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Christina Hüllweg
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Verkauf sorgt für Ärger im real-Markt Paderborn

Der geplante Verkauf der real-Märkte durch die besitzende Metro-Gruppe hat jetzt anscheinend auch Auswirkungen ins Hochstift. Die Gewerkschaften DGB und Verdi, die SPD-Bundestagsabgeordnete Elvan Korkmaz-Emre aus dem Kreis Gütersloh und der hauseigene Betriebsrat üben scharfe Kritik an der aktuellen Situation im Paderborner real-Markt.

„Der Druck ist hier extrem hoch. Alle haben Existenzängste.“ Mit diesen deutlichen Worten fasst der Betriebsrat des Paderborner real-Markts die Gemütslage der Mitarbeiter zusammen. Von mehr als 180 Angestellten hätten aktuell nur etwa 40 eine Vollzeit-Stelle – aus Sicht der Arbeitnehmervertreter deutlich zu wenig für die Menge an Produkten. Die Kunden seien unzufrieden, weil es durch einen Umbau und Problemen mit Herstellern und Zulieferern zum Beispiel leere Regale gebe. „Das Verhalten der Kunden den Mitarbeitern gegenüber ist mittlerweile beängstigend“, so der Betriebsrat. Die Geschäftsführung des Paderborner real-Markts stand auf Radio Hochstift-Anfrage nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.