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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn-Prozess geht weiter

Nach einer fast einmonatigen Pause geht heute der Prozess um das mutmaßliche Folterpaar von Höxter-Bossenborn weiter. Am mittlerweile 32. Verhandlungstag vor dem Paderborner Landgericht geht es um Ton-Aufnahmen der beiden Angeklagten.

Heute soll den Beteiligten im Gerichtssaal mindestens eine Aufnahme im Original-Ton vorgespielt werden. Darauf ist offenbar zu hören, wie die beiden Angeklagten aus Höxter-Bosseborn das spätere Todesopfer Anika W. beschimpfen und bedrohen. Richter Bernd Emminghaus will außerdem die Protokolle weiterer Sprachnachrichten verlesen. Zeugenaussagen sind für heute nicht geplant. Der Prozess gegen das mutmaßliche Folterpaar hatte seit Mitte September pausiert und wird sich nun wohl bis ins nächste Jahr ziehen. Zuletzt war am letzten Montag ein geplanter Verhandlungstag wegen der Erkrankung eines Schöffen abgesagt worden.