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Verena Hagemeier
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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Nato berät über Verteidigungsausgaben und Afghanistan

Unter dem Druck der USA beraten die Nato-Verteidigungsminister heute (09.15 Uhr) über die Verteidigungsausgaben der Bündnispartner.

Druck der USA

US-Präsident Donald Trump kritisiert die Verbündeten - und insbesondere Deutschland - seit langem wegen des vergleichsweise niedrigen Anteils ihrer Verteidigungsausgaben am Staatsetat. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich seit ihrem Amtsantritt mehrfach zu deutlich höheren Ausgaben bekannt.

Außerdem wollen die Verteidigungsminister zum Abschluss des zweitägigen Treffens über den Nato-Einsatz in Afghanistan beraten. An dem Einsatz zur Ausbildung der regierungstreuen Streitkräfte in Afghanistan waren zuletzt bis zu 17.150 Soldaten beteiligt. Die Resolute Support Mission (RSM) hatte Anfang 2015 die langjährige Vorgängermission ISAF abgelöst.