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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn: Textnachrichten werden rekonstruiert

Im Fall des mutmaßlichen Folterpaares aus Höxter-Bosseborn nehmen die Ermittlungen immer größere Ausmaße an. Allein die Aussagen der beschuldigten Frau füllen mittlerweile 150 Seiten.
Ein Prozessbeginn scheint daher noch in weiter Ferne. Jedenfalls laut Meinung des Verteidigers der Tatverdächtigen Angelika W.. Peter Wüller (Foto) erklärte im Radio Hochstift-Interview, dass aktuell zum Beispiel die Daten der 15 in Bosseborn gefundenen Handys ausgelesen werden. Konkret wird versucht, jede Textnachricht zu rekonstruieren. Zusammen mit den anderen sichergestellten Spuren hat die Mordkommission damit Tausende Sachen zu prüfen.
Eigentlich darf ein Tatverdächtiger maximal sechs Monate in Untersuchungshaft sitzen, bis Anklage erhoben wird. Der Verteidiger der Beschuldigten hält das im Fall des mutmaßlichen Folterpaars aktuell für fraglich.