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Streit um Paderborner Wohnungsgesellschaft geht weiter

Im Streit um die Wohnungsgesellschaft WGP in Paderborn kritisieren sieben Ratsfraktionen die Informationspolitik von Bürgermeister Michael Dreier. Hintergrund ist die Beschwerde der privaten „Allianz pro Wohnungsbau“ gegen die Gründung der städtischen WGP und die Pläne für das Gelände der Alanbrooke-Kaserne.

Die sieben Ratsfraktionen werfen dem CDU-Bürgermeister vor, er habe verschwiegen, dass es zu dem Thema ein Vermittlungsgespräch geben soll und die Beschwerde deshalb auf Eis liegt. Sie wollen wissen, was es damit auf sich hat. Dreier schreibt dazu, er selbst habe zum Zeitpunkt der letzten Ratssitzung noch keine Kenntnis von der anberaumten Vermittlung gehabt. Er habe aber keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Beschlüsse zur Wohnungsgesellschaft.

Die Paderborner SPD zeigt sich in diesem Zusammenhang entsetzt über anderweitige Aussagen von Dreier. In einer Rede hatte er die Gründung der städtischen Gesellschaft als Ergebnis von Populismus bezeichnet, die zu einem finanziellen Desaster hätte führen können.