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Susanne Stork
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Corona hinterlässt Spuren in den Kassen der Geschäfte und der Stadt Paderborn

Die Lockerungen im Einzelhandel führen bei den Händlern im Hochstift für ein Aufatmen – von Euphorie ist die Branche aber noch weit entfernt. Laut dem Vorsitzenden der Paderborner Werbegemeinschaft, Uwe Seibel, werden aktuell im Durchschnitt nur etwa 12.000 Menschen in der Paderborner Fußgängerzone gezählt.

Vor der Corona-Krise waren es, je nach Wochentag, 30.000 bis 40.000. Laut dem Handelsverband OWL liegt der Umsatzrückgang im sogenannten Non-Food-Sektor zwischen 25 und 50 Prozent.

Die Corona-Krise wird auch im Haushalt der Stadt Paderborn für deutliche Verluste sorgen. Kämmerer Bernhard Hartmann hat erste, vorsichtige Schätzungen abgegeben. Demnach werden allein die zusätzlichen Kosten für den Padersprinter bei etwa einer Million Euro liegen, weil die Busfahrgastzahlen massiv zurückgegangen sind.

Noch deutlicher fällt das Minus bei der Gewerbesteuer aus: Die Einnahmen-Prognose von gut 92 Millionen Euro muss wohl um acht Millionen Euro reduziert werden.