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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn: 100.000 Euro gefunden

Das mutmaßliche Folterpaar aus Höxter-Bosseborn hat seine Opfer offenbar nicht nur körperlich misshandelt, sondern auch finanziell völlig ausgenommen.  Die Polizei bestätigte auf Anfrage von  Radio Hochstift, das die beiden 100.000 Euro von den Frauen erhalten haben sollen.
Das ist eine Größenordnung, mit der niemand gerechnet hat, anfangs ging es bei den Ermittlungen vor allem um die körperlichen Misshandlungen der Opfer in Höxter-Bosseborn. Jetzt wird klar, dass das mutmaßliche Folterpaar es wohl auch massiv auf Geld abgesehen hatte. Daneben hat die Polizei auch Meldungen des „Spiegel“ als richtig bezeichnet, dass im Haus der Paares 20 Handys gefunden wurden. Sie stammten zum Teil von den Opfern, einige seien aber auch den mutmaßlichen Tätern zuzuordnen. Vom Handy einer Verstorbenen soll ja die Mitbeschuldigte Angelika W. noch SMS-Nachrichten verschickt haben, um das Verschwinden der Frau zu verschleiern. Die Polizei rechnet mit weiteren Opfern.