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Julia Vorpahl
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Kreis Paderborn zahlt Corona-Verluste aus Rücklage

Der Kreis Paderborn hat am Abend eine erste, vorsichtige Prognose für den Haushalt des laufenden Jahres vorgestellt. Demnach rechnet die Behörde durch die Corona-Krise mit Mehrkosten in Höhe von gut 4,2 Millionen Euro.

Fast alle Ämter haben geringere Einnahmen. Darunter auch das Straßenverkehrsamt: Weil ab Mitte März kaum noch Autos auf den Straßen waren, wurde auch kaum noch geblitzt: Allein dadurch gehen dem Kreis mehr als 600.000 Euro durch die Lappen. Weitere 800.000 Euro muss der Kreis Paderborn aus seiner Kasse nehmen, weil Materialien wie Schutzmasken oder Desinfektionsmittel durch die Corona-Pandemie deutlich häufiger gebraucht werden.

Fehlende Kita-Beiträge kosten den Kreis pro Monat 500.000 Euro. Etwa 200.000 Euro spart der Kreis, weil Fortbildungen gestrichen wurden. Die Mehrkosten zahlt die Behörde aus der Ausgleichsrücklage.

Außerdem wurde darüber gesprochen, dass im Kreis Paderborn pro Tag etwa 700 Corona-Tests durchgeführt werden. Darunter sind aber auch Wiederholungsuntersuchungen.

Ein weiterer Punkt im Ausschuss war auch der Sachstand zur Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden. Eine kreisübergreifende Großleitstelle sei nicht geplant - zunächst sollen nur die nötigsten Investitionen getätigt werden.