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Julia Vorpahl
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Marseille-Konzern gerät wegen Patientenakten in Büren unter Druck

Im Fall um herumliegende Patientenakten im Sankt Nikolaus-Krankenhaus in Büren geraten die Marseille-Kliniken als Besitzer unter Druck. Wie die Neue Westfälische schreibt, muss der Konzern von den Akten gewusst haben.

Die Paderborner Polizei bestätigt, dass ein Anwohner bereits am 7. Dezember eine Anzeige erstattet hat, weil eine Tür des verlassenen Gebäudes aufgebrochen war. Die Polizeibeamten, die zur Spurensicherung vor Ort waren, fanden dann auch die herumliegenden Akten. Darüber informierten die Beamten auch den Hausmeister und eine leitende Angestellte des benachbarten Altenheims. Das wird von einer Tochtergesellschaft der Marseille-Kliniken betrieben.

Die Stadt Büren wurde darüber nicht informiert. Dies ist nach Polizeiangeben versäumt worden. Der Klinikbetreiber hatte zuletzt behauptet, nichts von den Akten gewusst zu haben und stattdessen mit dem Finger auf den Insolvenzverwalter gezeigt. Der Youtuber „ItsMarvin“ hatte den Fall durch sein Video ins Rollen gebracht. Er hatte tausende herumliegende Patientenakten gefilmt.