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Marcel Pfüller
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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Verschiedene Kanäle im Homeoffice nutzen

Wenn Mitarbeiter lange im Homeoffice arbeiten, müssen Führungskräfte sich etwas einfallen lassen: Wie können Kommunikation sowie Führung auf Distanz gelingen?

Wer länger im Homeoffice ist, sollte verschiedene Kanäle nutzen, um mit den Kollegen und Vorgesetzten im Austausch zu bleiben. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Kommunikation im Team

Berlin (dpa/tmn) - Viele Arbeitnehmer sind wegen der Corona-Pandemie schon seit Monaten nicht mehr im Büro gewesen. Andere werden sich in den kommenden Tagen zu Hause einen Arbeitsplatz einrichten. Oft fehlt dann besonders der Austausch mit Kollegen - gemeinsame Kaffeepausen und Mittagessen, zum Beispiel.

Austausch fördern: auch private Gespräche ermöglichen

Damit alle Beschäftigten in die Kommunikation integriert bleiben, sollten Teams Informationen auf verschiedenen Kanälen austauschen, rät Andreas Stephan von der gesetzlichen Unfallversicherung.

Durch E-Mails, Telefonate, Videokonferenzen oder Chats sollte ein soziales Umfeld geschaffen werden. Hilfreich sei es auch, die Kommunikation nicht auf berufliche Dinge zu beschränken. Eine Idee: sich zum Kaffee im Chat verabreden.

Guter Führungsstil: koordinieren statt kontrollieren

Auch Führungskräfte kann die Situation vor große Herausforderungen stellen - insbesondere, wenn jemand vorher seine Hauptaufgabe in der Kontrolle der Beschäftigten sah. Dann entstehe beim Wechsel zur Führung im Homeoffice ein unvermeidbarer Konflikt.

Statt Kontrolle, Vorschriften und Anweisungen gehe es jetzt um Kooperation und Koordination der jeweiligen Ziele - und darum, gemeinsam im Team den besten Weg zu finden.

© dpa-infocom, dpa:201030-99-142287/2