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Priestersohn klagt gegen Paderborner Geistlichen

Der Sohn eines Priesters hat vor dem Paderborner Landgericht seinen Vater und das Erzbistum verklagt. Der 51-Jährige will Auslagen und Prozesskosten in Höhe von 34.000 Euro wiederhaben. 

Der mittlerweile 84-jährige Priester hatte jahrelang die Vaterschaft geleugnet. Ein Test im Jahr 2016 brachte dann aber Gewissheit. Der Mann hatte nach Aussage des Sohnes als junger Vikar in Polen eine Affäre mit der Mutter des 51-Jährigen. Der Priester arbeitete danach als Missionar im Ausland. Später wurde er dann Seelsorger im Erzbistum Paderborn.  

Das Gericht regte jetzt ein Gespräch zwischen dem Sohn und seinem Vater an. Sollte das nicht zustande kommen, soll in den nächsten drei Monaten ein Urteil fallen. Angedeutet hat die Richterin bereits, dass es wegen einer Verjährung nur um die Zahlung eines symbolischen Betrages gehen könne.