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Dania Tölle
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Mitarbeiter der Stadt Paderborn diskutieren Personalamts-Schreiben

Wie geht die Stadt Paderborn in der aktuellen Corona-Krise mit Mitarbeitern um, die zu einer sogenannten Risikogruppe gehören? Zu dieser Frage hat das Personalamt der Stadt jetzt Hinweise herausgegeben – und die sorgen, zumindest in Teilen der Belegschaft, für Diskussionen.

Das Schreiben an die städtischen Mitarbeiter, das Radio Hochstift vorliegt, erhitzt wohl besonders mit einem Satz die Gemüter. Wörtlich heißt es: „Über allem steht die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes.“ Das Personalamt erklärt außerdem, dass Urlaub, der in die Zeit der Freistellung fällt, nicht ersetzt wird.

Eine pauschale Freistellung von Angehörigen einer Risikogruppe könne durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung nicht erfolgen. Mit dem jeweiligen Vorgesetzten sollten Überlegungen angestellt werden, wie das persönliche Risiko am Arbeitsplatz minimiert werden könne.