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Andreas Grunwald
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Niederlage vor Gericht: Paderborner Porsche-Händler muss Corona-Bußgeld zahlen

Ein Paderborner Unternehmer muss 200 Euro zahlen, weil er gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen hat. Eine Klage des 58-Jährigen wurde vom Paderborner Amtsgericht abgewiesen.

Der Autohändler war im Mai dieses Jahres mit seinem Porsche unterwegs. Ziel war der Autohof in Paderborn-Mönkeloh – dort wollte er mit dem neuen Elektro-Porsche die Schnellladestation testen. Auf dem Autohof traf er drei Bekannte, die, genau wie drei weitere Männer, sein neues Auto begutachteten. Gleichzeitig fuhren zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes über den Autohof und sahen die Autofans, die zusammenstanden. Zu dieser Zeit waren Treffen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum verboten. Die Behörden-Mitarbeiter nahmen die Personalien auf und leiteten entsprechende Verfahren ein.

Der 58-jährige Porsche-Fahrer fühlte sich unangemessen behandelt – aus seiner Sicht hätte es ausgereicht, wenn das Ordnungsamt den Männern einen Hinweis gegeben hätte. Das Amtsgericht bestätigte allerdings das Vorgehen des Ordnungsamts.