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Susanne Stork
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Auch Bielefeld will beim Flughafen Paderborn-Lippstadt aussteigen

Es ist der nächste Schlag für den Paderborn-Lippstadt Airport: Auch die Stadt Bielefeld will als Gesellschafter aussteigen. Die Mehrheit im Bielefelder Rat stimmte am Abend dafür, die Anteile loszuwerden.

Nach den Kreisen Gütersloh und Lippe, gibt nun also die Stadt Bielefeld ihre Anteile von 5,88 Prozent an den Kreis Paderborn ab und zahlt dafür etwas mehr als 2,5 Millionen Euro. Ein Teil des Geldes soll in die Sanierung des Flughafens in Büren-Ahden fließen. Von der Bielefelder CDU kam erneut Kritik an dem Ausstieg. Der Flughafen sei eine wichtige Infrastruktur in der Region. Außerdem hingen viele Arbeitsplätze daran.

Die Stadt Bielefeld will allerdings versuchen, entlassene Mitarbeiter in der eigenen Verwaltung unterzubringen. Der Flughafen Paderborn-Lippstadt soll saniert werden – durch eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Im Zuge dessen muss auch ein Großteil der Belegschaft gehen.