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Philipp Finkelmeier
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Paderborner nach Vergewaltigungsvorwurf freigesprochen

Ein Paderborner ist am Bielefelder Landgericht vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Das Gericht konnte ihm die zur Last gelegten Tat nicht nachweisen. Es galt der Grundsatz: Im Zweifel für den Angeklagten.

Im Mai 2018 soll der Paderborner seine damalige Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Rietberg zum Sex gezwungen haben. Die Richter hatten aber letztendlich Zweifel an den Schilderungen der 39-Jährigen, unter anderem, weil sie dem Paderborner nach der Tat auch noch vorgeschlagen hatte, gemeinsam mit ihm in den Urlaub zu fahren. Ausschließen konnte das Gericht auch nicht, dass es sich bei den Beschuldigungen um einen Racheakt gehandelt hat. Entsprechende Chatprotokolle lassen das zumindest vermuten.

Die Therapeutin der Frau unterstützte ihre Klientin allerdings. Sie hielt vor Gericht die Aussage der 39-Jährigen für glaubwürdig.