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Markus Steinacker
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Tatort Campingplatz Lügde

Lügder Missbrauch: Auch Jugendämter im Fokus

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in Lügde ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen die beteiligten  Jugendämter. Das Jugendamt im Landkreis Hameln-Pyrmont soll entschieden haben, dass das achtjährige Pflegekind mit dem Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz in Lügde leben darf. Allerdings gibt es noch viele Fragezeichen rund um die Betreuung.

Die Ermittler beschäftigt auch die Frage, warum ein Kind einem Mann anvertraut wurde, der in einem heruntergekommenen Wohnwagen lebt. Sie prüfen, ob die Behörden Fehler gemacht haben. Der Fall kam ja ins Rollen, weil der Verdächtige eine Freundin seines Pflegekindes missbraucht haben soll. Nach Angaben des Kreisjugendamtes hat man ihm das Mädchen sofort weggenommen, als die Anzeige bekannt wurde. Frühere Hinweise, dass das Kind in verwahrlosten Verhältnissen lebe, haben sich laut Kreisjugendamt nicht bestätigt. Man habe dem Verdächtigen aber nahegelegt, in eine Wohnung zu ziehen. Das sei auch an die zuständige Behörde in Hameln-Pyrmont gemeldet worden.  

>> Alles zum Missbrauch auf dem Campingplatz Lügde.