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Kreishandwerkerschaft äußert sich zu Tönnies

„Wir sind keine Rassisten“: Mit dieser Aussage reagiert der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe Peter Gödde jetzt auf den Fall Tönnies. Zuvor war er mehrfach dafür kritisiert worden, sich bisher nicht zu Wort gemeldet zu haben. Gödde hat ein zweiseitiges schriftliches Statement abgegeben.

Und das liest sich wie ein Mix aus Rechtfertigung, Relativierung und Angriff. Einerseits bezeichnet er die Äußerung von Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies beim Tag des Handwerks in Paderborn als „diskriminierend, falsch und dumm“. Andererseits betont er, niemand im Saal habe diese Äußerung so empörend gefunden, wie es danach von einem Journalisten dargestellt wurde. Gödde teilt dann auch kräftig aus: Es sei eine Ungeheuerlichkeit, dass sich nun alle 1.600 Gäste wegen ihrer fehlenden Reaktion dem Rassismus-Vorwurf ausgesetzt sehen. Jeder der Anwesenden werde in der öffentlichen Darstellung in Sippenhaft genommen. Dabei seien die kritisierten Sätze ja keine Aussage der Kreishandwerkerschaft gewesen.