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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn: Hunderte Beweismittel

Im Fall des mutmaßlichen Folterpaars stehen die Ermittlungen am Tatort in Höxter-Bosseborn kurz vor dem Abschluss. In der nächsten Woche wollen die Experten der Spurensicherung ihre Arbeit dort beenden. Am Montag werden Leichenspürhunde eine Landstraße in Bosseborn absuchen.
Das hängt mit einer Aussage der Tatverdächtigen zusammen. Demnach wurde ja die Leiche einer 2014 zu Tode misshandelten Frau in dem Haus in Bosseborn zerstückelt. Die Leichenteile seien dann nach und nach verbrannt und an Straßenrändern in der Umgebung verstreut worden. Offenbar hofft die Mordkommission, an dieser Straße noch Spuren finden zu können.
Bisher haben die Ermittler in dem Haus der Tatverdächtigen mehrere hundert Beweismittel und Schriftstücke sichergestellt, die jetzt auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke untersucht werden müssen. Außerdem ist die Polizei noch dabei, mit mehreren Frauen zu sprechen, die Kontakt zum mutmaßlichen Folterpaar hatten.