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Natascha Wittmaack
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SkF kann kurzfristig mehr Frauen unterbringen

Symbolbild häusliche Gewalt.

„Holt euch Hilfe bei häuslicher Gewalt“ - der Sozialdienst katholischer Frauen im Erzbistum Paderborn appelliert an Frauen, die davon betroffen sind. Außerdem will er kurzfristig Kapazitäten schaffen, falls die Plätze in Frauenhäusern voll sind.

Weil Experten seit Beginn der Corona-Krise davor warnen, dass es mehr Fälle häuslicher Gewalt geben kann, haben der SkF und der Verband IN VIA einen Plan ausgearbeitet. Frauen könnten bei überfüllten Frauenhäusern kurzfristig in Bildungshäusern untergebracht werden. Dabei sei es wichtig, dass es nicht nur eine Unterbringung, sondern vor allem auch ein Schutzraum für die Frauen sei. Außerdem sollen Sozialarbeiter die Betroffenen betreuen und beraten.

Aktuell sind in den Frauenhäusern im Hochstift und der Region Plätze frei - bisher müsste der Notfallmechanimus also noch nicht greifen.

Hilfe- und Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt findet ihr unter anderem bei der Frauenberatungsstelle Lilith in Paderborn oder der Frauenberatungsstelle Belladonna