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Julia Vorpahl
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Keine weiteren Ermittlungen nach Suizid in Paderborn

EXKLUSIV Mehr als ein Jahr nach einem sogenannten erweiterten Suizid mit zwei Toten im Paderborner Wohngebiet Kaukenberg steht jetzt fest: Die Staatsanwaltschaft wird keine Ermittlungen gegen Angestellte der Paderborner LWL-Klinik einleiten. Das hat Radio Hochstift exklusiv erfahren.

Hintergrund des in Auftrag gegebenen Gutachtens war, dass der Mann, der erst seine Tochter und dann sich umbrachte, erst kurz zuvor aus der LWL-Klinik entlassen worden war. Die Expertise eines forensischen Psychiaters zeigt aber jetzt: Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der Bediensteten in der Paderborner Klinik. Der Fall ist damit auch juristisch abgeschlossen.

Im Februar vergangenen Jahres hatte die Polizei die Leichen einer 63-jährigen Frau und eines 90-jährigen Mannes gefunden. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass der Senior erst seine Tochter und dann sich selbst erschossen hat.


Radio Hochstift berichtet nur in Ausnahmefällen über Suizide.


Bei suizidalen Gedanken bietet die Telefonseelsorge jederzeit Hilfe an: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 oder www.telefonseelsorge.de