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Julia Vorpahl
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250.000 Euro Schmerzensgeld nach Ballonunfall eines Salzkotteners

EXKLUSIV Viereinhalb Jahre nach dem Absturz eines Heißluftballons bekommt die Frau des mittlerweile verstorbenen Opfers aus Salzkotten 250.000 Euro. Die juristische Aufarbeitung des Vorfalls ist damit abgeschlossen.

Im August 2015 legte der Ballon bei Marsberg eine extrem harte Landung hin. Der 75-jährige Mann aus Salzkotten wurde damals schwer verletzt. Durch die Folgen des Aufpralls war er auf den Rollstuhl angewiesen. In der Reha musste er wieder sprechen lernen und wurde anfangs künstlich ernährt.

Jahrelang stritten sich der Salzkottener und das Bielefelder Ballonfahrtunternehmen vor verschiedenen Gerichten – jetzt einigten sich die Parteien auf einen Vergleich. Die Witwe erhält nochmals 120.000 Euro, insgesamt also 250.000 Euro. Aus Sicht ihres Anwalts wurde das Opfer vor Fahrtbeginn nicht über die besonderen Risiken aufgeklärt.