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Julia Vorpahl
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Paragon fährt Sonderschichten und hofft auf zweites Halbjahr

Der Delbrücker Automobilzulieferer Paragon hat seine Halbjahresbilanz vorgelegt – und die fällt in weiten Teilen besser aus als erwartet. Da vor allem die Nachfrage aus China wieder angezogen habe, würden mittlerweile sogar Sonderschichten gefahren.

Laut Geschäftsführer Klaus-Dieter Frers lässt das Unternehmen die Corona-Krise bereits hinter sich. Die Auswirkungen des Shutdowns im Frühjahr seien weniger kritsch als zunächst angenommen. So sei der Umsatz bei Paragon in Delbrück im ersten Halbjahr zwar zurückgegangen – seit Juni liege er aber bereits wieder auf Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme verringerte sich von 274 auf 244 Millionen Euro.

Auf Basis der jetzigen Entwicklung hebt Paragon die Prognose fürs zweite Halbjahr an. Das Unternehmen erwartet allein im Automotive-Geschäft Umsätze von bis zu 120 Millionen Euro. Außerdem sollten in diesem Bereich 15 bis 20 Millionen Euro investiert werden.