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Julia Vorpahl
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Rätselhafter Paderborner Todesfall wird nicht erneut geprüft

EXKLUSIV Mehr als eineinhalb Jahre nach dem mysteriösen Tod eines Paderborners in Rietberg-Mastholte ist die juristische Aufarbeitung endgültig abgeschlossen. Das hat Radio Hochstift exklusiv erfahren. Im Januar dieses Jahres hatte der Anwalt der Familie des Paderborners vor dem OLG Hamm Beschwerde eingelegt.

Die Angehörigen wollten, dass der Fall des toten 46-Jährigen erneut geprüft wird. Das wurde jetzt abgelehnt. Der Paderborner soll im Juli 2018 in Rietberg-Mastholte Gullydeckel ausgehoben und Anwohner mit Steinen beworfen haben. Nur durch den Einsatz mehrerer Polizisten konnte er fixiert werden. Dabei kollabierte und starb er.

Laut den Untersuchungen war das sogenannte Excited Delirium Syndrome todesursächlich – hierbei können Betroffene übermenschliche Kräfte entwickeln. Die Angehörigen glauben, dass er durch massive Polizeigewalt ums Leben kam.