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Philipp Finkelmeier
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Trübere Aussichten für Delbrücker Finanzen

Die Finanzlage der Stadt Delbrück verschlechtert sich im kommenden Jahr. Das zeigt der Haushaltsentwurf, den Kämmerin Ingrid Hartmann am Abend im Rat der Stadt vorgestellt hat.

Trotz eines erwarteten Defizites von rund 900.000 Euro soll es 2020 keine Steuererhöhungen  für die Delbrücker Bürger geben. Den Fehlbetrag in der Kasse kann die Stadt Delbrück aus ihrer Rücklage bezahlen. Aber die Kämmerin machte deutlich: die fetten Jahre sind in Delbrück wohl erstmal vorbei. Zwar steigt zum Beispiel die Einkommenssteuer und es fließen auch wieder Schlüsselzuweisungen vom Land.

Aber die Ausgaben klettern 2020 deutlich stärker: zum Beispiel durch zusätzliches Kita-Personal und die Zahlung an den Kreis Paderborn. Auch in den kommenden Jahren werden die städtischen Schulden wohl wachsen. Trotzdem will die Stadt kräftig investieren, insgesamt knapp 30 Millionen Euro. Zum Beispiel in eine Tiefgarage unter dem neuen Rathaus, neue Straßen und Feuerwehrfahrzeuge.