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Andreas Grunwald
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Freispruch im Vergewaltigungsprozess am Paderborner Landgericht

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Der Prozess um die angebliche Vergewaltigung einer Paderbornerin ist vor dem Paderborner Landgericht mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Ausschlaggebend für das Urteil waren widersprüchliche Aussagen des mutmaßlichen Opfers. Die Frau hatte angegeben, im Schlaf vergewaltigt worden zu sein.

Die Paderbornerin hatte bei einer Feier zwei Männer kennengelernt. Anschließend gingen die drei zu dem Angeklagten nach Hause. Nach Schilderung der Frau soll der Beschuldigte der Frau einen Zungenkuss gegeben haben, während sie schlief. Dadurch sei sie aufgewacht – und habe den Verdacht gehabt, dass da noch mehr gewesen sei.

Sie erstattete Anzeige wegen Vergewaltigung, beteiligte sich aber nur zögerlich an der Aufarbeitung des Falls. Trotz Ladung tauchte sie vor Gericht im ersten Anlauf gar nicht auf, dann machte sie widersprüchliche Angaben. Ein Gutachten weckte weitere Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit.

Der Angeklagte hatte vor dem Paderborner Landgericht gesagt, die Frau hätte freiwillig Sex mit ihm gehabt.