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Julia Vorpahl
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Weniger Leute im Hochstift gehen zum Hautkrebs-Screening

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Das Hautkrebs-Screening wird im Hochstift immer seltener genutzt. Nur jeder Sechste in unseren Kreisen geht zur Vorsorge. Diese Zahlen hat jetzt die AOK Nordwest veröffentlicht. Das deckt sich auch mit dem bundesweiten Trend. Laut der Techniker Krankenkasse gehen deutschlandweit 20 Prozent der Versicherten zur Hautkrebs-Vorsorge.

In den Kreisen Paderborn und Höxter sind es, laut AOK, je nur 15 Prozent. Dabei erklärt die Krankenkasse: Vor fünf Jahren ging immerhin noch jeder Fünfte zum Hautkrebs-Screening. Diese Krebsart ist eine der häufigsten, sei aber fast immer heilbar, wenn man sie früh genug erkennt, erklärt die Krankenkasse.

Bei der Untersuchung prüft der Hautarzt die gesamte Haut auf Auffälligkeiten. Ab 35 Jahren wird das Screening alle zwei Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, manche tragen die Kosten auch schon ab 20.