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Geständnisse zum Prozessauftakt am Paderborner Landgericht

Der Paderborner Prozess um drei Raubüberfälle hat am Landgericht mit Geständnissen begonnen. Die Angeklagten gaben zu, im vorigen November zwei Spielhallen und ein Wettbüro im Kreis Paderborn überfallen zu haben. Als Anstifter nannten sie den Vater eines Beschuldigten.

Der Vater soll die jungen Männer auf eine Spielhalle in seiner Nachbarschaft aufmerksam gemacht habe. Er war kurz zuvor aus dem Gefängnis gekommen. Angeblich sagte er, sie könnten ja mal schauen, was in der Spielhalle so gehe. Auch die Tatbekleidung soll er den jungen Männern besorgt haben, unter anderem Schals, Pullover und Jogginghosen.

Bei ihren Überfällen waren sie auch mit einer Spielzeugpistole bewaffnet. Ihre Beute lag zwischen nichts und rund 2.000 Euro. Um ihre Identität zu verschleiern, ahmten die jungen Männer einen russischen Akzent nach. Das half nichts: wenige Wochen später nahm die Polizei sie fest. Der Prozess geht kommende Woche weiter.