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Susanne Stork
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Ausnahmsweise keine Wetterextreme im Juli

Nach Monaten, in denen es im Hochstift oft zu warm und zu trocken war, hält sich der Sommermonat Juli dieses Jahr an einige seiner vieljährigen Mittelwerte. Beispielweise lag die Durchschnitts-temperatur in Warburg bei 17 Grad. Das ist weder zu kalt noch zu trocken.

Genau 17 Grad sind auch das vieljährige Mittel. Ganz ähnlich sieht es auch in der anderen Messstation des Deutschen Wetterdienstes, in Bad Lippspringe, aus. Auffällig ist: Es gab im vergangenen Monat im Hochstift keinen offiziellen „heißen Tag“, mit Werten über 30 Grad. Maximal wurden 28,1 Grad gemessen. Das sah letztes Jahr noch ganz anders aus. An einem Tag wurde da sogar der Hitzerekord mit 37,9 Grad erreicht.

Was den Niederschlag angeht, so teilt sich das Hochstift wieder ein wenig: In Warburg kamen etwa 55,3 Liter Regen pro Quadratmeter runter, der Mittelwert liegt knapp darunter. In Bad Lippspringe verhielt es sich anders: Da regnete es nur rund 56 Prozent vom vieljährigen Mittel.