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Handgranaten-Attrappe Büren: Polizei will Hintergründe klären

Einen Tag nach dem Ausnahmezustand an der Gesamtschule in Büren soll heute wieder möglichst Alltag einkehren. Für die Polizei stellt sich unterdessen weiter die Frage: Wie ist der Elfjährige an die Attrappe der Handgranate gekommen?

Eins stellt die Polizei aber schon klar: Strafrechtlich wird die Aktion nicht verfolgt. Trotzdem wollen die Beamten natürlich herausfinden, woher der Fünftklässler die Attrappe der Handgranate hatte. Selbst die Experten des Landeskriminalamtes brauchten am Mittag einige Zeit, um herauszufinden, dass die Handgranate eben nicht echt ist. Sie sah „täuschend echt aus“.

Für die Schule gab es seitens der Polizei übrigens ausschließlich Lob. Das Krisenteam, das genau für solche Vorfälle in der Schule existiert, habe vorbildlich gearbeitet. Die Gesamtschule in Büren wurde gestern Morgen evakuiert – mehr als 900 Schüler und Lehrer mussten das Gebäude verlassen.