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Susanne Stork
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Kirchborchen-Mord: Angeklagte Frau verursachte tödlichen Unfall

EXKLUSIV Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer 76-Jährigen in Borchen-Kirchborchen liegt ein weiteres Gutachten vor. Demnach hat die bereits wegen Mordes angeklagte Tochter des Opfers wohl noch eine fahrlässige Tötung begangen. Das hat Radio Hochstift exklusiv erfahren.

Kurz nach der Tat machten sich Tochter und Schwiegersohn des Opfers auf den Weg Richtung Süddeutschland. Auf der A3 bei Nürnberg verursachte die Tochter dann einen Unfall, indem sie mit ihrem Auto einen vorausfahrenden Wagen touchierte. Beide Autos kamen ins Schleudern – der Fahrer des anderen Autos starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

Die Aussage der Frau aus Borchen, dass ihr Mann ins Lenkrad gegriffen und zeitgleich ihr Bein fixiert habe, hält ein Sachverständiger für nicht nachvollziehbar. Weil sie in Paderborn bereits wegen Mordes angeklagt ist, wird das Verfahren in Nürnberg gegen sie eingestellt.