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Susanne Stork
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Mord an Paderborner Griechin 1994 rassistisch motiviert?

26 Jahre nach dem Mord an einer Griechin in Paderborn erhält der Fall erneut bundesweite Aufmerksamkeit. Die Medien Zeit Online und Tagesspiegel haben eine aktualisierte Liste von Opfern rechter Gewalt seit 1990 veröffentlicht – darin ist jetzt auch der Fall von Alexandra Rousi in Paderborn.

Von den Behörden wird Alexandra Rousi weiter nicht offiziell als Opfer rechter Gewalt geführt – obwohl bekannt ist, dass der damalige Täter schon Wochen vor der Tat im Oktober 1994 durch rassistische Beleidigungen gegen die Familie des Opfers auffiel.

Viel mehr wurde er als Verrückter dargestellt. Ermittlungen gegen ihn blieben aus, weil er durch das von ihm selbst gelegte Feuer ums Leben kam. Auch Alexandra Rousi, seine damalige Nachbarin an der Detmolder Straße in Paderborn, starb in den Flammen. Im Gespräch mit Radio Hochstift und der NW bemängeln Verwandte des Opfers, dass es bis heute auch keine Beileidsbekundungen seitens der offiziellen Behörden gibt.