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Andreas Grunwald
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Dritter Prozesstag um mutmaßliches Misshandlungsopfer

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Im Fall der mutmaßlichen Misshandlung eines jungen Mannes in Paderborn bleiben auch nach dem dritten Prozesstag viele Fragen offen. Am Paderborner Landgericht hat heute ein Polizeibeamter ausgesagt, der das Opfer mehrfach vernommen hat.

Der Paderborner hat bei den Vernehmungen bestritten, dass er angeblich einem der drei Angeklagten eine Straftat anhängen wollte. Das soll das Motiv dafür gewesen sein, dass der 22-Jährige laut Anklage in der Wohnung eines Beschuldigten stundenlang gefesselt und massiv misshandelt wurde. Aus Angst vor einer Racheaktion habe das Opfer erst nach und nach die Täter benannt, so die Aussage des Ermittlers. Mit den drei Angeklagten sei der Paderborner ganz eng befreundet gewesen. Am kommenden Dienstag wollen die Richter die Urteile fällen. Es geht unter anderem um räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung.