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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn-Prozess zieht sich länger hin

An genau 31 Tagen wurde im Prozess um das mutmaßliche Folterpaar von Höxter-Bosseborn bislang verhandelt – ein Ende ist aber weiter nicht in Sicht. Nach Radio Hochstift-Informationen wird der Prozess wohl auch im Jahr 2018 weitergehen.

Noch im Sommer dieses Jahres hatten viele der Prozessbeteiligten auf einen Urteilsspruch vor Weihnachten gehofft – daraus wird jetzt wohl nichts mehr. Die Paderborner Staatsanwaltschaft erklärte auf unsere Radio Hochstift-Anfrage, dass sich die Verhandlung wohl auch im kommenden Jahr fortsetzen würde. Immer wieder waren in den vergangenen Wochen und Monaten Termine ausgefallen. Mal kamen Zeugen nicht, mal waren Gutachter verhindert – in dieser Woche sorgte die Erkrankung eines Schöffen für die Absage. Der Prozess um das mutmaßliche Folterpaar von Höxter-Bosseborn läuft bereits seit Oktober 2016 vor dem Paderborner Landgericht.