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Andreas Grunwald
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Paderborner nach Brandstiftung freigesprochen

Ein Mann aus Paderborn ist vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen worden. Ein Gutachter hat dem 30-Jährigen am Paderborner Landgericht aufgrund einer Psychose Schuldunfähigkeit bescheinigt. Der Mann hatte vor gut zwei Jahren seine Wohnung in Paderborn in Brand gesetzt.

Die Flammen zerstörten die komplette Dachgeschosswohnung und den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses in der Paderborner Stadtheide. Dabei zog sich der 30-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass er tagelang im künstlichen Koma lag. Warum er das Feuer gelegt hatte, blieb im Prozess unklar. Er selbst hatte aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands zum Tatzeitpunkt keine Erklärung dafür.

Den Paderborner in der geschlossenen Psychiatrie unterzubringen, ist aus Sicht des Gerichts nicht notwendig, da er seine Erkrankung mittlerweile im Griff hat. Der Gutachter kam deshalb zu dem Schluss, dass von dem 30-Jährigen momentan keine Gefahr ausgeht.