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Julia Vorpahl
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Fund in Staumühle ist vermutlich Kampfmittel aus dem ersten Weltkrieg

Bei der vermeintlichen Fliegerbombe auf dem JVA-Gelände in Hövelhof-Staumühle hat es sich vermutlich um Kampfmittel aus dem ersten Weltkrieg gehandelt. Ein Bagger war am Dienstagnachmittag mit seiner Schaufel auf einen harten Gegenstand gestoßen. Die gerufenen Spezialisten fanden bei der Bergung zwei Tongefäße im Boden. Eines von ihnen war beschädigt, daraus strömte ein unbekanntes Gas.

Ein Labor untersucht den Inhalt der Gefäße. Sechs vorsorglich ins Krankenhaus gebrachte Mitarbeiter der Baufirma sind mittlerweile wieder zuhause. Ihnen geht es gut.
Die Bergungsarbeiten an der Fundstelle an der JVA Staumühle dauerten bis heute früh um vier Uhr.

Dort waren neben dem Kampfmitelräumdienst auch Feuerwehren aus Paderborn und Hövelhof, das THW sowie Einsatzkräfte aus Büren-Ahden und Dortmund vor Ort. Die Fundstelle war im Radius von 300 Metern abgesperrt. Die JVA Staumühle musste nicht geräumt werden.