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Andreas Grunwald
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Artega stellt umstrittenes E-Auto vor

Der Delbrücker Autobauer Artega hat auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt sein E-Stadtauto Karo präsentiert. Vorrausgegangen war ein juristischer Streit mit einem Schweizer Partner.

Das Oberlandesgericht München hatte die Vermarktung des E-Kleinstwagens - der ursprünglich Karolino heißen sollte – im August deutlich eingeschränkt, weil er dem schweizer Modell Microlino zu ähnlich sah. Artega-Chef Klaus Dieter Frers spricht jetzt aber von einer gelungenen Präsentation in Frankfurt. Es gebe mittlerweile mehrere Hundert Interessenten. Mit der Auslieferung der ersten Autos könne im Spätherbst begonnen werden. Auf einen genauen Termin wollte er sich aber nicht festlegen.

Weitere juristische Eskalationen erwartet Frers nicht, sagte er im Radio-Hochstift-Gespräch. Vollständig juristisch beendet ist die Auseinandersetzung allerdings noch nicht. Darin sieht Frers aber kein Problem.