt unsere Haut nicht nur eine große Portion ‚Coolness', sondern auch wichtige Vitamine und Spurenelemente zurück. - Wunderbar wirkt auch ein Quark-Umschlag. Er kühlt ganz natürlich und ist außerdem ein prima Entzündungs-Killer. - Und: die absolute Geheimwaffe heißt: Aloe Vera. Das Gel der Wüstenpflanze ist ein extra dicker Durstlöscher nach einem Sonnenbrand. - Doch viel lieber kommt unsere Haut ganz ohne aus....beim Sonnenbaden im Schatten....
Gesund schwimmen gehen

Je heißer der Tag, umso mehr sehnen wir uns nach einer Abkühlung. Nach der Arbeit ein Sprung ins Wasser...und alles ist gut...Doch gerade in Schwimmbädern lauern jede Menge Keime. So können Sie sich schützen.
O.k. - das Chlorwasser im Freibad ist einigermaßen hygienisch. Trotzdem lauern auch dort Keime, die unserer Haut und unseren Ohren nicht unbedingt gut tun. Gerade jetzt im Sommer hat die sogenannte „Schwimmbad-Otitis" Hochsaison. Die Folge sind heftige Ohrenschmerzen. - Kommt beim Schwimmen Chlor in die Ohren, weicht die Haut im Gehörgang zusätzlich auf, der natürliche Fettschutz schmilzt...Keime und Bakterien haben dann ein besonders leichtes Spiel. Mit Baby- oder Olivenöl können Sie Ihre Ohren gegen die Angreifer fit machen. Geht ganz einfach: Träufeln Sie nach dem Schwimmen einen kleinen Tropfen Öl in jedes Ohr. Das bringt den natürlichen Schutzfilm nach einem Erfrischungs-Bad schnell wieder ins Gleichgewicht. Im Schwimmbad, am Baggersee - oder im Sommerurlaub am Meer.
Power vom Mittelmeer: die Olive
Knorrig, alt und fast unverwüstlich stehen sie in der prallsten Hitze da. Mit ihren grün-silbernen Blättern sind Olivenbäume der Inbegriff von Sommer, Sonne und Mittelmeer. Bis so ein Baum die ersten Früchte trägt....das dauert....aber dafür haben Oliven dann auch jede Menge Gesundheit im Gepäck.
Wenn es sie nicht schon seit Jahrtausenden geben würde - die moderne Pharmaindustrie müsste sie glatt erfinden. Jede einzelne Olive ist nämlich ein Kombi-Präparat aus feinsten Wirkstoffen. Gesunde Omega-Fettsäuren hat sie genauso im Gepäck wie Vitamine und Spurenelemente. Oliven sind absolute Hochkaräter für unsere Gesundheit. Sie sorgen für ein starkes Herz, sie schützen unsere Körperzellen, sie halten uns jung - und: machen uns schön ! Gemixt mit Meersalz ist Olivenöl ein fantastisches Peeling für die Haut. - Und: obwohl Oliven sehr fett sind, helfen sie uns beim Abspecken. Schon ein paar Früchte killen den ‚großen Hunger' und machen lange satt. - Also ran an die Oliven ! Im Salat, in der Pasta, als Öl oder pur. Als Power-Snack am Schreibtisch - oder: im Urlaub...mittelmeer gesund !
Tipps gegen den Urlaubs-Jetlag

Sommerurlaub in der Karibik oder auf den Malediven ? - Klingt wunderbar, doch stresst unseren Körper. Durch die Zeitverschiebung kommt er bei einer langen Flugreise erst Mal gehörig aus dem Takt. Plus oder minus neun Stunden sind schließlich kein Klacks. Mit unseren Tricks können Sie dem Jetlag ein Schnippchen schlagen.
Am besten, Sie gewöhnen sich schon eine Woche vor dem Start an die „neue" Zeit. Schlafen Sie jede Nacht eine halbe Stunde mehr - oder weniger, je nachdem wohin die Reise geht.- Außerdem braucht unser Körper auf einem langen Flug das passende Essen. Wenn es in Richtung Westen, also z.B. in die Karibik geht, ist viel leichtes Eiweiß angesagt. Fisch, Milchprodukte oder Fleisch. Vor der Landung dann noch eine Tasse Kaffee oder schwarzer Tee - und Sie bleiben für einen langen Tag besser wach. - Bei einem Flug nach Osten, wie auf die Malediven, tun dagegen Kohlehydrate gut, also: Kartoffeln, Gemüse und Getreide. Außerdem sollten Sie an Bord viel trinken, natürlich möglichst wenig Alkohol. - Und: ganz egal ob Ihr Urlaubsflieger schon am frühen Morgen oder erst am späten Abend startet: ausgeschlafen ins Flugzeug zu steigen ist immer eine gute Lösung, denn: Zeitstress hat unser Körper sowieso noch genug.
Trendsport Tretroller
Klar, wir kennen ihn aus unsere Kinderzeit, den guten alten Tretroller. Kurz anschieben....und dann lossausen. Auf der Straße vor dem Haus, rund um alle Kurven und manchmal auch über Stock und Stein. Jetzt feiert der Roller sein Comeback. Als Trendsport für Erwachsene.
Rollern ist ein perfektes Fitnesstraining mit Rundum-Effekt. Herz und Kreislauf kriegen einen Frische-Kick, schlappe Muskeln bekommen neuen Schwung. Das geht schon beim Anschieben los. Von den Zehenspitzen bis zum Po sind unsere Beine gefordert. Aber auch der Oberkörper hat zu tun: Brust, Rücken und Arme. Schließlich müssen wir damit das Gleichgewicht halten. - Das Beste daran: die Trainings-Dosis können wir selber bestimmen. Wir können langsam im flachen Gelände rollern oder uns eine Berg- und Tal-Strecke aussuchen. Ganz nach Geschmack. - Wer zügig rollert verbraucht ungefähr so viele Kalorien wie beim Joggen. Die Technik bei einem modernen Tretroller ist ganz einfach. Keine Pedale, keine Ketten und keine Gangschaltung. Dafür ein großes Vorderrad und ein kleiner Hinterreifen. Also fast wie in Kindertagen. Ganzkörper-Fitness, die automatisch Spaß macht. Mit Wind in den Haaren...und dem nächsten Abenteuer...gleich um die Ecke.
Oregano - mehr als Pizzagewürz
Auf fast jeder modernen Pizza taucht er auf, dabei ist er uralt. Schon in der Antike war der Oregano berühmt. Sein Name kommt aus dem Altgriechischen. Übersetzt heißt ‚Oregano' so viel wie „Freude der Berge". - Bis heute freut sich unser Gaumen über seinen Geschmack und unser Körper über seine Heilkraft.
Viele ätherische Öle hat die Würzpflanze im Gepäck. Allen voran das sogenannte Thymol. Dazu kommen Kalium und Kalzium. Wichtige Mineralstoffe für unsere Knochen und die Zähne. Mundspülungen mit Oregano sorgen ganz natürlich für festes Zahnfleisch und für frischen Atem. Außerdem kurbelt das Mittelmeer-Kraut unsere Verdauung an, es hilft Wunden heilen - und: tut dem Blut gut. Oregano ist nämlich ein guter Eisen-Spender. - Aber auch als Kopfschmerz-Killer hat sich das Würzkraut einen Namen gemacht. Wenn es in den Schläfen sticht, probieren Sie es mit einem selbstgemachten Oregano-Pfefferminz-Öl. Mixen Sie 100 ml Olivenöl mit einem TL getrocknetem Oregano und einem TL getrockneter Pfefferminze. In einer dunklen Flasche lassen Sie das Ganze ein bis zwei Tage lang ziehen. Dann durch ein Sieb gießen - und: fertig ist der Kopfschmerz-Killer für Schläfen & Co. - ...nicht nur an schwülen Sommertagen.
Schnelle Hilfe bei Sommerrheuma
Es zieht und sticht...in den Schultern, im Nacken, in den Armen, in den Händen oder den Knien. Normalerweise denken wir bei Rheuma an die nasskalte Jahreszeit, an den Spätherbst oder den Spätwinter. Doch die Statistik zeigt: immer öfter tauchen die Gelenk- und Muskelschmerzen auch im Sommer auf. - So können Sie die Beschwerden lindern:
Eine heiße Dusche am Morgen ist eine echte Wohltat, denn: gerade nach dem Aufstehen sind die Gelenke oft besonders steif. Das heiße Wasser macht sie wieder geschmeidig, denn: es kurbelt die Durchblutung an. Anschließend tun ein paar Gymnastik-Übungen gut - und: eine Massage mit Kamillenöl. Ein bewährtes Hausmittel gegen Entzündungen. - Aber auch mit einem „nassen Hemd" lassen sich die Schmerzen lindern. Gesundheitspfarrer Sebastian Kneipp hat es erfunden. Für so ein „Rheuma-Hemd" kochen Sie eine Hand voll Heublumen in zwei Litern Wasser auf. Dann tauchen Sie ein Leinenhemd in den warmen Sud, wringen es aus und ziehen es an. Mit dem feuchten Hemd legen Sie sich gut zugedeckt für anderthalb Stunden in's Bett. Über die Haut dringen die Kräuterwirkstoffe bis in die Gelenke ein. Wie ein Schwamm saugen sie Giftstoffe auf - und: lindern den Rheuma-Schmerz...nicht nur im Sommer.
Sommerpower durch Molke
Wunderbar kühl steht sie im Supermarkt-Regal. Frisch und voller Vitalstoffe. Molke ist eine Wohltat an heißen Sommertagen. Von außen und von innen.
Kaum Kalorien, aber dafür ein dickes Plus an gesunden Vitalstoffen. Schon in der Antike war die Heilkraft der Molke bekannt. Der griechische Arzt Hippokrates - der ‚Vater der Heilkunst' - hat sie „...zur Stärkung des Körpers nach Krankheiten..." verabreicht. Dabei ist Molke eigentlich ein Abfallprodukt. Eine grün-gelbe Flüssigkeit, die beim Käsemachen übrig bleibt. Klingt nicht appetitlich, ist aber verdammt gesund. Viele Vitamine (B, C, E), Spurenelemente und Mineralstoffe stecken in dem „Überbleibsel". Molke sorgt für einen gesunden Darm, sie macht unser Immunsystem und unsere Nerven stark. Sie bringt den Blutdruck ins Gleichgewicht, gibt der Leber frische Power und den Knochen neue Kraft. Bei Gicht und Rheuma kann Molke Wunder wirken. - Außerdem ist sie frisch und kühl ein fantastischer Durstlöscher. Besonders an heißen Sommertagen.
So bleiben Sie jung!
Ewig jung ! - O.k. vielleicht nicht ewig, aber zumindest möglichst lange. Um uns fit und frisch zu halten, gibt es viele Möglichkeiten. Wir haben ein paar Tipps für Sie:
Klar, die biologische Uhr tickt unerbittlich. Trotzdem können wir den Takt langsamer machen. Freie Radikale sind die größten ‚Jugend-Killer'. Mit Sport und der richtigen Ernährung lassen sie sich ausbremsen. Weg mit überflüssigen Pfunden heißt eine wichtige Regel. Viel frisches Obst, viel frisches Gemüse und zweimal pro Woche Fisch auf dem Tisch...ein kleiner, aber wichtiger Schritt für eine „Jung-Diät". Leicht und gesund. Auch „Dinner-Cancelling" ist ein wirksamer Trick. D.h. so ab 18 / 19 Uhr einfach nix mehr essen. Klingt vielleicht brutal, aber hilft unserem Körper beim jung bleiben. Magen und Darm mögen nämlich keine schwere Nachtarbeit. - Sie mögen möglichst viel Schlaf und Bewegung. Schon 20 Minuten am Tag joggen oder schwimmen halten uns fit, gesund - und: vital. Vor allem im Alter, wenn die Uhr nach einem ganz anderen Rhythmus tickt.
Der Pfirsich macht schön
China ist seine Heimat. Von da aus ist er gewandert. Die alten Römer haben ihn in Persien entdeckt und zu uns gebracht. Inzwischen fühlt sich der Pfirsich nicht nur am Mittelmeer, sondern auch in unseren Gärten wohl. - Eine Frucht voller Saft und Schönheitskraft. Gelb, orange, rot - dazu ein unvergleichlicher Duft und eine samtig-zarte Schale. Pfirsiche sehen nicht nur schön aus, sie machen auch schön. Das liegt an den vielen Pflanzenfarbstoffen. Die liefern uns einen ganz natürlichen Sonnenschirm. Sie schützen die Haut und den Körper vor freien Radikalen. Von innen und von außen. Haben Sie es schon mal mit einer Pfirsich-Maske probiert ? In Scheiben oder als Püree kommt das Fruchtfleisch gut eine halbe Stunde lang auf das Gesicht, den Hals oder die Hände. Macht die Haut wunderbar glatt und samtig zart. - Und von Innen ? Sind Pfirsiche ein fantastisches Anti-Stress-Obst ! Vitamin B-3, Magnesium, Selen und Zink heißen die Powerstoffe. Sie helfen bei Unruhe und Nervosität. Also: greifen Sie zu, wenn Sie sommerfrische Pfirsiche aus der nächsten Obstkiste anlachen. Gute Laune und Schönheit sind vorprogrammiert.
Gesundes Barfußlaufen

Schuhe, ab in die Ecke...Socken runter ...und am Strand barfuss laufen. Kaum im Urlaub angekommen, sehnen wir uns danach. Körnigen Sand und sanfte Wellen an den Füßen zu spüren - ist einfach herrlich ! - Und: sehr gesund. Nicht nur für unsere Füße.
Sogar unserer Wirbelsäule tut barfuss laufen gut. Die beiden hängen nämlich eng zusammen. Wenn wir unsere Zehen, die Fußsohlen und die Ballen intensiv bewegen, nimmt die Wirbelsäule automatisch eine gesunde Haltung ein. Blockaden und Verspannungen lösen sich, die Rückenmuskeln werden wieder locker. Ganz natürlich. - Außerdem macht barfuss laufen unsere Venen stark. Nackte Füße sind also ein prima Mittel gegen Krampfadern - und: sie helfen uns sogar beim Entschlacken, denn: die Füße sind so eine Art „Hilfsnieren". Die Drüsen an den Fußsohlen leiten Giftstoffe und gefährliche Säuren aus dem Körper. Am besten funktioniert das mit einem basischen Salzbad ( Reformhaus / Apotheke). Je länger und je öfter, umso besser. Zu Hause oder am Meeresstrand. Barfuss baden und barfuss laufen ist in jedem Fall ein echtes Wellness-Vergnügen. Nicht nur für unsere Füße - und nicht nur im Urlaub.
Bitterstoffe für die Verdauung
Sauer macht lustig - süß macht glücklich....und: bitter macht die Verdauung stark. An diesen Sprüchen ist durchaus was dran. Gerade jetzt im Sommer bietet uns die Natur frische Power für Leber, Magen & Co. - Wir müssen nur zugreifen !
Frischer Salbei, Radiccio oder Grapefruit. Alle drei haben viele Bitterstoffe im Gepäck. Eine gesunde Wohltat für unsere Leber, für den Magen und den Darm. Die Bitterstoffe spendieren uns so eine Art „Verdauungs-Jogging". Sie ziehen die Schleimhäute zusammen und pressen Schlacken aus dem Körper. Giftstoffe, schädliche Bakterien, Viren oder Pilze - fertig zum Abtransport ! Hausputz bis in den letzen Winkel. Selbst aus den tiefsten Magen- oder Darmfalten lassen sich die Schädlinge locker herauslocken. Die meisten Gemüse-Bitterstoffe stecken in Rucola, Radiccio, Endivien und Chicoree. Als Mix geben sie einen super-gesunden Verdauungs-Salat. - Falls Sie lieber Obst mögen, wählen Sie Zitronen, Grapefruits oder Orangen. Auch die haben jede Menge Bitterstoffe im Gepäck. Als fruchtiger Snack zwischendurch oder als Saft...gemeinsam in einem kühlen Glas.
Was kann der Schwarzkümmel?
In der Antike und im Mittelalter galt er als heilkräftiger Allrounder. Dann ist er lange in Vergessenheit geraten. - Und heute ? ...hat die moderne Medizin seine gesunde Power wieder entdeckt - und festgestellt: der ‚Schwarze Kümmel' kann eine ganze Menge, nicht nur als Streusel auf einem Fladenbrot.
„Nigella sativa" heißt der Schwarzkümmel ganz wissenschaftlich. Seine Samen sehen wie Sesam aus, nur sind sie von Natur aus schwarz statt hell. Über 100 (!) Heilstoffe stecken in den kleinen Körnern. Besonders wertvoll: die Linolsäure, eine gesunde Fettsäure, die unser Immunsystem stark macht. Dazu kommt „Nigellon", ein ätherisches Öl, das den Atemwegen gut tut. Vor allem bei Heuschnupfen, Bronchial-Asthma und Keuchhusten hat sich das sanft-scharfe Aroma bewährt. Aus zerstoßenem Schwarzkümmel können Sie einen wohltuenden Tee kochen, Sie können die schwarzen Samen als gesunde Würze über einen Salat streuen - oder reines Schwarzkümmel-Öl für eine glatte und straffe Haut verwenden. Angeblich hat sich schon die ägyptische Beauty-Queen Nofretete damit gebadet und gesalbt. Und angeblich hat schon Mohammed verkündet: „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit - außer den Tod".
Sommerfrische für die Haut
Wenn die Sommersonne lockt, dann wollen wir nur eines: so schnell wie möglich raus aus dem Haus - und möglichst viel Luft, Licht und Wärme tanken. Doch oft kriegt unsere Haut dann mehr Sonne ab, als ihr gut tut. Mit unseren Tipps bleibt sie trotzdem schön - und: sommerfrisch.
Gut vorbereitet sollten wir unsere Haut in die Sonne schicken. Das fängt schon am Morgen nach dem Duschen an. Ideal sind Cremes oder eine Body-Lotion mit UV-Schutz. Bei trockener Haut darf es ruhig eine dickere Creme sein, bei normaler oder fettiger Haut eher Sonnenmilch oder ein zartes Fluid. - Hat die Haut trotz UV-Filter einen leichten Brand abgekriegt, helfen After-Sun-Präparate mit natürlichen Inhaltsstoffen. Kamillenblüten oder Hamamelis-Extrakte beruhigen die sonnengestresste Haut und lindern Entzündungen. - Aber auch ohne Brand hat unsere Hülle nach einem Sonnenbad großen Durst. Den kann die Aloe Vera prima stillen. Die Wüstenpflanze ist DAS perfekte After-Sun-Gewächs. Sie bringt nicht nur eine dicke Portion Feuchtigkeit, sondern auch eine Extra-Portion ‚Coolness' mit. Als Saft, als Gel oder als leichte Creme verwöhnt sie unsere Haut...einen ganzen Sommer lang.
Schlank werden durch richtiges Kauen
Der Sommer ist da - und es ist höchste Zeit für eine knackige Bikini-Figur! Sie können sich mit aufwändigen Diäten rumplagen - oder: sich ganz einfach schlank kauen ! - So funktioniert's: Lust auf Genuss heißt das Motto - klingt doch toll ! Es kommt nämlich nicht darauf an, WAS Sie essen, sondern WIE Sie essen. Die wichtigste Grundregel: nehmen Sie sich Zeit ! Nicht schlingen, sondern ganz intensiv kauen ist angesagt. Jeden einzelnen Bissen. Am Anfang 25-mal, später sogar 50- bis 60-mal ! Der Effekt: Sie sind viel schneller satt ! - Außerdem sorgt so eine „Kautherapie" im Lauf der Zeit für eine gesündere Ernährung. Wenn Sie billige Pökel-Wurst, Brot aus der Fabrik oder Gerichte mit Konservierungs- und Farbstoffen intensiv kauen, merken Sie erst, wie künstlich das schmeckt - und: kriegen automatisch Lust auf mehr Geschmack. Auf Vollkornbrot, auf frisches Obst oder rohes Gemüse. Und das ist sowieso gut für die schlanke Linie - und: für die Gesundheit.
Power-Paket Petersilie
Schon in der Antike war das grüne Kraut eine berühmte Heilpflanze. Zur Linderung von Menstruationsbeschwerden und als harntreibendes Mittel wurde sie eingesetzt. Inzwischen ist der „Peterling" (das „Peterle") aus den Taschen der Ärzte in unserem Küchen-Alltag gelandet. Doch bis heute kann die Petersilie weit mehr, als nur würzen.
Vor allem unsere Immunabwehr kriegt durch die Petersilie einen gewaltigen Schub. In dem würzigen Kraut steckt nämlich jede Menge Vitamin C. Außerdem spendiert uns die Pflanze viele Mineralien. Vor allem Kalium, Eisen und Kalzium. Frische Petersilie ist ein prima Mittel gegen Knochenschwund und Blutarmut. Sie regt die Verdauung an und senkt den Blutdruck. Auch als Schönheitsmittel hat sich das grüne Kraut einen Namen gemacht. Überbrühen Sie eine Hand voll gehackte Petersilie mit kochendem Wasser. Dann den Sud abgießen und die Pflanzen leicht ausdrücken. Zwischen zwei Mulltüchern oder in einem Mullsäckchen kommt der Brei für eine Weile aufs Gesicht. Macht die Haut stark und hilft bei erweiterten Äderchen. Und sogar bei Insektenstichen wirkt die Pflanze wahre Wunder. Reiben Sie die Stichstellen mit frischen Blättern ein - und: der Juckreiz verschwindet ganz schnell. Lassen Sie sich Ihre Petersilie also auf keinen Fall vom Brot nehmen!
1. Hilfe bei Grill-Verbrennungen
Fast jedem von uns ist es schon mal passiert. Gerade jetzt im Sommer. Da wollen wir eine Kartoffel oder ein Steak vom Grill holen – und schon...haben wir uns die Finger verbrannt....Erste Hilfe gibt’s ganz natürlich. Kaltes Wasser – rund 10 Minuten lang. Das hilft bei leichten Brandwunden. Die Schmerzen lassen nach und mögliche Schwellungen halten sich in Grenzen. Dann kommt ein kaltes Tuch auf die verbrannten Stellen. Der ‚Cool-Down-Effekt’ zieht die die Blutgefäße zusammen und macht sie gegen mögliche Keime dicht. Auch Teebaumöl hilft wunderbar beim Heilen von Brandwunden. Wickeln Sie nach der Kühlung einen Mullverband um die Wunde und träufeln Sie ein paar Tropfen Teebaumöl darauf. Riecht nicht besonders gut – aber hilft ! Das Öl desinfiziert ganz natürlich – und hält zusätzlich kühl. Beim Heilen von leichten Brandwunden tut auch Aloe-Saft gut. Er steckt vor allem in den dickfleischigen Blättern und ist ein prima Wundheilmittel. Mit dem Saft reiben Sie die verbrannte Haut vorsichtig ein. – Die natürlichen Mittel sollten Sie aber nur bei leichten Verbrennungen anwenden. – Tauchen größere Blasen auf ( ab ca. 2€ -Größe) – gibt’s nur eines: ab zum nächsten Arzt oder Apotheker.
Anti-Hitze-Tipps
Das Thermometer steigt - und wir stöhnen...Alle Jahre wieder bringt uns die Sommerhitze gehörig in's Schwitzen. 30 Grad und mehr machen uns gehörig schlapp. Mit unseren Tipps können Sie der Hitze ein Schnippchen schlagen.
Coolness an heißen Tagen....da helfen manchmal schon ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf der Stirn und auf den Schläfen. Die wirken nicht nur angenehm kühl, sondern geben auch dem trägen Kreislauf frischen Schwung. Überhaupt tut bei Hitze alles gut, was frisch macht: ein knackiger Salat, kühles Mineralwasser oder Früchte, die viel Wasser und viele Spurenelemente im Gepäck haben. Melonen, Gurken oder Tomaten sind ideale Sommer-Snacks. Gemüse kann jetzt sogar eine Extra-Portion Salz vertragen, denn: grade wenn wir schwitzen, braucht unser Körper mehr davon. - Und: auch an heißen Tagen ist Bewegung angesagt. Klar, nicht in der größten Mittagshitze, sondern früh morgens oder am Abend, wenn's kühler wird...ein leichter Lauf, danach eine lauwarme Dusche - und: eine kurze Abreibung mit Franzbranntwein...dann haben sogar geschwollene Sommerbeine die Hitze nicht mehr dick.
Shiatsu: Die sanfte Kraft der Berührung
Sich fallen lassen, die Augen schließen, spüren und genießen...das klappt nicht nur im Urlaub, sondern auch mit ‚Shiatsu' - einer sanften Massage aus Fernost. So funktioniert die ‚Kraft der Berührung'.
‚Shi-atsu' kommt aus dem japanischen. ‚Shi' bedeutet Finger - und ‚atsu' bedeutet Druck. Doch der ‚Finger-Druck' ist in diesem Fall sehr sanft. Bei einer Shi-atsu-Massage werden die Muskeln nicht kräftig geknetet oder geklopft - sondern intensiv gestreichelt. Gesicht, Nacken, Rücken, Arme, Bauch und Beine sollen sich ganz locker entspannen. Im Unterschied zu anderen asiatischen Entspannungstechniken (Akupunktur, Akupressur) soll ‚Shi-atsu' nicht nur einzelne Punkte, sondern die gesamten Energiebahnen lockern - im Körper und in der Seele, heißt es. Wer nach Außen ständig stark sein muss, kriegt mit den sanften Streicheleinheiten nicht nur einen wunderbaren Stress-Killer, sondern endlich auch wieder Kontakt mit dem eigenen Körper, den Sinnen und dem „Ich".
(In Deutschland gibt es rund 700 qualifizierte Shiatsu-Praktiker, weitere Informationen unter: www.shiatsu-gsd.de )
Schönheit aus dem Meer

Ein Urlaub am Meer kann ein fantastischer Schönmacher sein ! Das Wasser hat nämlich jede Menge Hautschmeichler im Gepäck. Doch auch zu Hause können die Wirkstoffe unseren Body wunderbar verwöhnen.
Salz und Algen - machen unseren Körper schön. Im Sommerurlaub oder ganz einfach zu Hause. Ein warmes Meerwasserbad entspannt nicht nur unsere Muskeln und Gelenke, sondern gibt auch der Haut einen extra Beauty-Kick. Geben Sie 500 Gramm Meersalz in die Wanne - und: tauchen Sie bei 37 Grad rund eine Viertelstunde ab....Die Salz-Wasser-Mischung ähnelt unserem Blut - und deshalb tut sie uns so gut. Über die Haut spendet uns der Mix viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Stoffwechsel kommt in Schwung - und Schlacken kommen weg. Die Haut wird wieder glatt und straff. Einen ähnlichen Beauty-Effekt liefern Algen. Die stecken inzwischen auch in vielen Badezusätzen. Sie spenden Feuchtigkeit und Extra-Vitamine für die Haut. - Meereskraft für die Schönheit...funktioniert also ganz einfach....auch ohne teuren Sommerurlaub am Strand.
Powerwurzel Radieschen
Knackig frisch und sehr gesund. Jetzt im Sommer haben sie Hochsaison. Sie landen im Salat oder leuchten auf dem Teller. Doch die Radieschen sehen nicht nur hübsch aus, sie spendieren uns auch ein großes Gesundheits-Plus. Wir müssen nur zugreifen:
Vor allem Senföle haben die kugelrunden Wurzeln im Gepäck. Eine mächtige Abwehrwaffe. Mit den scharfen Duftstoffen schlagen sie beim Wachsen unterirdische Fressfeinde in die Flucht. Wenn wir Radieschen essen, bleiben die Senföle ihrer Aufgabe treu. Schon auf der Zunge und im Gaumen gehen sie auf die Jagd. Sie machen schädlichen Bakterien und Pilzen den Garaus, sie reinigen den Magen und den Darm - und: desinfizieren die Schleimhäute. Radieschen sind also echte „Durchputzer". Außerdem beugen sie Gallen-, Nieren- und Blasensteinen vor. Roh geknabbert oder als Scheiben im Salat. Schon sechs Radieschen am Tag halten unsere Verdauung natürlich gesund. - Einziger Nachteil: die Wurzeln können -je nach Anbau - auch eine Menge schädliches Nitrat speichern. Deshalb: Radieschen am besten beim Biobauern oder im Bioladen kaufen. Dann sind sie nicht nur rot und rund, sondern vor allem: gesund.
Immuntraining für den Sommer
Viel Licht und viel Luft. Wir genießen die Sonne und jede Menge Plus-Grade. Für viele von uns ist der Sommer DAS Symbol für Fitness und Gesundheit. Da müsste unser Immunsystem doch automatisch in Hochform sein. Ist es aber nicht. Hitze, UV-Strahlen und Ozon attackieren unsere Abwehrkräfte. So können Sie vorbeugen:
Drei Vitamine braucht der Körper für ein starkes Immunsystem. A, C und E heißen die Abwehrkünstler. Im Team schützen sie unsere Zellen am besten vor aggressiven Substanzen. Frische Tomaten, Karotten, grüne Paprika, Zitronensaft und Weizenkeimöl - daraus können Sie sich ganz einfach einen sommerlichen ‚Immunsalat' zaubern. Genauso wichtig sind die Spurenelemente Selen, Zink und Eisen. Eine große Portion Eisen steckt z.B. in Schnittlauch oder Vollkornbrot. Zink spendieren uns Hähnchenfleisch oder Pinienkerne - und Selen können wir mit Sesamsamen, Kokosnüssen und Meeresfisch tanken. - Zusätzliche Power liefert uns Joghurt. Wer jeden Tag zwei Becher Naturjoghurt löffelt, gibt der Immunabwehr einen Extra-Kick. Leicht gekühlt schmeckt er nicht nur erfrischend, sondern hält auch den Darm gesund. - Und: je fitter der Darm, umso gesünder der Mensch...nicht nur im Sommer.
Heilpflanze für Frauen: die Traubensilberkerze
Getrocknet oder in Scheiben geschnitten. Schon heilkundige Indianerinnen haben die Pflanze verwendet. Als Wundermittel bei Menstruationsbeschwerden, bei Geburten und in den Wechseljahren. Bis heute hat die „Frauenpflanze" nichts von ihrer Kraft verloren.
Sie blüht so schön! Mit langen hohen Rispen! Doch ihre Power steckt In der Wurzel. Die unterirdischen Inhaltstoffe der Traubensilberkerze hat inzwischen auch die moderne Pharmaindustrie untersucht. Einer davon heißt: Iso-Propanol. Das ist ein Pflanzen-Hormon. Der Stoff hilft bei Hitzewalllungen, bei Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren. Natürlicher als jede Hormon-Pille. Risiken und Nebenwirkungen...fast Null (Apotheken-Umschau (05/09). - Außerdem mag es die Frauen-Wurzel mäßig aber regelmäßig. Als täglicher Tee ist sie nicht geeignet - und: wer Probleme mit der Leber hat, sollte auf die Traubensilberkerze besser verzichten. - Selbst bei den Indianern war die ‚Frauen-Wurzel' nicht jeden Tag im Einsatz, sondern nur bei Geburten, Menstruationsbeschwerden und in den Wechseljahren.
Gyrotonic - für einen gesunden Rücken
‚Gyrotonic' - klingt nach einem neuen Sportgetränk, ist aber was ganz anderes. Gyrotonic bedeutet: gesunder Rücken, gerade Haltung. Geschmeidig, beweglich und fit. Eine sanfte Methode für einen gesunden Rücken, Wirbelsäule & Co.
Fit bis auf die Knochen. Dafür brauchen wir nicht unbedingt High-Tech-Geräte oder schwere Gewichte im Fitness-Studio. Mit Gyrotonic kann der Rücken ganz sanft wieder in Schwung kommen. Gyrotonic ist eine Mischung aus Yoga, Tanz, Schwimmen - und Tai Chi, dem chinesischen „Schattenboxen". Fließende Bewegungen statt „Mucki-Bude" - und entspanntes Atmen...das sind die Grundlagen für kräftige Rückenmuskeln und eine starke Wirbelsäule. An den speziellen Geräten lösen sich Verspannungen, unser „Gerüst" kriegt neue Power. Sanft, aber gezielt. Die Übungen sind eine Wohltat bei akuten und chronischen Rückenproblemen. Inzwischen arbeiten auch Reha-Zentren und Wellness-Studios mit der Gyrotonic-Methode...damit Wirbelsäule & Co. ganz geschmeidig in Schuss bleiben.
Mehr Infos unter: www.gyrotonic-europe.de
Kraftpaket Sojabohne
In Asien ist die Sojabohne seit rund 5000 (!) Jahren eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Neben Reis, Weizen, Gerste und Hirse gehört sie zu den „fünf heiligen Pflanzen". Kein Wunder ! Es gibt kaum ein Gewächs, das so gesund und gleichzeitig so verwandlungsfähig ist.
Sojasprossen, Sojamehl, Sojamilch, Tofu, Miso oder Sojasoße. „Shi-Yu", die „große Bohne" heißt sie in der Übersetzung -und sie hat's wirklich in sich ! Viel pflanzliches Eiweiß, aber Null (!) Cholesterin. Soja gibt Power wie ein kleines Steak , ohne unsere Arterien zu verstopfen. Also: Ein prima Schutz gegen Krampfadern, Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem bringen sie etliche B-Vitamine, Vitamin E, Ballaststoffe und gesundes Fett mit. Sojaprodukte machen ordentlich satt ohne den Körper zu belasten. Sie sind natürliche „Bodybuilder". Sie geben den Muskeln Kraft, halten den Blutdruck auf einem gesunden Level und schonen unsere Verdauung. - Vor Tausenden von Jahren soll der chinesische Kaiser Li-Chin die Sojabohne vom Gott der Affen geschenkt bekommen haben ..."damit das Volk nie wieder Hunger leidet..."
Was steckt in der Süßholz-Wurzel?
Schwarz wie die Nacht und süß wie die Sünde ? - Klar ! Da denken wir erst Mal an einen kräftigen Espresso im Italien-Urlaub. Doch die süß-schwarze Kombination steckt auch in einer Wurzel, die mit Espresso rein gar nichts zu tun hat. Nämlich in der Süßholz-Wurzel.
Auch sie ist schwarz wie die Nacht, schmeckt süß - und ist auch noch gesund. - O.k. inzwischen kennen wir sie fast nur noch aus dem Supermarkt-Regal. Als Lakritze oder „Bärendreck". Dabei ist die Süßholzwurzel viel mehr als ‚Nascherei aus dem Plastikbeutel'. Sie ist ein echtes Natur-Heilmittel mit einer langen Tradition. Schon die Alten Ägypter haben auf die Kraft der dunklen Wurzel geschworen. Bei Atemwegs-Problemen und zur Stärkung der Bronchien. - Inzwischen hat die moderne Medizin weitere Heilkräfte entdeckt. Süßholz-Extrakt hemmt Viren, stoppt Bakterien und: legt eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut. - Außerdem sorgen die Wurzeln ganz natürlich für frischen Atem. Kauen Sie einfach mal zwischendurch auf einem Stück „Lakritze pur" herum.... Getrocknet gibt's Süßholz in der Apotheke. Dunkel wie die Nacht, süß wie die Sünde - und auch noch gesund !
Schnelle Tipps gegen Sommergrippe
Sicher sind wir nie. Sie überfällt uns im Frühling, im Herbst, im Winter – oder ausgerechtet jetzt im Sommer ! Heiße Außentemperaturen, kalte Klimaanlagen – und schwupp: Schon hat uns eine Erkältung erwischt. So bieten Sie dem Sommer-Schnupfen paroli: Echt gemein, so eine Sommer-Erkältung ! Draußen locken Seen, Freibäder, Biergärten oder Grillabende...und wir: liegen auf der Nase ! Da haben wir doch gar keine Lust auf heißen Tee oder Dampfbäder. Trotzdem tut auch im Sommer ein Erkältungstee wunderbar gut. Nicht heiß, aber warm. Mit einem Plus an Flüssigkeit wird unser Körper Viren und Bakterien schneller los. – Wenn Ihnen Dampf-Inhalationen im Sommer zu heiß sind, reiben Sie Nase und Brust einfach mit Eukalyptus-, Fichtennadel- oder Pfefferminzöl ein. Die Substanzen in den Pflanzen wirken angenehm kühl und lassen uns bald wieder frei durchatmen. Zusätzlich können wir unsere Abehrkräfte mit viel frischem Obst und Gemüse fit machen. Davon gibt es gerade jetzt mehr als genug. Also: ran an all die Freiland-Erdbeeren, die ersten Krischen, Paprikas und all die anderen Vitamin-C-Bomben, die uns der Sommer zu bieten hat.
Heilpflanze mit Köpfchen - der Rotklee
Zauberkräfte hat man ihm schon nachgesagt. Denn da, wo Rotklee wächst, ist der Ackerboden besonders gut. Ein Phänomen, das lange ein Rätsel war. Inzwischen kennt sich auch die Medizin mit der Feld- und Wiesenblume aus. Und: noch immer steckt der zarte Rotschopf voll gesunder Überraschungen.
Natürliche Pflanzenhormone sind ein dickes Plus beim Rotklee. Dazu kommt eine große Portion Eiweiß. Außerdem stecken Vitamin E, Selen, Kalzium, Zink, Magnesium und Gerbstoffe in der Pflanze. Lange war der Rotklee als „Frauenkraut" bekannt. Bei Beschwerden in den Wechseljahren, gegen Unruhe und Hitzewallungen. - Doch der hübsche „Rotschopf" kann noch mehr. Rotklee-Extrakte finden wir inzwischen in vielen Anti-Aging-Produkten. Die Pflanzenstoffe machen die Haut straff, schützen die Blutgefäße und halten freie Radikale in Schach. In einem Salat sind die rosa-lila Blüten nicht nur ein schöner Farbtupfer, sondern auch noch gesund ! - Außerdem geben frische Kleeköpfchen ein prima Erfrischungsgetränk für heiße Sommertage. Dafür kochen Sie die Blüten in Wasser aus. Dann den Sud filtern, eventuell süßen - und: die Heilkraft kalt genießen.
Tipps gegen "Winkfleisch" an den Armen
Armfrei heißt das Motto an heißen Sommertagen. In ärmellosen Tops und T-Shirts fühlen wir uns dann am wohlsten. - Doch: Oh, Schreck! Statt straff und schön präsentieren sich die Arme schlaff und wabbelig in den knappen Teilen. Mit unseren Tipps können Sie das unschöne „Winkfleisch" ganz einfach in den Griff kriegen.
Hanteln hoch! Schon mit einem simplen Training lassen sich schlappe Armmuskeln gehörig auf Trab bringen. Wenn Sie keine Hanteln zur Hand haben, tun's auch volle Wasserflaschen (1 Liter). Die stemmen Sie in die Höhe oder schwingen Sie langsam hin und her. Schon 10 Minuten am Tag bringen frische Spannkraft in die Arme. Auch Wasser gibt einen super Anti-Schlabber-Effekt. Nach dem Schwimmen einfach noch eine Weile mit den Fäusten unter Wasser boxen. Das ist ein echter Power-Kick für Bizeps und Trizeps! Damit die Arme nicht nur straff, sondern auch glatt werden, können Sie ihnen anschließend eine Abreibung mit Meersalz und ausgepressten Zitronenhälften gönnen. Und zum Schluss: eine Massage mit Baby-Öl. Macht schuppige Arme und trockene Ellenbogen samtweich und streichelzart. - Für einen perfekten Sommer-Auftritt in ärmellosen Tops, T-Shirts & Co.
Tipps gegen sprödes Sommerhaar
Sonne satt und Badestrand ! Ob am Baggersee, im Freibad, am eigenen Pool oder beim Urlaub am Meer. - Unser Körper genießt die Sommerluft, doch unsere Haare sind meist nicht begeistert. Sie werden stumpf und spröde. - So kriegen sie ganz natürlich wieder frischen Glanz.
Klar, teure Pflegeprodukte für sommer-strapaziertes Haar gibt es jede Menge. Doch viel billiger geht es selbst gemacht. Mit einfachen Hausmitteln. Eine Super-Kur für glänzendes Haar ist z.B. ein Ei-Öl-Zitronen-Mix. Zwei Eigelb, 50 Gramm süßes Mandel- oder Olivenöl und zwei Teelöffel Zitronensaft. Das Ganze verrühren
Sie solange bis eine Art Majonäse entstanden ist. Die kommt dann für 10 Minuten auf die Haare und wird mit warmem Wasser wieder ausgespült. Gibt einen super Glanz-Effekt ! - Mit einem selbst gemachten Festiger können Sie zusätzlich Schimmer auf die Haare zaubern. Dafür mischen Sie einen Viertelliter warmes Wasser mit einem Teelöffel Honig. Zum Schluss ein Spritzer Obstessig - und: fertig ist der Festiger für schönes Sommerhaar. Glänzend-günstig und natürlich gesund !
Bier kann sogar gesund sein!

Flasche aufmachen, eingießen - und genießen ! Für viele von uns gehört ein kühles Bier zum perfekten Feierabend. - Und: es ist sogar gesund. So können Sie die Hopfen-Kraft für sich nutzen:
Ein frisches Helles oder ein kühles Dunkles - und das auch noch gesund ! Klingt super und ist eine gute Nachricht für alle, die gerne Bier trinken. - Doch: alkoholfrei muss es sein, damit es gut tut. Wasser, Hopfen, Malz, und Hefe. Nach dem deutschen Reinheitsgebot stecken im Bier fast nur Pflanzen. Konservierungsstoffe sind tabu. Außerdem stecken im Bier viele B-Vitamine und Folsäure. Es ist gut bekömmlich und enthält kaum Zucker. Bier hat nämlich deutlich weniger Kalorien als Vollmilch, Wein oder Sekt. - Einziger Nachteil: es regt den Appetit an. Der berüchtigte Bierbauch kommt also nicht vom Trinken, sondern höchstens vom Essen. Aber bei alkoholfreiem Bier brauchen wir sowieso keine deftige Grundlage, sondern können es als das genießen, was es ist: ein erfrischend-gesunder Durstlöscher - nicht nur an heißen Sommertagen.
Gesunde Möhrchen

Schon die Alten Römer haben die „carotta" gerne gegessen. Bis heute gehört die Wurzel zu den beliebtesten Gemüsesorten. Babys kriegen die gelben Rüben als Brei, Kinder kriegen sie roh als Zwischenmahlzeit in die Hand gedrückt...bis in's hohe Alter profitiert unser Körper von der gesunden Wurzel.
Schon an der orangen Farbe können wir es erkennen: Karotten haben jede Menge Beta-Karotin im Gepäck. Eine Wunderwaffe für unser Immunsystem. Den Schleimhäuten spendiert der Pflanzenfarbstoff einen dicken Panzer gegen Viren und Bakterien. Außerdem ist Beta-Karotin eine Vorstufe für das lebenswichtige Vitamin A. Da hält die Karotte sogar den Weltrekord ! Schon eine einzige (!) gelbe Rübe ersetzt eine dicke Vitamin-A-Pille aus der Apotheke, und: ist auch noch viel gesünder. Sogar Schwangere können soviel Karotten essen, wie sie wollen. Das knackige Wurzelgemüse hält nicht nur Augen, Herz und Kreislauf fit, es ist auch ein prima ‚Schönmacher' für Haare, Haut und Nägel. - Einziger Nachteil: ihre gesunde Power geben die gelben Rüben nicht freiwillig her. Nur mit Fett kann unser Körper die Vitamin- Schatzkammer knacken. Das klappt beim Dünsten mit einem Schuss Öl - oder: bei rohen Karotten ganz einfach mit einem Stück Butterbrot.
Ayurveda für die Bikini-Figur
Ayurveda, die indische Gesundheitslehre ist Jahrtausende alt - und: topp-aktuell wie nie ! Sie kann uns heilen - oder uns bei der Schönheitspflege helfen. Ganz natürlich und fast zum Null-Tarif. Ayurveda-Tipps für die Bikini-Figur.
Massage und Wärme, sagt die Ayurveda-Lehre, bringen unser Bindegewebe mächtig in Schwung. Reibung und bestimmte Kräuter können Cellulitis-Dellen mildern und Fettpolster schmelzen lassen....sanft und sicher. - Ein Mix aus Zitrusfrüchten, Kokosflocken, und ein paar Tropfen Sesam- oder Senföl ist eine wunderbare Grundlage für eine geschmeidig-glatte Haut. Die Mischung lassen Sie heiß werden, und füllen das Ganze dann in einen Waschhandschuh oder in einen kleinen Stoffbeutel. Mit so einem selbst gemachten „Duftstempel" können Sie den Körper beim Duschen oder Baden massieren. Riecht nicht nur wunderbar, sondern schwemmt auch automatisch Haut-Schlacken weg. - Oder Sie probieren es mit der reinen Kräutermassage - „Udvartana". Das ist eine Mischung aus fein gemahlenem Kräuterpulver mit Öl oder Wasser. Peelt Problemzonen sanft, aber intensiv. - Und macht die Figur natürlich Bikini-fit.
Die rote Johannisbeere
Sie bereitet sich gerade wieder auf ihren großen Auftritt vor. Die rote Johannisbeere. Ihren Namen hat sie aus dem christlichen Kalender, denn: rund um den Johannistag (24. Juni) liefert sie uns die ersten Früchte. Frisch vom Strauch und super gesund. Johannisbeeren sind natürliche Multivitamin-Pillen. Sie strotzen nur so vor Vitamin C. Drei bis vier Rispen – und schon ist der Tagesbedarf gedeckt. Eine Super-Waffe für unser Immunsystem. „Per Eilboten“ schickt unser Körper das Vitamin C über den Darm in’s Blut und von da aus in jede einzelne Körperzelle. Die panzern sich mit dem Vitamin gegen freie Radikale, bauen damit einen Schutzschild für die Schleimhäute, und: beruhigen die Nerven. Außerdem bringen Johannisbeeren B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Mangan mit. – O.k. Rote Johannisbeeren schmecken nicht süß, nicht mal wenn sie reif sind. Schon beim Gedanken an die Beeren verziehen sich manche Gesichter...Klar: Johannisbeeren sind eine saure Medizin, aber: verdammt gesund! Vor allem jetzt, frisch vom Strauch.
Wohltat für die Füße - fidschianische Muschelmassage
Mal wieder ist / geht eine stressige Arbeitswoche zu Ende. Wir fühlen uns platt, unsere Füße tun weh - und der (Sommer) Urlaub lässt (noch) auf sich warten....dann kann uns eine fidschianische Muschel-Massage wieder auf Trab bringen.
Reif für die Insel ? – Kein Problem ! Einen Südsee-Kurzurlaub können wir unseren Füssen auch ganz locker zu Hause gönnen. Mit einer fidischianischen Muschelmassage sind Fußschmerzen schnell wieder futsch. Alles was Sie dafür brauchen ist: Wasser, Meersalz und natürlich eine möglichst große Muschelschale. Jakobsmuschel oder Tigermuschel. Urlaubs-Muscheln vom Nord- oder Ostseestrand gehen aber auch. Hauptsache: die Oberfläche ist möglichst rau. – Auftakt für die fidschianische Muschelmassage ist ein warmes Fußbad aus einer Handvoll Meersalz und Wasser. Da können sich die Füße erst Mal entspannen. Dann kommt die Muschel zum Einsatz. Eine Massage mit der rauen Oberfläche rubbelt lästige Hornhaut sanft weg – und: regt die Energiebahnen im Körper an. Zum Schluss werden die Füße mit duftendem Kokosöl eingerieben....spätestens dann fühlen wir uns...wie...bei einem Urlaub auf den Fidschi-Inseln.
Gesund geerdet mit Heilerde
Mit den Händen mal so richtig im Matsch wühlen....machen nicht nur Kinder gern. Auch uns Erwachsenen kann so ein erdiger Brei einen speziellen Wohlfühl-Effekt spendieren. Heilerde macht’s möglich. Von außen und sogar von innen tut sie unserem Körper gut. – So können Sie von der gesunden Erdkraft profitieren:
Ob als Schlammbad, als Hautmaske oder als wohltuender Wickel. Heilerde ist ein echter Allrounder. Das Geheimnis des feinen Pulvers steckt in seinem Mineralien-Mix. U.a. hat die heilende Erde Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium und Silikate im Gepäck. Wie ein Schwamm saugt sie Giftstoffe aus der Haut und aus dem Körper. Bei Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden hilft ein Heilerde-Drink. Rühren Sie ein bis zwei Teelöffel voll in Wasser oder Kräutertee ein – und trinken Sie den Mix langsam Schluck für Schluck...vor oder nach dem Essen. Das bindet überschüssige Magensäure und schädliche Bakterien. – Auch von außen wirkt der „Löschblatt-Effekt“. Als Schönheitshelfer bei Pickeln und Akne. Ein Brei aus dem feinen Pulver saugt überschüssigen Talg auf und sorgt außerdem für ein sanftes Peeling. Also: ran an den Matsch – und: keine Angst vor dem „Dreck“ ! Echte Heilerde ist steril. (Rezept für Heilerde-Maske bei Akne und unreiner Haut: 3 TL Wasser oder Kräutertee mit 7 TL Heilerde zu einem cremigen Brei verrühren. Auf das Gesicht auftragen – Augen und Lippen aussparen ! – Den Brei eine knappe halbe Stunde trocknen lassen. Dann die Erde mit den Händen vorsichtig abrubbeln und anschließend mit klarem Wasser abwaschen. Das Ganze ein- bis dreimal pro Woche)
Durstlöscher Wassermelone
Leicht gekühlt schmeckt sie am besten. Süß und frisch wie Limonade...aber sehr viel gesünder ! Mit ihren Inhaltsstoffen stellt die Wassermelone viele Durstlöscher in den Schatten. Vor allem an heißen (Früh-)Sommertagen.
Gelb, hellrot oder dunkelrot. Schon das Fruchtfleisch verrät uns: Wassermelonen haben viele Karotene im Gepäck. Daraus bastelt unser Körper Vitamin A. Wichtig für die Augen, für die Gene und die Nerven. Dazu kommen B-Vitamine, Eisen und eine dicke Portion Vitamin C für das Immunsystem. – Doch die Melone kann noch mehr. Auf den Darm wirkt sie wie eine Verjüngungs-Kur....schon 10 Minuten (!) nach dem Essen passiert das Wunderwerk. Unsere Verdauung stürzt sich regelrecht auf die gesunden Stoffe. Und das Blut bringt sie in jede Zelle. Dort machen sie freien Radikalen, Viren und Bakterien ganz gesund den Garaus. – Melonen wachsen gern auf Sizilien, auf Kreta oder in Israel. Jeder Biss ist also auch ein kleines Stück Sommerurlaub. – Sogar daheim auf dem Balkon oder am Baggersee.
Vitaler Powerstoff - Fit und schön mit Sauerstoff
Er spendet neue Energie, er sorgt für Frische-Kicks und: gilt als echter Schönmacher. Sauerstoff liegt voll im Trend. Bei Beauty-Behandlungen, als Wirkstoff in Cremes, im Mineralwasser oder einfach an der „frischen Luft“. Sauerstoff ist ein geniales Element für unsere Gesundheit – und: für unsere Schönheit. Jeder von uns kennt den Effekt: Nach einem Spaziergang sehen wir besonders schön und strahlend aus. Aber auch zwischendurch können wir unserem Sauerstoff-Level Gutes tun. Blasen Sie Müdigkeit doch ganz einfach weg. Pusten Sie einen Luftballon auf, wenn Sie sich schlapp fühlen. Das dehnt die Lunge und sie hat anschließend mehr Platz für den Powerstoff. Doch auch über die Haut können wir unserem Köper eine Extra-Dosis Sauerstoff gönnen. Mit einem regelmäßigen Luftbad. – Ganz bequem zu Hause. Egal bei welchem Wetter. – Legen Sie sich jeden Tag bei offenem Fenster 10 Minuten lang an die Luft – und zwar nackt. Danach massieren Sie den Körper ganz sanft mit einer weichen Bürste. Von den Zehenspitzen bis zum Herzen. So ein Sauerstoff-Bad ist ein kostenloses Beauty-Elixier – und: ein Jungbrunnen für jede einzelne Zelle.
Paradiesisch gesund - Noni macht´s möglich
Polynesien ist ihre Heimat. Eine Inselgruppe in der Südsee. Dort wächst die Noni-Frucht auf dem Noni-Baum. Erst vor wenigen Jahren hat die Wissenschaft ihre Kraft entdeckt. Eine Kraft, die’s in sich hat. Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren und jede Menge Anti-Oxydantien. Das ist der Kurz-Steckbrief der Noni-Frucht. Ungefähr so groß wie eine Faust, meist hellgrün und mit vielen „Augen“ – so ähnlich wie bei einer Kartoffel – gibt es die Noni-Frucht inzwischen sogar im Supermarkt. – Über 100 (!) gesunde Stoffe hat die Wissenschaft inzwischen ausgemacht. Wie ein Postbote bringt die Noni neue Kraft in die Körperzellen und hält freie Radikale in Schach. Als Saft oder als frische Frucht macht sie das Immunsystem stark, hilft beim Kitten von Wunden, entgiftet den Körper und bringt den Blutdruck in’s Gleichgewicht. – Mindestens 80 Prozent Fruchtanteil sollte Noni-Saft haben. O.k. Ganz pur schmeckt der Saft „käsig“. - Doch gemixt mit einem Schuss Trauben- oder Heidelbeersaft und einem Glas Wasser ist Noni nicht nur erfrischend, sondern auch paradiesisch gesund.
Schwere Beine, leicht gemacht
Die Temperaturen klettern und die Beine werden immer schwerer. Mit jedem Plus-Grad schwellen sie an und werden dick. Ein paar einfache Tipps können helfen, damit Ihre Venen auch an Hitzetagen nicht schlapp machen. Raus aus der Sonne und rein in den Schatten. Je kühler, umso wohler fühlen sich unsere Venen. Schon bei 23 Grad (!) Außentemperatur werden sie matt – und das Blut staut sich in den Beinen. Kühlen heißt die wichtigste Regel an heißen Tagen. Also: geben Sie Ihren Füßen Luft ! Leichte Schuhe und flache Absätze sind schon mal ein prima Anfang. Genauso: kalte Wadengüsse. Lassen Sie mit der Duschbrause ein paar Minuten lang kaltes Wasser über die Beine fließen. Von den Zehen bis zum Knie. – Klappt auch ganz diskret am Arbeitsplatz, wenn Sie die Füße zwischendurch im Waschraum kühlen. Am besten mit einem erfrischenden Gel oder mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl. – Nach der Arbeit gilt: schwimmen gehen oder soviel wie möglich barfuß laufen. Das massiert die Füße ganz natürlich – und: gibt schweren Beinen wieder ein leichtes Gefühl.
Kugelrund und gesund - der Kohlrabi
Schon die alten Römer haben ihn geschätzt. „Caulo-rapa“, die Stängelrübe. Im Mittelalter sind die Knollen auch bei uns aufgetaucht. Jetzt im Frühsommer schmecken Kohlrabi-Knollen am besten. Da kriegen wir sie ganz frisch. Jung, rund – und vor allem: sehr gesund ! Wenig Kalorien und viele Vitamine. Das sind die großen Pluspunkte, die uns der Kohlrabi bietet. Vor allem mit Vitamin-C ist die Knolle regelrecht voll gepumpt. Ein Super-Schutz für unsere Immunabwehr und für unsere Knochen. Dazu kommen B-Vitamine und: Selen, ein prima Radikalen-Fänger. Aber auch unserem Blut tut der Kohlrabi gut. Eisen, Magnesium und Mangan spendieren uns einen Frische-Kick, sorgen für gute Stimmung und: wappnen uns gegen Stress. Außerdem ist Kohlrabi ein natürlicher Schlank-Macher. Ganz locker schwemmt er überflüssiges Wasser und Giftstoffe aus dem Körper. – Eine Kur mit Kohlrabigemüse- oder Kohlrabisaft kann den Stoffwechsel mächtig in Schwung bringen. – Nur einen Nachteil hat die ‚tolle Knolle’: sie hat auch Nitrit im Gepäck. Deshalb: gekochten Kohlrabi nicht mehr aufwärmen. – Aber: frisch, roh und jung ist die „Stängelrübe“ sowieso am gesündesten.
01.01.1970
Fit-Food für "Schreibtischtäter"
„Wer viel arbeitet, muss auch viel essen“. – Das stimmt nur bedingt. So unterschiedlich wie unsere Jobs sind auch die Kalorien, die wir im Job brauchen. Wenn Sie hauptsächlich am Schreibtisch sitzen (müssen), helfen folgende Tipps: Bloß nicht zuviel und vor allem: bloß nicht zu schwer ! So frustrierend es vielleicht klingt. Bei einem Büro-Job heißt die Grundregel: wenig Kalorien, aber viel Nervennahrung. Hungern müssen Sie deshalb noch lange nicht, es kommt nur auf den richtigen Mix an. Für ein frisches Intermezzo sorgen Joghurt, Buttermilch und Früchte. Obst und Milchprodukte killen den kleinen Hunger zwischendurch, spendieren dem Kopf frischen Brennstoff und belasten das Kalorien-Konto kaum. Genauso wichtig sind Ballaststoffe, denn: langes Sitzen und wenig Bewegung machen den Darm schlapp. Mit Vollkornbrot, Trockenfrüchten und Nüssen können Sie ihn auch an langen Schreibtisch-Tagen in Schwung halten. Naschen ist da sogar ausdrücklich erlaubt ! – Und vor allem: kauen Sie langsam und intensiv. Dann haben unsere Verdauungsorgane weniger Arbeit – und der Kopf hat mehr Platz für frische Ideen.
Freie Nase ohne Chemie
Der Frühling und der Sommer - für Pollenallergiker alle Jahre wieder eine lange Leidenszeit. Die Augen brennen, der Hals kratzt, das Atmen fällt schwer und die Nase ist verstopft. Um schnell wieder Luft zu kriegen, greifen viele zur „chemischen Keule". Doch es geht auch ganz natürlich. So kriegen Sie Ihre Nase ohne Suchtgefahr frei:
Ein natürliches Hausmittel ist Salz. Gönnen Sie Ihrer Nase mehrmals am Tag eine Spülung mit Kochsalzlösung. Auch eine Nasendusche mit Emser Salz oder Meerwasser-Sprays tun den geschwollenen Schleimhäuten gut. - Genauso freut sich die Heuschnupfen-Nase über eine Inhalation mit Dill- oder Fenchelöl. - Alt und bewährt ist auch der sogenannte „Kumpfsche Inhaltationstee". Den können Sie sich in der Apotheke mixen lassen. Er besteht zu gleichen Teilen aus Hopfen, Thymian, Wermut, Lavendel und Rosmarin. - Zusätzliche Pflege bekommen pollengeplagte Nasen mit Sesamöl. Schon ein paar Tropfen legen einen geschmeidigen Schutzfilm auf die Schleimhäute, der lange wirkt. Ganz natürlich - und: ohne Suchtgefahr.
(Zusatzinfo: Nasensalbe mit Sesamöl gibt's auch in der Apotheke. z.B. „GeloSitin")
Die Urkraft der Kartoffel

‚Piti-kinja' wird sie genannt. - und: sie ist alt, sehr alt. Rund 8.000 (!) Jahre hat sie inzwischen auf dem Buckel. Die Knolle, die von Südamerika aus die Welt erobert hat. Jetzt gibt es sie wieder - junge Kartoffeln. Bodenständig und: verdammt gesund.
Bei Hungersnöten war die Kartoffel oft die letzte Rettung. Kein Wunder, denn: die Inhaltstoffe, die die Knolle im Gepäck hat, sind phänomenal ! Dass Kartoffeln dick machen ist übrigens ein Gerücht. Im Gegenteil. Sie können sogar eine Kartoffel-Diät machen. Fette Saucen, Butter oder Sahne braucht die Knolle nicht. Sie hat selbst genug zu bieten. Fast alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente tummeln sich in der Knolle. Kalium steckt drin, viel Vitamin C und eine Menge B-Vitamine. Kartoffeln halten den Zuckerspiegel stabil, schwemmen Giftstoffe aus dem Körper - und: machen lange satt. Außerdem liefern sie viel gesundes Eiweiß. - Von den inneren Werten kann sich also manches Gemüse eine Scheibe abschneiden. Nicht umsonst sagen die Südamerikaner bis heute: „La papa es fuente de vida". Die Kartoffel ist ein Quell des Lebens. Bodenständig, genügsam und vor allem: gesund!
Singen macht glücklich
Wir können es am Morgen unter der Dusche tun, wir können es beim Autofahren machen, am Abend, wenn wir die Kinder ins Bett bringen - oder: einfach nur zwischendurch. Singen macht nicht nur Laune, sondern ist auch gesund.
Ganz egal, ob Sie den richtigen Ton treffen. Holen Sie tief Luft und sagen Sie dann einfach: „..A..." - ...Solange wie es sich gut anfühlt. Das Tönen wirkt wie eine Massage von Innen. Es lässt unseren ganzen Körper angenehm schwingen. Die Knochen, das Gewebe, die Muskeln und die Organe. Es beruhigt den Atem und die Nerven. Außerdem spendiert uns Singen einen kostenlosen Glücks-Cocktail. Der berühmte Botenstoff ‚Serotonin' (der steckt auch in der Schokolade), wird beim Singen angekurbelt. - Und dann schüttet unser Körper auch noch so eine Art hausgemachtes Opium aus. Einen Mix aus Nor-Adrenalin und Endorphinen. Das sind natürliche Glücklich-Macher. - Und: je besser wir drauf sind, umso stabiler ist unser Immunsystem. - Also: bringen Sie Ihren Körper ruhig öfter Mal singend zum Schwingen - ...nicht nur am Morgen unter der Dusche.
Der "Luffaschwamm" - ein echter Schönmacher
Wir wollen Haut zeigen, und zwar möglichst viel! Arme frei, Beine frei! Sonnige Frühsommertage locken uns in kurze Röcke, in kurze Hosen, in den Badeanzug oder den Bikini. Damit unsere Haut in luftigen Zeiten schön aussieht, hat die Natur was ganz Spezielles erfunden, nämlich den Luffaschwamm. - Ein „Schönmacher" stellt sich vor:
Er gehört zu den ältesten Massageprodukten der Welt. ‚Waschlappen-Gurke' wird er auch genannt, der Luffa-Schwamm. Und tatsächlich: besteht er aus der Frucht der sogenannten Schwammgurke, ein Gemüse, das unserer Haut ganz natürliche Schönheits-Dienste leistet. Ob als Trockenmassage oder unter der Dusche. Sanft und locker löst der Luffa-Schwamm abgestorbene Hautschüppchen, Muskeln werden wieder geschmeidig und die Durchblutung wird angeregt. Das Ergebnis ist eine rosige und glatte Haut. Vor allem unsere ‚Problemzonen' profitieren von der Massage mit dem Gemüse-Schwamm. Bauch, Po, Taille - und: natürlich die Oberschenkel. Lästige Cellulitis-Dellen lassen sich damit sanft wegbürsten. Wenn Sie auf den Luffa-Schwamm oder -Handschuh auch noch ein paar Tropfen Orangenöl geben, verstärkt das die Wirkung. Für eine straffe Haut - nicht nur im Frühsommer.
Gesund mit Gänseblümchen

Vom Frühling bis in den späten Herbst blühen sie auf unseren Wiesen. Dass man aus Gänseblümchen Kränze machen kann, weiß jedes Kind. Doch die kleinen Blüten sehen nicht nur putzig aus, sie sind sogar gesund.
Ätherisches Öl, Bitterstoffe und Gerbstoffe machen das kleine Gänseblümchen zu einem großen Helfer für unsere Gesundheit. Streuen Sie einfach ein paar Blüten auf's Butterbrot oder über einen Salat. Ganz sanft und mild wirken die Inhaltsstoffe auf unsere Verdauung, auf die Leber und auf die Haut. Sie helfen beim Entgiften und reinigen das Blut. Mit zwei bis drei Tassen Gänseblümchentee pro Tag lassen sich Blutarmut und sogar Gichtbeschwerden lindern. - Für den Tee überbrühen Sie einen Esslöffel Gänseblümchen mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen das Ganze zugedeckt 10 Minuten lang ziehen. - Lauwarm leistet der Sud auch bei Ekzemen gute Dienste. Umschläge mit Gänseblümchentee sind ein bewährtes Hausmittel bei entzündeter Haut. - Einziger Nachteil: Allergiker sollten die Power des Gänseblümchens meiden. Es gehört zu den sogenannten ‚Korbblütlern' und die wirken bei Allergien oft besonders aggressiv.
Rhabarber - lecker und gesund
Rhabarber ist kein Obst, aber auch kein richtiges Gemüse. Er hängt irgendwo zwischendrin. Aber trotzdem ist er „der General" für den Körperhausputz im Spätfrühling und Frühsommer. Grünrot und frisch geerntet leuchten seine Stiele jetzt wieder in den Obst- und Gemüsekisten. - Da sollten wir ganz gesund zugreifen.
O.k. - bei seinem saueren Geschmack zieht es uns erst Mal den Mund zusammen. Dafür sind unsere Körperzellen ganz begeistert von seinen Wirkstoffen. Rhabarber räumt unerbittlich mit schädlichen Magen- und Darmbakterien auf. Seine Ballaststoffe schwemmen Gift und Fett weg. Obwohl Rhabarber sehr sauer schmeckt, hat er relativ wenig Vitamin C im Gepäck. Dafür umso mehr B-Vitamine für neue Zellen und für frisches Blut. Außerdem bringt das Obst-Gemüse viel Kalzium mit. Einen exzellenten Stark-Macher für Knochen und Nerven. - Rhabarber ist also auch ein wunderbarer Stress-Killer. Schon vor Hunderten von Jahren haben die Araber den sauren Fittmacher als Heilmittel geschätzt. Bei uns war er dann lange ein ‚Essen für Arme'...und heute...gehört der Rhabarber...zu den gesündesten Obst-Gemüsen, die wir haben.
Starke Bäume: Akazien, Buchen und Weiden
Sie trotzen Wind und Wetter - und stecken voller Saft und Kraft. Von der Rinde bis in die Blätter. Akazien, Buchen oder Weiden. Starke Bäume mit einem großen Schönheitspotential.
Glatte Hülle, reine Haut. Das Schönheits-Geheimnis der Weide sitzt in der Rinde. Da schlummert viel Salicin, eine Vorstufe der Salicylsäure. Die kennen wir u.a. aus dem Kopfschmerzmittel Aspirin. Salicin macht aber auch die Haut weich und glatt. Weidenrindenextrakt eignet sich hervorragend für ein natürliches Peeling bei Pickeln und Hornhaut. - Auch bei der Buche steckt Schönheits-Kraft im Holz: die Xylose, ein pflanzlicher Zuckerstoff. Er pusht die Produktion von frischen Kollagenfasern, hält also die Haut straff und geschmeidig. - Ähnlich wirken die Inhaltsstoffe der Akazie. Sie haben „Bio-Silikon" im Gepäck, einen natürlichen ‚Fugenfüller'. Wie ein Schonbezug legt sich der milchige Saft auf die Haut. Der „Akaziengummi" glättet Fältchen und bindet Feuchtigkeit. - Und gerade die braucht unsere Haut um diese Jahreszeit ganz besonders.
Der Beauty-Kick für einen neuen Tag
Der Blick in den Spiegel am frühen Morgen...ist manchmal ein schwerer Schock. Dunkle Augenringe und eine fahle Haut schauen uns an - und wir wissen nicht einmal warum. Bevor Sie den Badezimmerspiegel abhängen....geben wir Ihnen ein paar einfache Tipps für einen strahlenden Start in den Tag.
Geschwollene Augen am frühen Morgen ? - Kein Problem. Tränken Sie Wattepads mit kaltem Wasser und legen Sie sie für ein paar Minuten auf die Lider. Das kurbelt die Durchblutung an und schwemmt unschöne Schlacken weg. Anschließend können Sie eine Augencreme mit Aloe Vera unter die Augen einklopfen - ganz sanft von der Nasenwurzel bis zu den Schläfen...gibt einen zusätzlichen Frische-Kick. - Für einen rosigen Morgen-Teint hilft ebenfalls kaltes Wasser. Einfach das Gesicht kurz damit abbrausen oder abspülen. Oder Sie packen sich ein paar Gurkenscheiben auf's Gesicht. Die spenden nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch wichtige Vitamine für die Haut. - Ganz natürlich und fast zum Nulltarif. - Und: starten Sie den Tag mit einem Lächeln. Das strafft die Muskeln und hebt die Laune für ein Mai-frisches Morgen-Gesicht.
Der Weißdorn - gut fürs Herz
Im späten Frühjahr zeigt sich der Weißdorn von seiner schönsten Seite. Voll gepackt mit kleinen weißen Blüten. Der Geruch...ist zwar etwas aufsässig, doch dafür ist der Weißdorn herzgesund.
Vor allem in den Blüten und den Blättern hat der Weißdorn seine Heilkraft versteckt. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind sogenannte „oligomere Pro-cyanid-ine". O.k., die bringen zwar unsere Zunge in's Schleudern, halten aber unser Herz in Takt. Sie steigern die Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße und spendieren unserer ‚Pumpe' damit ein Plus an Sauerstoff. Der Effekt ist: mehr Leistung und eine gesunde Schlagkraft. Weißdornextrakt, Weißdorntee oder Weißdorndragees schützen das Herz vor Stress und können sogar leichte Rhythmus-Störungen ganz natürlich wieder in's Lot bringen. Mittlerweile gehört der Weißdorn zu den am besten untersuchten Arzneipflanzen. Zur Linderung und Vorbeugung bei Herzrasen und Herzklopfen, ....und das erwischt uns vor allem im Wonnemonat Mai besonders schnell.
Leckere Saftkur

Entlasten, entgiften, entschlacken. Weg mit dem Müll und frische Energie tanken. Das geht ganz günstig und ganz einfach. Mit einer Saftkur am Wochenende.
Für ein gesund-saftiges Wochenende brauchen Sie nur Eines: jede Menge frisches Obst und viel frisches Gemüse. Am besten in allen Farben, die Sie kriegen können und am besten in Bio-Qualität. Rote, grüne und gelbe Paprika, Karotten, Sellerie, Tomaten, Gurken, Rote Bete, Äpfel, Kiwis, Erdbeeren, Ananas und Bananen. Außer Saft gibt es...nichts. Macht aber nichts, denn: im Mixer oder in der Saftpresse geben Obst- und Gemüse einen fantastischen Power-Drink. Ein bis anderthalb Liter pro Tag sollten Sie sich von dem Vitamin-Cocktail gönnen. In kleinen Portionen - Schluck für Schluck, denn: jedes Glas ist eine Mahlzeit. - Bei Gemüsesäften können Sie etwas ‚sonnenwarme’ Frucht dazu geben. Ein Stück reife Mango oder Papaya. Dann schmeckt der Saft ‚runder’. Die Säure von Kiwis oder Orangen können Sie mit Banane oder Birne binden. – Danach starten Sie voll frischer Vitamine in die neue Arbeitswoche.
Schlank und schön mit Apfelessig
Ein altes Hausmittel – neu entdeckt. Im Apfelessig schlummern viele gesunde Möglichkeiten. Für unsere Haut, für unser Wohlbefinden – und: für unsere Figur.
Was schon unsere Großmütter wussten, haben Wissenschaftler inzwischen bestätigt. Apfelessig ist ein großer „Allrounder“. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und seine Säure spenden Power und helfen beim Abnehmen. Eine Apfelessig-Kur für die Figur geht ganz einfach: Trinken Sie vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, gemixt mit 2 Teelöffeln naturtrübem Apfelessig. - Der saure Aperitif stoppt Heißhunger-Attacken und bremst sogar die Lust auf „was Süßes danach“. Außerdem kurbelt Apfelessig die Verdauung an und schwemmt überflüssiges Wasser aus. – Macht also fast automatisch „bella figura“. Nicht nur von innen, sonder auch von außen. Ein Schuss Apfelessig spendiert unseren Haaren nach der Wäsche frischen Glanz - und unserer Haut nach der Dusche einen wunderbaren Frische-Kick.
Mai-TÜV fürs Blut
Sechs bis neun Liter – soviel Blut pumpt unser Herz ständig durch den Körper. Bei Tag und bei Nacht, unser ganzes Leben lang. Unser Blut ist ein ‚besonderer Saft’, non-stop liefert es lebenswichtige Stoffe bis in die kleinste Zelle. Ein gigantisches Transportunternehmen, das einen gründlichen TÜV verdient hat.
Unser Blut hat viel zu tun. Sauerstoff, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in die Körperzellen bringen, Giftstoffe und Schlacken abholen, Angreifer abwehren – und ganz nebenbei: immer wieder neue rote Blutkörperchen bilden. Ein absoluter Stress-Job. Mit Eisen können wir unserem Blut die Arbeit leichter machen. Eisen steckt vor allem in Äpfeln, in Petersilie, in Erbsen, Hirse, Vollkornbrot, aber auch in Schnittlauch. Nahrungsmittel, die sich locker in den Speiseplan einbauen lassen. Damit das Blut auch flüssig bleibt, sollten Sie viel trinken. Mineralwasser, Kräutertee oder Traubensaft - ohne Zucker. Auch Knoblauch hält das Blut in Schwung. Und: gönnen Sie Ihrem Blut viel Sauerstoff. Bewegung an der frischen Luft ist ein prima Gesundheitsservice für unseren „Schwertransporter“. – Nicht nur im Mai.
Neuer Schwung mit Rapsöl
Der Mai lockt uns mit warmen Sonnenstrahlen und lauer Luft. Spätestens jetzt heißt es: weg mit der Trägheit - und her mit frischer Energie. Rapsöl hilft uns, neuen Schwung in die müden Knochen zu kriegen.
Rapsöl ist ein echtes Multi-Talent. Es punktet mit einer großen Portion an ungesättigten, also gesunden Fettsäuren. Die zwei wichtigsten heißen: Omega-6 und Omega-3. Beide hat das Rapsöl in einem idealen Mix im Gepäck. Die Mischung hilft prima beim Abspecken und beim Knacken von Vitaminen. Manche davon kann unser Körper nämlich nur aufnehmen, wenn sie mit Fett kombiniert sind. Also: machen wir es ihm leicht ! Ein Gemüse-Cocktail mit einem Schuss Rapsöl...und unser Körper kann ungehindert auf die bunte Vitamin-Vielfalt zugreifen. Und je mehr Vitamine, umso besser für unsere Frühlings-Fitness. Wie beim Olivenöl gilt auch beim Rapsöl: kaltgepresst ist am gesündesten. Dann hat das Öl einen intensiven Nuss-Geschmack und eine goldgelbe Farbe....wie die Rapsfelder im Mai.
Erbsen - märchenhaft gesund

Seit unserer Kinderzeit kennen wir die ‚Prinzessin auf der Erbse’ oder die Geschichte vom ‚Aschenputtel’...Da heißt es: ’Die guten in’s Töpfchen, die schlechten in’s Kröpfchen’. Doch Erbsen spielen nicht nur im Märchen eine wichtige Rolle. Sie sind auch märchenhaft gesund.
Jung, grün, knackig und leicht süß. Frische Erbsen verführen uns nicht nur mit ihrer Farbe und ihrem Geschmack...sie spendieren uns auch noch ein dickes Gesundheits-Plus. Magnesium, Vitamin C und Ballaststoffe schlummern in der Erbs-Prinzessin. Außerdem strotzt das zart-grüne Gemüse nur so vor Nukleinsäuren. Die halten uns jung und vital, weil sie unsere Zellen mit frischer Energie versorgen. Ein weiterer Vorteil der Erbsen: Sie sind prima Stress-Killer, denn: sie haben viele B-Vitamine im Gepäck. Davon kriegen wir Nerven wie Drahtseile ! Ganz nebenbei machen die grünen Hülsenfrüchte auch noch die Knochen stark – und sorgen für einen guten Schlaf. Erbsen sind eine ‚rundum’ gesunde Familienkost. Kein Wunder, dass sie schon lange zu den „Fürstinnen unter den Gemüsen“ gehören.
Entspannung hoch zu Ross

Schluss mit der Hektik! Kleine Auszeiten sind das beste Mittel gegen den Alltagsstress, besonders in Kombination mit Sport oder anderen Aktivprogrammen. Also: raus in die Natur und sich frischen Wind um die Nase wehen lassen....beim Reiten klappt das ganz wunderbar. Wie ein kleines Kind schaukeln wir auf einem Pferderücken hin und her. Nach vorne und nach hinten, auf und ab. Hoch oben können wir uns erhaben, stolz - und: sehr geborgen fühlen - und den Stress der Woche erst mal hinter uns lassen. Langsam durch Feld, Wald und Wiesen reiten... das ist nicht nur eine Wohltat für unsere Seele, auch unser Körper profitiert davon. Schreibtisch- und computerverspannte Muskeln werden ganz natürlich wieder locker. Vor allem der Rücken atmet im Reit-Rhythmus regelrecht auf. - Und nicht zu vergessen: der Frischluft-Faktor. Damit kommen auch Herz und Kreislauf ganz gesund „auf Trab". - Also: Reiten Sie dem Wochenende ganz stressfrei und entspannt entgegen...
Schutz gegen Zecken

Vom Frühling bis in den Herbst rücken sie uns auf den Leib. Auf Wiesen, bei der Arbeit im Garten oder beim Spaziergang im Wald fallen sie heimlich und hinterrücks über uns her. Die Zecken-Saison hat begonnen. So können wir uns schützen:
Möglichst wenig nackte Haut heißt das Motto. Die richtige Kleidung ist eine gute Hilfe gegen Zeckenbisse. Lange Hosen, ein T-Shirt mit langen Ärmeln und Socken in den Schuhen. Mit diesem Schutz haben die kleinen Biester kaum noch Angriffsfläche - bei der Arbeit im Garten oder beim Spaziergang im Wald. - Übrigens fallen Zecken nicht aus den Bäumen. Sie lauern im Unterholz oder im Gras. Von da kriechen sie an unserem Körper so weit wie möglich nach oben und beißen sich erst mal fest. Eigentlich sind Zecken harmlose Blutsauger, ähnlich wie Mücken. Doch dummerweise haben sie oft gefährliche Krankheitserreger im Gepäck. Ein Zeckenbiss kann Ursache für eine Hirnhautentzündung oder für die gefährliche Borreliose sein. Eine Krankheit, die Organe, Gelenke und Muskeln Schach matt setzt. Davor schützt am besten eine Zeckenimpfung.
Training in den Mai
Er ist da, der Wonnemonat ! Es grünt, es sprießt....nur wir fühlen uns oft noch schlapp und hinken dem neuen Rhythmus hinterher. Das muss anders werden ! Mit ein paar einfachen Tricks klappt das ganz schnell:
Weg mit dem alten Saft - und: rein mit der neuen Kraft. Kreuzen Sie sich das nächste Wochenende schon mal im Kalender an. Als Start für eine Entschlackungs-Kur. Am Samstag und am Sonntag. Jeden Tag drei Liter Mineralwasser und zwei Kilo Pellkartoffeln - sonst nichts. - Für ein Wochenende lässt sich das leicht durchhalten. Der Effekt ist erstaunlich. Die Kartoffel-Wasser-Kur schwemmt jede Menge Giftstoffe aus dem Körper und ganz nebenbei...schmelzen auch noch ein paar Pfunde. Danach sollten Sie zum Salat-Fan werden. Essen Sie mittags statt einer schweren Hauptmahlzeit einen großen Teller Salat und ein Stück Vollkornbrot. Macht fit und bringt frischen Schwung ! Außerdem ist Bewegung angesagt. Mäßig aber regelmäßig. Jeden Tag eine halbe Stunde lang. Spazieren gehen in der Mittagspause - oder nach Feierabend eine große Runde um den Block...und wir fühlen uns genauso vital wie der Wonnemonat.
Fit-Food für Vielfahrer und Vielflieger

Von Amsterdam bis Zagreb. Dann noch schnell über Athen nach Zürich...ein hektisches Leben...LKW-Fahrer, Flugpersonal und Manager müssen oft schneller unterwegs sein, als sie essen können. Fit-Food ist dann besonders wichtig. Mit unseren Tipps klappt's:
Wenig Fett, aber dafür eine große Portion mageres Eiweiß und Kohlehydrate heißt die Grundregel, wenn Sie viel unterwegs sein müssen. Gesundes Eiweiß steckt vor allem in Milchprodukten und in Fisch. Dazu Obst und Gemüse - dann stimmt die Bilanz. Packen Sie gesunde ‚Pausenbrote' ein. Zwischendurch ein Vollkornbrot mit Käse, dazu ein Apfel oder eine Banane. Das ist nicht nur billiger, sondern auch gesünder als die fette Currywurst mit Pommes vom Imbiss. Auch die üblichen Verdächtigen wie Schoko-Riegel, Chips oder Fruchtgummis sind schlechte Begleiter. Die machen zwar schnell satt, weil sie viele Kalorien im Gepäck haben, aber Nährstoffe ?....Fehlanzeige ! Doch gerade die braucht unser Körper - nicht nur auf Reisen. Beim Zwischenstopp auf dem Flughafen oder an der Autobahn-Raststätte, schauen Sie genau hin, denn: ein knackiger Salat oder eine kräftige Suppe stehen garantiert auf der Speisekarte!
Bärenstarker Bärlauch
Jetzt hat er seinen großen Auftritt. Massenweise wächst er in feuchten Laubwäldern. Er ähnelt dem Maiglöckchen, doch er riecht ganz anders. Und im Gegensatz zum Maiglöckchen ist der Bärlauch nicht giftig, sondern sehr gesund.
Ein intensives Knoblauch-Aroma steigt von den Bärlauchblättern auf. Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch wird er deshalb auch genannt. Und ähnlich wie der Knoblauch wirkt er auch. Vor allem unser Magen und unser Darm profitieren von seiner Kraft. Bärlauch hat viel Lauchöl im Gepäck, ein Super-Sprit für die gesamte Verdauung. Das Öl macht schädlichen Darmbakterien den Garaus und reinigt das Blut. Bärlauch hilft beim Entgiften und Entschlacken - ist also wie gemacht für eine Frühjahrskur. Ob im Salat, als Suppe, fein gehackt auf einem Butterbrot - oder einfach als Gewürz für Soßen und Nudelgerichte..., die frischen grünen Blätter lassen sich locker in jeden Speiseplan einbauen. - Also: „Nase auf !" beim nächsten Waldspaziergang. Da können Sie jede Menge Gesundheit sammeln. Bärenstark - zum Nulltarif.
Tipps gegen nächtliches Schwitzen
Schwitzattacken mitten in der Nacht können viele Ursachen haben. Erkältungen, eine Grippe oder die Wechseljahre. Manchmal schwitzen wir aber einfach nur so. Dann helfen ein paar einfache Tricks. Salbei-Tee ist eine prima Hilfe bei nächtlichen Schwitzattacken. Schon zwei Tassen am Tag können der ‚Sauna im Bett' wunderbar Paroli bieten. Aber auch die Temperatur im Schlafzimmer ist wichtig. Ideal sind 16 bis 18 Grad. Wenn es zu warm ist schwitzen wir sowieso, aber auch bei zu kühler Luft kriegt der Körper schnell Sauna-Temperatur. Bei zuviel Kälte heizt der Organismus unter der Bettdecke extra kräftig ein, um das Minus wieder in den Griff zu kriegen. Eine zu dicke Daunendecke kann das Bett ebenfalls zur unfreiwilligen Nacht-Sauna machen. Eine leichte Zudecke ist dann die bessere Lösung. Rund einen halben Liter Flüssigkeit schwitzen wir jede Nacht aus, ohne uns groß zu bewegen. Das ist ganz normal. Dauern die nächtlichen Schwitzattacken jedoch länger als einen Monat, fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Neuer Trendsport Aqua-Cycling
Der Frühling ist da und wir steigen auf's Rad! O.k. auf der Erde sind wir das gewohnt.... Aber im Wasser? Auch da können wir kräftig in die Pedale treten. Aqua-Cycling macht's möglich.
Das Rad steht bis zum Lenker im Pool. Statt Sturzhelm und windschnittigen Hosen sind Badeanzug oder Badehose angesagt. Die Füße sind an den Pedalen festgeschnallt. So sieht Aqua-Cycling aus...Radsport unter Wasser. Ein prima Training für Muskeln und Kondition, ganz egal wie das Frühlingswetter gerade ist. Radfahren im Pool ist ein wunderbares Training für den ganzen Körper. Sanft aber sehr effektiv. Es macht Beine, Rücken und Schultern stark. Stärker als normales ‚radeln'. Denn: im Wasser ist der Widerstand größer. Trotzdem spüren wir den Kraftaufwand kaum. Aqua-Cycling kurbelt den Stoffwechsel gehörig an und bringt schlappe Venen besonders gut in Schwung. Das Wasser presst die Gefäße zusammen und fördert die Durchblutung....ganz geschmeidig beim Radfahren im Pool.
Gelbwurz für die Galle
Die Wurzel ist ein echter „Gallentreiber". Sie regt die Verdauung an, macht einen vollen Magen frei - und putzt auch sonst gehörig durch. Kurz: Kurkuma (Gelbwurz) ist eine echte Kraft-Wurzel.
Die Gelbwurz gehört zur Familie der Ingwergewächse. Von außen sieht sie fast genauso aus. Doch Geschmack und Farbe sind anders als beim Ingwer. Kurkuma-Aroma erinnert an einen Mix aus Pfeffer und Orangenschalen, die Farbe ist satt-gelb bis leicht orange. Und genau diese Farbstoffe sind gut für die Galle. Kurkumin und ätherische Öle unterstützen die Galle beim Arbeiten. Sie helfen Fett zu verdauen und regen sogar die Leberzellen an. Außerdem macht Gelbwurz die Arterien stark. Die Wirkstoffe der Knolle schützen Herz- und Kreislauf. Schon vor 3000 Jahren war Kurkuma ein bewährtes Heilmittel in Indien. Bei Verdauungs- und Bauchbeschwerden. Frisch gehackt oder als Pulver. Noch immer steckt Gelbwurz-Pulver in vielen Curry-Mischungen, denn: bis heute ist Kurkuma ein gelb-gesunder Helfer für Galle, Verdauung und Co.
Frühlingsbeauty für Hand und Fuß
Wir wollen wieder Haut zeigen. Winterhandschuhe und dicke Stiefel werden eingemottet. Hände und Füße kriegen wieder Licht, Luft und Sonne. Mit ein paar Zutaten, die Sie zu Hause haben, können Sie Hände und Füße frühlingsschön machen. Ohne teure Cremetöpfchen und fast zum Nulltarif.
Zutaten für zarte Frühlingshände spendiert der eigene Kühlschrank oder das Kühlregal im Supermarkt. Ein halber Liter Buttermilch und 50 Gramm Butter machen rauen Händen ganz natürlich ein Ende. Erst baden Sie Ihre Hände in der Buttermilch. Dann nur leicht abtupfen - und mit Butter eincremen. Zum Schluss: Baumwollhandschuhe drüber und die selbstgemachte Maske rund eine Stunde einwirken lassen. Das Ergebnis ist superglatt und streichelzart.... - Auch unsere Füße freuen sich über so eine selbst-gemachte Frühjahrs-Kur. 2 Esslöffel Joghurt, 3 Esslöffel geriebene Mandeln, 2 Teelöffel Sonnenblumenöl und ein Tropfen Pfefferminzöl...und fertig ist ein natürlich-frisches Peeling für Zehen & Co. Damit sich Füße und Hände wieder sehen lassen können in Licht, Luft und Sonne.
Lomi Lomi Nui - Entspannung aus Hawaii
Ein Urlaub auf Hawaii! ...Einfach loslassen zwischen Palmen, Sand, Strand und Meer....dafür reicht unser Geldbeutel vermutlich nicht. Aber eine hawaiianische Massage ? Die können wir uns als kleine „Aus-Zeit" gönnen.
Lomi Lomi Nui - heißt sie, die hawaiianische Tempel-Massage. Schon ihr Klang verrät tiefe Entspannung. - "Lomi" bedeutet: drücken, reiben, kneten. „Nui" heißt: groß und einzigartig. Lomi Lomi Nui ist also ein einzigartiges, starkes Kneten. Eine Wellness-Massage, rund zwei Stunden lang. Bevor es losgeht, kommt ein duftender Öl-Mix auf die Haut. Kokos-, Erdnuss- und Mandelaroma betören die Sinne. Dann wird der ganze Körper massiert. Vom Kopf bis zu den Zehenspitzen. Sanft aber kräftig - rundherum. Ein Lomi Lomi Nui-Masseur arbeitet nicht nur mit den Händen, er knetet auch mit den Unterarmen und den Ellenbogen. Besonders intensiv wird der Rücken massiert, denn: dort sitzt die Zukunft, sagen die Menschen auf Hawaii. Rund 100 Euro kostet so eine Massage. - Ganz schön teuer, aber immer noch billiger als ein kompletter Urlaub im Palmen-Paradies.
Schutz vor Übersäuerung
O.k. - sauer kann lustig machen. Doch wenn unser Körper zuviel Säuren bekommt, hört der Spaß auf. Ein ständiges Säure-Plus macht uns krank. Die Knochen und die Gelenke leiden. Arthrose, Rheuma oder Gicht haben dann leichtes Spiel. Außerdem sind zuviel Säuren Schönheits-Killer. Sie machen das Bindegewebe schlapp und blockieren den Stoffwechsel. - Also: stellen Sie Ihren Körper auf eine gesunde „Basis".
Basische Lebensmittel helfen unserem Körper mit schädlichen Säuren fertig zu werden. Viel Fleisch, viel Wurst, viel Weißmehl, süße Snacks oder Fast-Food machen ihn auf Dauer sehr sauer. Frisches Obst, frisches Gemüse, Kartoffeln oder Vollkornbrot schaffen dagegen ein basisches Milieu. Damit steht die Gesundheit auf guten Füßen. 70 zu 30 heißt der Mix für die tägliche Ernährung. Wir sollten also darauf achten, dass rund 70 Prozent basische Lebensmittel und nur 30 Prozent „Sauermacher" auf dem Speiseplan stehen. Am Geschmack können wir uns dabei nicht orientieren. Denn auch Sauerkraut, Apfelessig oder saure Gurken sind ‚basisch'. Am besten merken Sie sich folgende Faustregel: Die ‚Basen' gibt's beim Obst- und Gemüsehändler, die ‚Säuren' dagegen liefern der Metzger (Fleischer), der Bäcker mit seiner süßen Kuchentheke - und: der Stress....denn auch der macht den Körper schnell sauer.
Natürliche Tipps für Pollenallergiker

Sie fliegen wieder ! Kaum ist der Frühling da, beginnt für viele von uns eine lange Leidenszeit. Blühende Sträucher, Blumen und Gräser. Für Pollenallergiker ist die neu erwachte Natur oft die Hölle. Der Hals kratzt, die Augen tränen, die Schleimhäute schwellen an, die Nase ist verstopft. Doch ausgerechnet die Natur kann die Pollen-Beschwerden lindern.
Ein altbewährtes Mittel gegen Heuschnupfen ist die ‚Mössinger Nasensalbe'. Eine Mischung aus Rosenwasser, Gamander, Kanadischer Blutwurz und Lanolin-Öl. Die Mischung gibt's zwar nicht fertig zu kaufen, aber in einer guten Apotheke können Sie sich die Salbe mixen lassen. Auch Brennnesseltee gilt als natürlicher Helfer beim Kampf gegen die aggressiven Pollen. Trinken Sie davon jeden Tag vier Tassen - langsam Schluck für Schluck. Bei geschwollenen Augen hilft ein Aufguss aus Augentrost. Watte-Pads darin eintunken und eine Viertelstunde lang auf die Lider legen. Das lindert die Entzündung. - Genauso die ‚gemeine' Küchenzwiebel. Ihre ätherischen Öle sind echte Wohltäter in der Heuschnupfen-Saison. Roh im Salat, gedünstet oder gekocht. Schon beim Schälen steigt uns der scharfe Saft in die Augen und in die Nase - und: schwemmt lästige Pollen einfach weg.
Neuer Wellnestrend "Breathwalk"
Bewusst atmen (breath) und entspannt laufen (walk). Das sind die Grundbausteine für diesen Wellness-Sport. Dazu eine Prise Yoga und Meditation....und fertig ist eine völlig neue Art des Walkens. Ein sanftes Training, das uns in Stress-Zeiten wieder fit macht.
Ausgebrannt, müde, lustlos und schlapp. In unserer hektischen Welt ist „Breathwalk" ein idealer Sport für Körper, Geist und Seele. Das Gute daran: Sie können jederzeit damit anfangen. Beim Breathwalk brauchen Sie keine besonderen Voraussetzungen, auch völlig untrainiert können Sie sich auf den Weg machen. Breathwalk ist bewusstes Gehen. Also kein normaler Spaziergang, aber auch kein schweißtreibendes Jogging. Das richtige Atmen steht bei diesem Geh-Programm im Mittelpunkt. Immer aus dem Bauch raus heißt die Hauptregel - und: immer im Rhythmus mit den Schritten. Als Anfänger atmen Sie am besten vier Schritte lang ein und dann die nächsten vier Schritte wieder aus. Wirkt wie eine Meditation, pumpt frischen Sauerstoff in den Körper, macht fitt und stoppt den Alltagsstress - ganz einfach beim Gehen.
(weitere Infos unter: www.breathwalk.de)
Linsen geben Nervenpower
Braun, grün, orange oder schwarz. Die Farbpalette der Hülsenfrüchte ist erstaunlich. Doch noch erstaunlicher ist ihr Inhalt. Linsen sind eine 1-A-Nervennahrung. Sie liefern Energie pur für's Köpfchen.
Mit den Hülsenfrüchten hat die Natur einen Super-Coup gelandet. Gäbe es die Linsen nicht - man müsste sie erfinden. Nähr- und Schutzstoffe konzentriert auf kleinstem Raum - einfach traumhaft ! Linsen bieten eine echte Schatzkammer an Mineralstoffen, Vitaminen und pflanzlichem Eiweiß. Dazu wenig Fett, aber viele Kohlehydrate. Die baut unser Körper nur langsam ab. Der Blutzuckerspiegel bleibt auf einem gleichmäßigen Level, Gehirn und Nerven bleiben länger leistungsfähig. Dazu kommen viele B-Vitamine und Lecithin, ebenfalls eine Top-Nervennahrung. Linsen sind also ideal für Kopf-Arbeiter und Schreibtisch-Täter. Ob als Eintopf, als Suppe oder im Salat, die kleinen unscheinbaren Hülsenfrüchte sind große Konzentrations-Helfer und fettarme Fittmacher für unser Nervenkostüm. Linsen haben einfach „Köpfchen" !
Entspannt mit Qi Gong
Weg mit der Hektik, weg mit dem Stress ! Zeitdruck, Lärm, Ärger in der Arbeit - fast ständig stehen wir unter Strom. Höchste Zeit für eine entspannte „Aus-Zeit". Qi Gong ist eine Möglichkeit.
Gaaanz langsam....heißt das Motto. Extrem langsame Bewegungen killen den Stress. Sie sind das A & O bei dieser Entspannungs-Technik. Mit Qi Gong können Sie mindestens einen Gang zurückzuschalten und nach einer Überdosis Hektik wieder zur Ruhe kommen. Aufrechtes Rückgrat, freier Atem, sanfte Tanzbewgungen und Meditation...das sind die Säulen des Qi Gong. - Im Sitzen oder im Stehen. - In China steht das ‚Qi' schon seit Jahrtausenden für Lebensenergie. - Qi Gong ist der Weg, der uns die verlorene Energie zurückbringen soll. Ausgleich und Harmonie sind das Ziel. - „Kranich", „Bär", „Affe" oder „Fünf Tiere" heißen die Entspannungs-Übungen, die uns mit der Welt in Einklang bringen sollen. Damit die Lebensenergie wieder ungehindert fließen kann- und: wir auch in stressigen Zeiten gesund bleiben.
Agar-Agar - die Kraft aus der Alge
„Agar Agar" - klingt fast wie eine Zauberformel. Und so ähnlich wirkt sie auch, die Alge aus der japanischen Küche. Agar-Agar steckt z.B. in kleinen, feinen Sushi-Häppchen. Doch nicht nur unserem Gaumen, auch unserer Gesundheit tut die Alge gut.
Riecht nach Nichts, schmeckt nach Nichts, ist völlig durchsichtig - und soll trotzdem gesund sein ? - Agar-Agar macht's möglich. Die Algenpflanze hat nämlich jede Menge Jod, Kalzium und Eisen im Gepäck. Die Wirkstoffe machen Leber und Lunge stark, bremsen Entzündungen aus und binden Gift im Darm. Die Alge liefert Gelatine für Marmeladen, Gelees, Tortengüsse oder Aspik. Außerdem ist die Pflanze ein natürliches Abführmittel. Agar-Agar bringt unsere Verdauung auf Trab, hält uns jung und die Immunkraft in Schwung. Die sitzt überwiegend im Darm. Agar-Agar - eine Wasserpflanze, die nicht nur tief taucht, sondern ihre Kraft auch in der Tiefe speichert. Noch 80 Meter unter dem Meeresspiegel fühlt sie sich wohl....Japaner und Chinesen haben die Heilkraft der Alge schon vor 2000 Jahren entdeckt. - Ein durchsichtiges ‚Nichts' - mit gesunder Power.
Rotes Palmöl - exotischer Gesundheitshelfer
Wir kennen Olivenöl, wir kennen Rapsöl, wir kennen Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. - Aber rotes Palmöl ? - Die Früchte für dieses exotisch-gesunde Öl wachsen in dicken Büscheln und sind ungefähr so groß wie Pflaumen. - Rotes Palmöl. Ein gesunder Neueinsteiger stellt sich vor:
Afrika, Asien oder Südamerika, dort gehört das „Palmengold" in jede Küche. Dabei ist das Öl gar nicht ‚golden', sondern orange-rot. Die satte Farbe kommt von sogenannten ‚Beta-Carotinen', ein Stoff, den wir aus unseren Karotten kennen. Doch im roten Palmöl steckt rund 15-mal mehr davon ! Beta-Carotin ist ein wichtiger Radikalen-Fänger. Er macht unser Immunsystem stark - und: schützt Augen und Haut vor schädlichen UV-Strahlen. Vor allem wenn die Sonne wieder kräftiger scheint, können wir den natürlichen ‚Schirm' besonders gut gebrauchen.
Achten Sie auch beim roten Palmöl - genau wie beim Olivenöl - auf die Bezeichnung „virgin" oder „extra virgin". Das bedeutet: kalt gepresst und ohne Lösungsmittel. Die gesunde Variante können Sie leicht am exotischen Geschmack und an der Farbe erkennen. Ungepantscht und unbehandelt ist das „Palmengold" ...orange-rot.
Bewegung gegen Kopfschmerz
Es ist kaum auszuhalten! Die Schläfen hämmern unerbittlich, der ganze Kopf dröhnt. Dann wünschen wir uns nur noch eines: absolute Ruhe...Doch oft hilft das Gegenteil: Bewegung heißt der Kopfschmerz-Killer.
Dem Hämmern im Hirn einfach davonlaufen? Das funktioniert. Gleichmäßiges Gehen oder entspanntes Laufen können Kopfschmerzen prima lindern. Der Grund: Bewegung an der frischen Luft macht locker und kurbelt die Durchblutung an. Giftstoffe, die unseren Kopf blockieren werden weggeschwemmt, der Schmerz lässt nach - oder: kommt gar nicht erst auf. Dreimal pro Woche eine halbe Stunde zügig spazieren gehen oder einen leichten Lauf hinlegen...Mit einem sanften Ausdauer-Training bieten Sie Spannungskopfschmerzen ganz natürlich Paroli. Außerdem tut Sauerstoff den grauen Zellen gut. Auch sie freuen sich über den Frische-Kick und können wieder klarer denken. - Also: laufen Sie dem Kopfschmerz einfach davon!
Grüne Kräuter am Gründonnerstag
Kurz vor Ostern sind sie ein „Muss". Zum Ende der Fastenzeit gehören sie auf jeden Tisch. Im Salat, gemixt mit Quark oder als Soße. Gesund-grüne Kräuter - ein Power-Schub für unsere Gesundheit. Borretsch, Estragon, Kerbel, Kresse und Schnittlauch. In den grünen Kräutern steckt jede Menge Frühlings-Kraft für unseren Körper. Eine dicke Portion an Vitaminen und ätherischen Ölen macht die grünen Helfer so wertvoll für die Gesundheit. Kerbel z.B. sollte am Gründonnerstag auf keinen Fall fehlen. Das Frühjahrskraut liefert uns nicht nur Vitamin A für die Augen, sondern auch Vitamin C für die Immunabwehr. Beim Zerreiben duften Blätter leicht nach Anis. Als frischer Saft reinigt Kerbelkraut das Blut. Deutlich schärfer kommt der Schnittlauch daher. Auch er gehört zu den wichtigen Gründonnerstags-Kräutern. Dünn und schlank gibt er Suppen, Soßen oder Salaten einen würzigen Pfiff. Außerdem bringen seine ätherischen Öle unsere Verdauung in Schwung - und: regen den Appetit an. Ganz gesund zum Ende der Fastenzeit.
Gesunde Ostereier

Ihr Ruf ist miserabel. Egal ob weich oder hart. Eier haben viel zuviel Cholesterin im Gepäck. Ganz schlecht für unser Blut, für unser Herz und überhaupt für die Gesundheit. Dabei sind Eier recht harmlos - und gesünder, als wir denken.
Viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Damit kann das Ei locker auftrumpfen. Am gesündesten sind natürlich Bio-Eier von freilaufenden Hühnern. Ohne Kraftfutter und Käfigzwang. - Außerdem sind Eier eine leichte Speise. Magen und Darm haben kaum Stress beim Verdauen. Fast von selbst bauen sich die Gesund-Stoffe in unseren Körper ein. Ein weiterer Pluspunkt: Eier liefern ein harmonisches Gleichgewicht an Fetten. Klar, gesättigte Fettsäuren sind in einem Hühnerei auch dabei, aber: die gesunden ungesättigten sind in der Überzahl. - Und: Eier machen schlau, ganz ohne Witz ! Vor allem im Eigelb stecken beachtliche Mengen an Lecithin. Ein wichtiger Baustein für starke Nerven, geistige Fitness und ein gutes Gedächtnis. - Das können wir an Ostern besonders gut gebrauchen, weil...äh...wo war noch mal das Nest ? J
Ayurveda kurbelt den Stoffwechsel an
Weg mit den Schlacken, weg mit unschönen Fett-Pölsterchen ! Die indische Gesundheitslehre Ayurveda bringt unseren Körper in Form. Mit sanfter Power macht sie uns fit für den Frühling. Straffes Bindegewebe, zarte Haut. Gerade jetzt zeigen wir gern wieder etwas mehr davon.
Heißes Ingwer-Wasser gemixt mit einem Schuss Zitronensaft und Honig ist ein prima Rezept, um Schlacken loszuwerden. Jahrtausende alt - und: sehr wirksam. Schon am Morgen bringt der gesunde Drink unseren Stoffwechsel auf Trab. Ganz sanft kurbelt er die Verdauung an und schleust Giftstoffe aus dem Körper. Und je weniger ‚Müll' im Körper steckt, umso glatter und schöner wird die Haut. Aber auch von außen verhilft uns die Ayurveda-Medizin zu streichelglatter Frühlings-Haut. Mit einer speziellen Kräuter-Massage. „Udvartana" heißt sie. Klingt kompliziert, lässt sich aber ganz einfach selber machen. Spezielles Ayurveda-Kräuter-Pulver verrühren Sie mit Kichererbsen- oder Dinkelmehl, und einem Schuss Öl oder Wasser zu einem geschmeidigen Brei - und: massieren den Körper damit ein. Anschließend warm abbrausen. Das gibt nicht nur einen prima Peeling-Effekt. Der Duft weckt auch noch alle Sinne - und vertreibt Frühjahrsmüdigkeit.
Schlank durch gesundes Frühstück

Die Zeit ist knapp, die Arbeit ruft. Oft hetzen wir morgens aus dem Haus, ohne überhaupt was zu essen. Ein großer Fehler, denn: wer frühstückt, lebt nicht nur gesünder. Wer ordentlich frühstückt bleibt auch leichter schlank.
Für eine schlanke Linie ist das Frühstück sogar die wichtigste Mahlzeit des Tages, haben Mediziner herausgefunden. Vorausgesetzt, Sie frühstücken nicht zu fett. Ballaststoffe, Eiweiß und Kohlehydrate dagegen dürfen Sie sich in großen Mengen auf den Teller laden. Pikantes Rührei, Kräuterquark, Marmelade, dazu ein kräftiges Müsli und Vollkornbrot sind eine super Grundlage. Je mehr Kohlehydrate, umso besser. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und füllen unseren Energiespeicher auf. Wer sich ein großes Frühstück gönnt, wird bei den restlichen Mahlzeiten des Tages schneller satt und hat kaum noch Heißhunger auf ‚was Süßes zwischendurch'. Da bleibt die Taille automatisch schmal. Also: schlagen Sie beim Frühstück ruhig kräftig-gesund zu - für eine schlanke Linie. Nicht umsonst haben schon unsere Großmütter gesagt: „Frühstücke wie ein König...und iss Abends wie ein Bettler".
Bauch-Weg-Wickel selbst gemacht
Die Hüften sind zu rund, der Bauch zu ist zu dick. Und die Haut drum herum ist schlapp statt straff. Dann können wir in teure Cremetöpfchen greifen - oder selber zaubern. Mit einem straffen Bauchwickel, fast zum Nulltarif.
Schlankheits-Kosmetik selbst gemacht ? ...Ist gar nicht kompliziert. Einen entschlackenden ‚Bauch-weg-Wickel' können Sie schnell und einfach selber mixen. Salz, Olivenöl, gemahlene Efeublätter (aus dem Reformhaus oder der Apotheke) und ein paar Tropfen Zitronen-, Orangen- oder Wacholderöl. Das Ganze verrühren Sie zu einem geschmeidigen Brei. Dann reiben Sie den Bauch mit der Paste ab, wickeln eine Frischhaltefolie drum herum und ruhen warm eingepackt rund 20 Minuten lang. Anschließend geht's unter die lauwarme Dusche. Der Öl-Salz-Wickel ist ein wunderbarer Straff-Macher für Bauch, Oberschenkel und Po. Der Mix kurbelt die Durchblutung an, löst Giftstoffe aus der Haut und macht sie seidig weich. Sogar auf Vorrat. In einem Schraubglas hält die bauch-straffe Öl-Salz-Mischung ein paar Monate lang. - Und das fast zum Nulltarif.
(Rezept-Mix:
160 g Vollsalz, 40 g Olivenöl, 20 g gemahlene Efeublätter, plus: je ein ml Zitronen-, Orangen- und Wacholderbeerenöl)
Frühjahrskur für Beauty-Utensilien
Rouge-Pinsel, Puderquaste oder Haarbürste. Auch unsere Beauty-Utensilien brauchen einen gründlichen Frühjahrsputz, damit sie in Form bleiben. Also: gönnen wir Pinseln, Quasten und Bürsten ein wohltuendes Bad.
Lauwarmes Wasser und ein Spritzer Baby-Shampoo. In diesem milden Mix gehen die täglichen Schönheitshelfer gerne baden. Hautschuppen, die in der Haarbürste sitzen, Farbe und Fett auf dem Rouge-Pinsel, oder Make-Up- und Puderreste auf Schwamm und Quaste. Einmal pro Monat sollten Sie ihre Beauty-Utensilien auf Tauchstation schicken. Danach lassen Sie die Borsten mit dem ‚Kopf nach unten' auf Küchenkrepp trocknen. - Quasten und Schwämmchen können sogar in die Waschmaschine, bei 60 Grad. - So ein Pflege-Bad verlängert nicht nur die Lebensdauer von Pinsel, Bürste & Co. Frisch und sauber helfen sie uns gern wieder beim Schönbleiben. Eine frisch gewaschene Bürste sorgt für noch glänzenderes Haar. Rouge-Pinsel und Puderquasten können nach einem Bad wieder ordentlich Farbe aufnehmen - und: unserem Teint beim frühlings-frischen Strahlen helfen.
Gesund Essen im Schichtdienst
Ein paar Tage früh - dann wieder spät...Schichtdienste sind Mega-Stress für unseren Körper. Gesundes Essen zur richtigen Zeit ist dann besonders wichtig. Unsere Tipps machen es Ihnen leichter.
Egal wie früh oder spät es gerade ist. Der Körper braucht immer ein Gerüst und einen Rhythmus. Bei einer klassischen Nachtschicht können Sie sich sogar etwas erlauben, was sonst streng verboten ist: ein warmes Essen um 1 Uhr morgens ! Machen Sie Pause und gönnen Sie sich Ihre Hauptmahlzeit. Nicht zu üppig natürlich. Wenig Fett und leicht verdaulich heißt die Grundregel. Eine heiße Suppe oder Reis bzw. Kartoffeln mit gedünstetem Gemüse....spenden frische Energie und Wärme. Die ist besonders wichtig, denn: gerade in der Nacht frieren wir ganz schnell. Außerdem hilft so eine warme Mahlzeit unserer Konzentration. Zwischen 2 und 4 Uhr passieren nämlich die meisten Unfälle, wenn wir keine Kraft-Reserven im Tank haben. In den frühen Morgenstunden tut dann noch ein Obst-Snack gut. Damit starten wir frisch und munter...in die nächste Schicht.
Beinwell macht nicht nur Beine gesund
Der Name ist Programm. Beinwell hilft bei Zerrungen, Prellungen und Muskelschmerzen. Profi-Sportler schätzen die Kraft des Krauts bis heute. Doch auch wir können von der Pflanzen-Power profitieren. Gerade jetzt im Frühling, wo wir langsam wieder in Bewegung kommen - und uns manchmal übernehmen.
Seine Heilkraft hat der Beinwell in der Wurzel versteckt. Frisch oder getrocknet ist sie eine Wohltat für Muskeln und Gelenke. Allantoin, Cholin und Rosmarinsäure heißen die Hauptwirkstoffe. Dazu kommen Schleim- und Gerbstoffe. Beinwell-Salbe lindert Entzündungen, regt die Durchblutung an und macht neues Gewebe stark. - Eine Kombination, die verstauchten Knöcheln, gezerrten Muskeln oder gedehnten Bändern wieder auf die Sprünge hilft. Schon in der Antike haben Ärzte Beinwell verwendet. Als Medizin „...bei Quetschungen oder Verrenkungen...".Im Mittelalter wurde die Pflanze sogar zur „...Heilung von Knochenbrüchen..." eingesetzt. Heute gilt: Umschläge mit Beinwell-Wurzel sollten höchstens vier bis sechs Wochen im Jahr dauern. Sonst kann es leicht giftig werden. Wie bei vielen Arzneipflanzen kommt es auch beim Beinwell auf die richtige Dosis an. Fragen Sei einfach Ihren Arzt oder Apotheker.
Weg mit der Frühjahrsmüdigkeit
Alle Jahre wieder packt uns das „große Gähnen". Die Natur wacht auf, doch wir kämpfen mit dem Schlaf. Wir fühlen uns schlapp und ausgelaugt. Die berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit und die Zeitumstellung machen unserem Körper gewaltig zu schaffen. - Wir haben natürliche Muntermacher für Sie.
Licht tanken heißt eine wichtige Regel. Und zwar Sonnenlicht - so viel wie möglich. Nach langen dunklen Wintermonaten sind die Vitamin-D-Vorräte im Körper gut wie aufgebraucht. Das macht müde. Licht hilft uns, den Speicher wieder aufzufüllen. Auch mit dem richtigen Essen können wir nachhelfen. Makrelen oder Heringe sind prima Vitamin-D-Lieferanten. Einen zusätzlichen Energie-Kick bringen frisches Obst und Gemüse. Ein Apfel, eine Karotte, plus ein Stück Ingwer - ab damit in den Mixer. Zum Schluss noch ein Schuss Apfelsaft oder Mineralwasser...und fertig ist ein gesunder Power-Drink gegen Frühjahrsmüdigkeit. Überhaupt ist Wasser ein super Wachmacher. Nicht nur von innen, sondern auch von außen. Wechselduschen bringen unseren Körper fantastisch auf Trab... und das große Gähnen...kann sich schleichen !
Frühlings-Freiheit für die Füße
Lange genug waren sie eingesperrt. In Winterstiefeln und dicken Socken. Doch jetzt ist der Frühling da! Und: unsere Füße sehnen sich nach Luft und Bewegung. So helfen Sie Zehen & Co. beim Start in die neue Freiheit:
Jeden Tag ein bisschen. Füße und Zehen können wir ganz leicht wieder in Schwung bringen. Schon am Morgen, beim Aufstehen. Da können wir uns auf Zehenspitzen vom Bett in's Bad schleichen. Ein prima Anfangs-Training für die Fußmuskeln. Weiter geht's beim Zähneputzen. Immer wieder wippen, von der Ferse bis zu den Zehen. Aber auch im restlichen Alltag lässt sich Fußgymnastik locker unterbringen. Versuchen Sie mal, ein Tuch mit den Zehen zu greifen und hochzuheben - oder: einen Bleistift, der auf den Boden gefallen ist. Nach ein paar Übungen klappt das garantiert. Sind die Muskeln erst Mal so weit, können Sie sogar versuchen, mit den Zehen zu schreiben oder zu malen. Mit einem Fuß halten Sie ein Blatt Papier fest, mit dem anderen einen Buntstift - und los geht's. ...Muss ja kein Kunstwerk werden. Ein paar Kringel reichen schon, beim Frühjahrstraining für Zehen & Co.
Magenfreundlich leben!

„Das muss ich erst mal verdauen" - „Das stößt mir sauer auf" - oder: „Das kann ich nicht auch noch schlucken". Unsere Gefühle gehen tatsächlich durch den Bauch und schlagen uns im schlimmsten Fall auf den Magen. Darauf sollten Sie achten:
Stress, Hektik oder seelischer Kummer. Gerade in Krisenzeiten braucht unser Magen viel Schutz und eine spezielle Pflege. Ungesundes Essen verträgt er dann noch schlechter als sonst. Zucker, Nikotin, Alkohol und Fett - da wird er richtig sauer ! Also: weg damit ! Wunderbar beruhigend sind Tees. Pfefferminze, Eisenkraut, Fenchel oder Kamillenblüten tun einem gestressten Magen gut. - Und: ein paar Tage Rohkost. Frisches Obst, frisches Gemüse und Salat killen aggressive Säuren und schonen die Magenschleimhaut. Eine prima Schutzschicht liefert auch die gute alte Haferschleimsuppe. Aus der Trickkiste unserer Großmütter: dafür mixen wir einen Teelöffel feine Haferflocken und eine Tasse Wasser, kochen das Ganze zu einem geschmeidigen Brei, lassen die Mischung kurz quellen...und schmecken sie zum Schluss mit einer Prise Salz und frischen Kräutern ab. - Das ist Schonkost, klar ! Doch der gestresste Magen freut sich darüber.
Fett ist besser als sein Ruf!
Fett macht dick, Fett verstopft die Arterien, Fett hat einen schlechten Ruf. Wir essen zu viel und zu fett, sagen Experten. Ein großes Risiko für Übergewicht, Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch unser Körper braucht Fett, um gesund zu bleiben. Wichtig ist der richtige Mix.
Ohne Fett und ohne Öl würde unser Körper überhaupt nicht funktionieren. Doch, ob uns der „Schmierstoff" fit hält oder krank macht, hängt vor allem von den Fettsäuren ab. Die schlechten, die ‚gesättigten', stecken in fettem Fleisch, in Wurst, in frittiertem Essen aber auch in herkömmlichem Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Distelöl. Diese Fette werden im Körper rasch ranzig und verstopfen unsere Blutgefäße. - Gesundes ungesättigtes Fett bieten uns dagegen Rapsöl, Olivenöl oder Fisch. Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Forelle haben wertvolle Omega-3-Fettsäuren im Gepäck. Sie halten das Blut flüssig und die Adern geschmeidig. Schädlicher Kalk kriegt keine Chance. Herz und Kreislauf bleiben gesund. Der hohe Norden und der Mittelmeer-Süden machen es uns vor. Eskimos essen viel Fisch - Herzinfarkt-Risiko fast Null. Und in Griechenland oder Italien ? ...wird Brot gerne in Olivenöl getunkt...fett und trotzdem gesund.
Hilfe für das verschnupfte Kind
Bis zu 12 Erkältungen im Jahr! Bei kleinen Kindern ist das normal. Weil das Immunsystem noch nicht richtig funktioniert, haben Viren und Bakterien besonders leichtes Spiel. Geschwollene Schleimhäute, Halsweh und eine verstopfte Nase - für die Kleinen eine große Qual. Mit unseren Tipps wird's schnell wieder besser.
Vor allem für Säuglinge ist Schnupfen eine echte Plage. Am Anfang können Babys nämlich nur durch die Nase Luft holen. Ist die verstopft, hat es der kleine Körper nicht nur mit dem Atmen schwer. Auch trinken, essen und schlafen machen große Probleme. Dann tut alles gut, was die Schleimhäute feucht hält. Natürliche Salzlösungen sind schon für Säuglinge geeignet. Sie machen zähen Schleim flüssig und spülen Erreger aus. Auch feuchte Tücher helfen den kleinen Schnupfen-Patienten. Trocknen Sie Wäsche im Kinderzimmer, das sorgt für ein gutes Raumklima. - Größere Kinder dürfen auch Inhalieren. Ein Atem-Dampfbad mit ätherischen Ölen ist eine Wohltat für Schnupfen-Nasen. Aber bitte immer unter Ihrer Aufsicht ! Am besten: Sie stecken die Köpfe gemeinsam über den Wasserdampf. Das macht Spaß...und: fröhliche „Rotznasen" werden viel schneller gesund!
















