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Susanne Stork
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Disziplinarklage gegen Paderborner Kinderporno-Polizisten

EXKLUSIV Nach seiner Suspendierung verliert ein Polizist aus dem Kreis Paderborn möglicherweise auch seinen Beamtenstatus – wegen des Besitzes von Kinderpornos. Die Paderborner Polizei hat die disziplinarrechtlichen Ermittlungen abgeschlossen.

Schon im Spätsommer vergangenen Jahres wurde das strafrechtliche Verfahren gegen den Polizisten abgeschlossen – der Hauptkommissar musste 8.000 Euro zahlen. Seitdem liefen die disziplinarrechtlichen Ermittlungen. Die Paderborner Polizei will es hier aber nicht bei einem Verweis oder einer Geldbuße belassen.

Sie hat jetzt Disziplinarklage erhoben. Als Konsequenz könnte der Polizist unter anderem „aus dem Beamtenverhältnis entfernt werden“. Darüber muss jetzt das Verwaltungsgericht Münster entscheiden.

Mindestens dreimal hatte sich der Polizist Pornos besorgt, in denen Kinder und Jugendliche zu sehen sind. Im März 2019 wurde er suspendiert.