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Verena Hagemeier
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Forstamt Hochstift warnt weiterhin: Wälder nicht betreten

Wie auch die Polizei und Feuerwehren in den Kreisen Paderborn und Höxter meldet auch das Forstamt Hochstift: Die Folgen des Orkantiefs Sabine sind deutlich geringer als befürchtet. Sie seien kein Vergleich mit den Stürmen "Friederike" oder gar "Kyrill". Gesperrt werden die Wälder nicht. Betreten werden sollten sie aber weiterhin auch nicht.

Der Forstamtsprecher Roland Schockemöhle sagte auf Radio Hochstift-Anfrage: Hier gilt der gesunde Menschenverstand. Auf den Wegen liegen umgestürzte Bäume, andere drohen noch umzukippen. Darüber hinaus wies er erneut auf das Problem der Trockenheit der letzten Jahre hin: Diese führte auch in den Laubholz-Wäldern dazu, dass die Kronen der Bäume erhebliche Schäden davon getragen haben.

Die Folge: In diesen Kronen können vermehrt tote Äste stecken, die auch durch den noch anhaltenden Wind herabstürzen können. Das heißt: Es gilt nicht nur die für Winterstürme übliche Warnung vor Nadelholz-Wäldern. Auch die mit Laubbäumen sollten noch einige Tage gemieden werden. Solange braucht das Forstamt Hochstift noch, um die gerade erst angefangene Schaderhebung und -Beseitigung abzuschließen. 

Weitere Infos zur Lage gibt es auf unserer Sonderseite zum Orkantief Sabine.