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Susanne Stork
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Berufspendler-Gebiet Hochstift

Hochstiftweit nehmen viele Bürger lange Fahrtwege zum Arbeitsplatz in Kauf. Aus einer Statistik des Landesbetriebs IT.NRW geht hervor, dass in vielen Kommunen der Kreise Paderborn und Höxter mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus anderen Städten kommen.

Einpendlerquoten von mehr als 50 Prozent gab es im letzten Jahr in Borchen, Büren, Hövelhof, Salzkotten, Bad Wünnenberg, Brakel, Marienmünster und Steinheim. In Paderborn liegt der Wert bei 46,3 Prozent, während Höxter bei genau 50 Prozent liegt.

Auf der anderen Seite gab es aber auch einige Städte, die bei den einheimischen Arbeitnehmern nicht besonders gefragt waren. Die höchste Quote an Auspendlern hatte Borchen mit fast 77 Prozent. In diesem Fall dürfte die Nähe zu Paderborn eine große Rolle gespielt haben. Auch Altenbeken, Willebadessen und Nieheim hatten sehr viele Auspendler.

Landesweit pendelten 4,8 Millionen Beschäftigte zu ihrer Arbeitsstelle.