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Mutmaßliche Islamisten im Sicherheitsdienst

Bei Spielen des SC Paderborn sind eine Zeitlang zwei mutmaßliche Salafisten im Sicherheitsdienst tätig gewesen. Das hat der Erstligist auf Anfrage von Radio Hochstift bestätigt. Die beiden Männer aus Tschetschenien sollen jahrelang Kontakte zu islamistischen Gefährdern gehabt haben.

Laut einem Medienbericht erhielt einer der Brüder früher auch eine Arreststrafe, weil er ein Attentat in Paris gut fand. Als der SC Paderborn von den möglichen islamistischen Verbindungen erfuhr, informierte er die Polizei. Sie reichte den Fall an den Staatsschutz weiter. Eine Anzeige liegt aber nicht vor, es gibt auch keine Ermittlungen.

Nach Radio Hochstift-Informationen waren die tschetschenischen Brüder bei den SCP-Spielen nicht im Stadion, sondern im Parkplatzbereich eingesetzt. Sie arbeiteten für eine externe Firma, die sich um die Sicherheit kümmert. Als die Polizei eingeschaltet wurde, waren sie dort aber nicht mehr beschäftigt.