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Prozessauftakt für "Sprengstoffstudent"

Heute muss sich vor dem Paderborner Amtsgericht der so genannte „Sprengstoffstudent“ verantworten. Es ist mittlerweile der dritte Anlauf, den Fall vor Gericht aufzurollen. Der Prozess hatte vor Wochen schon mal begonnen.

Damals soll der Angeklagte so viel Verwirrendes erzählt haben, dass der Prozesstag abgebrochen wurde. Der neu angesetzte Termin wurde wieder verschoben, heute soll es ernst werden.

Der Student soll ohne Erlaubnis explosive Stoffe in seiner Wohnung in Paderborn-Sande gelagert und zur Herstellung von Sprengladungen verwendet haben. Bei einer Explosion hätten die Chemikalien laut Staatsanwaltschaft erhebliche Schäden verursachen können.

Im August 2018 hatte die Polizei die Wohnung des Studenten durchsucht und etwa zehn Kilo Sprengstoff gefunden – ein Teil wurde in einem Paderborner Steinbruch in die Luft gejagt. Dem Studenten drohen bis zu drei Jahre Haft.