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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Hitzerekorde und Trockenheit: DWD legt Sommerbilanz vor

«Heiß, heißer, Deutschland - Ein Tag für die Wettergeschichte» - das twitterte der DWD angesichts der Rekord-Temperaturen Ende Juli, als 42,6 Grad im Emsland gemessen wurden.

Wärmster Juni seit Messbeginn

Offenbach (dpa) - Reihenweise Hitzerekorde gab es im Juli, nun zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Bilanz der vergangenen drei Monate. Heute legen die Meteorologen ihre vorläufige Auswertung für den Sommer 2019 vor.

Er dürfte in puncto Wärme einen der vorderen Plätze auf der Rangliste einnehmen. Schon der Juli hatte Eingang in die «meteorologischen Geschichtsbücher» gefunden, wie der DWD zur Monatsbilanz erklärt hatte.

Allein am 25. Juli war nach DWD-Angaben die 40-Grad-Marke bundesweit 25 Mal erreicht worden. In Lingen im Emsland war es mit 42,6 Grad so heiß wie niemals zuvor in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Problematisch war auch die Trockenheit bewertet worden, diese habe «katastrophale Ausmaße» erreicht, erklärte der DWD. Der Juni 2019 war der wärmste und sonnigste seit Messbeginn.

Aus meteorologischer Sicht beginnt am kommenden Sonntag mit dem September bereits der Herbst. Der bisherigen Vorhersage zufolge sinken kommende Woche tatsächlich die Temperaturen, es soll wechselhaft und kühler werden.