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Verena Hagemeier
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Weltkriegs-Kampfmittel in Hövelhof-Staumühle gefunden

Bei dem Fund auf dem JVA-Gelände in Hövelhof-Staumühle handelt es sich nicht um einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg. Allerdings stecken dahinter wohl Kampfmittel aus dem ersten Weltkrieg.

Bei Baggerarbeiten war ein Gas ausgetreten, sechs Arbeiter hatten es eingeatmet. Sie wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Fünf von ihnen mussten in eine Augenklinik. Inzwischen gehe es allen Arbeitern aber wieder gut, hieß es auf RH-Anfrage. Das Gas war aus einem beschädigten Tongefäß ausgetreten. Das und ein zweites Gefäß sind in der Nacht zu Mittwoch geborgen worden.

Darin befand sich offenbar Bromaceton – ein chemischer Kampfstoff aus dem ersten Weltkrieg, der zu Augenreizungen führt. 11,5 Stunden hat der Einsatz von Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst gedauert. Auch die Untere Wasserbehörde wurde eingeschaltet, um mögliche Umweltschäden zu untersuchen.