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Hohe Schäden durch Borkenkäfer

Der Borkenkäfer macht Forstwirten im Hochstift weiter Sorgen. Experten sind aktuell dabei, ganze Waldgebiete auf die Schädlinge zu untersuchen. Die Förster hatten gehofft, dass der milde Winter mehr Käfer tötet, diese Hoffnungen haben sich aber nicht erfüllt.

Eigentlich werden bei milden Temperaturen die Schädlinge selbst oft von Pilzen befallen. Das ist allerdings nicht passiert. Jetzt wollen die Experten herausfinden, wie viele Borkenkäfer aktuell in den Hochstift-Wäldern sind. Betroffen sind hauptsächlich Fichten. Bis zu 50.000 Käfer befallen mittlerweile einen einzigen Baum. 200 würden schon ausreichen, um eine Fichte zu töten. Weil mittlerweile so viele Waldstücke betroffen sind, kommen die Förster mit dem Abholzen der kranken Bäume nicht mehr hinterher. Zuvor konnte sich der Käfer schon durch Hitze und Trockenheit so weit ausbreiten.

Der Höhepunkt der Schäden wird nächstes Jahr erwartet.