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Verena Hagemeier
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Krankenhäuser im Kreis Paderborn kritisieren mangelnde Finanzen

In einer gemeinsamen Stellungnahme schlagen die Krankenhäuser im Kreis Paderborn Alarm. Konkret geht es um den finanziellen Schutzschirm für die Kliniken. Dieser sei „mit Komplexität überladen und kleinteilig bürokratisch“.

Die Anschaffung eines Beatmungsgeräts koste die Krankenhäuser mehr als 80.000 Euro, die Umrüstung von einer Normal- zur Intensivstation pro Platz sogar 130.000 Euro. Finanziert werden durch den sogenannten Schutzschirm aber nicht mal 40 Prozent davon. Auch zusätzliche Kosten, wie zum Beispiel Investitionen in einen Sicherheitsdienst, Schulungen für Ärzte oder der Umzug einer ganzen Station im Krankenhaus würden nicht aufgefangen.

Eine positive Nachricht haben die Kliniken im Kreis Paderborn aber auch: Überlastet seien die Häuser aktuell nicht. Man wolle sich aber weiter für die Behandlung einer größeren Zahl an Corona-Patienten wappnen.